Manche Songs bauen langsam Spannung auf – andere schlagen direkt ein. Genau so funktioniert „Halb Mensch Halb Techno“, die neue Kollaboration von Laserkraft 3D und AKA AKA.
Mit ihrer gemeinsamen Single liefern die beiden Acts einen energiegeladenen Mix aus Bass House, Club-Atmosphäre und eingängigen Vocals, der gleichermaßen für Festivalbühnen wie für den Alltag gemacht scheint.
Im Zentrum des Tracks steht eine Figur zwischen Mensch und Maschine – ein wandelndes Soundsystem mit pulsierendem Beat im Inneren. Zeilen wie „Ein dicker Bass in Menschenhaut, ein Sample mit Gefühl“ geben dem Song nicht nur einen hohen Wiedererkennungswert, sondern transportieren zugleich das Selbstverständnis moderner Clubkultur: emotional, elektronisch und kompromisslos tanzbar.
Für AKA AKA war die Zusammenarbeit gleichzeitig eine musikalische Reise zurück in die frühen 2010er. Das Berliner Duo beschreibt die Sessions mit Laserkraft 3D als nostalgisch, kreativ und intensiv. Ziel sei es gewesen, einen Song zu erschaffen, der sowohl im Club funktioniert als auch sofort im Kopf bleibt. Dass der Track bereits jetzt polarisiert, sehen die Produzenten eher als positives Zeichen.
Auch Niels Reinhard von Laserkraft 3D spricht von einer besonderen Studioatmosphäre. Die gemeinsame Arbeit mit AKA AKA habe Erinnerungen an wilde Zeiten geweckt und dem Song seinen eigenwilligen Charakter verliehen. Herausgekommen sei eine schräge, aber selbstbewusste Hymne für alle, die sich zwischen Alltag und Ausnahmezustand bewegen: „Halb Mensch Halb Techno“.
AKA AKA – bestehend aus Johannes Bergheim und Holger Kampling – gehören seit vielen Jahren zu den etablierten Namen der elektronischen Musikszene. Ihr bassbetonter House-Sound brachte ihnen internationale Clubshows, Festivalauftritte und Millionen Streams ein. Mit mehr als 150 Veröffentlichungen und rund 200 Millionen Spotify-Streams zählt das Duo zu den erfolgreichsten deutschen Dance-Acts der letzten Jahre.
Laserkraft 3D wurde vor allem durch den Kult-Hit Nein, Mann! bekannt, der 2010 viral ging, lange bevor Social-Media-Hypes zum Standard wurden. Der Song erreichte Platz fünf der deutschen Singlecharts und wurde mit einem Viva Comet ausgezeichnet. Nun meldet sich Niels Reinhard mit neuem Sound zurück – irgendwo zwischen nostalgischem Electro-Feeling und moderner Clubproduktion.
„Halb Mensch Halb Techno“ erscheint über Kontor Records.
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