SEX Report DVD Cover

SEXREPORT erscheint auf DVD

Die erfolgreiche Pro7-Reihe SEXREPORT erscheint im Frühjahr 2011 auf DVD.

SEX Report DVD Cover
Die erfolgreiche Pro7-Reihe SEXREPORT erscheint im Frühjahr 2011 auf DVD
Wie lieben wir? Wie aufgeklärt sind unsere Teenies? Und wie hat das Internet unsere Sexualität verändert? In Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Sozialwissenschaftliche Sexualforschung wurde 2008 die bisher größte Sex-Studie Deutschlands durchgeführt.

55.992 Frauen und Männer nahmen teil und beantworteten bis zu 200 Fragen. „Nie zuvor standen Sozialwissenschaftlern und Sexualforschern so viele aktuelle Daten zum Thema Sex zur Verfügung“, sagt Dr. Jakob Pastötter, Präsident der Gesellschaft für Sozialwissenschaftliche Sexualforschung (DGSS).

Gemeinsam mit Dr. Anthony Pryce und Dr. Nick Drey von der City University in London betreute er die Durchführung und Auswertung der Studie. Schon die ersten Ergebnisse sind interessant: 37,1% der Männer gaben in der Online-Umfrage zu, schon mal untreu gewesen zu sein.

Die Rate der weiblichen Seitenspringer liegt sogar bei 38,9 %. Bei Männern ist Oralsex die beliebteste Sexpraktik, gefolgt von der Reiterstellung und der Hündchenstellung. Auf der Hitliste der Frauen steht die Missionarsstellung ganz oben. Auf Platz 2 rangiert die Hündchenstellung, auf Platz 3 die Reiterstellung.

Mehr Ergebnisse zeigen wir auf unserer DVD-Reihe, die im Frühjahr 2011 erscheinen wird. Kommentiert wurden die Ergebnisse von Oswalt Kolle † – Aufklärer und Revolutionär der 70er-Jahre – und glühender Verfechter sexueller Offenheit. „In den letzten 40 Jahren hat sich unglaublich viel verändert“, sagt er. „Wir reden offener, wir sind toleranter. Das Miteinander zwischen Männern und Frauen klappt besser, als ich es mir je vorgestellt hätte.“

„Dies ist die größte und umfassendste Erhebung zur Sexualität in
der Geschichte der Bundesrepublik“, sagt Dr. Jakob Pastötter,
Präsident der Gesellschaft für Sozialwissenschaftliche
Sexualforschung.

SEXREPORT – Zahlen und Fakten
Insgesamt 55.992 Frauen und Männer nahmen im Gesamtzeitraum vom 16.5. bis 31.7.2008 an der Internetstudie teil.

Die folgenden Werte beziehen sich auf 26.032 Teilnehmer, deren Antworten in einem ersten Schritt ausgewertet wurden.

Die DVD-Reihe wird jedoch die Endergebnisse repräsentieren. Von den bisher ausgewerteten Teilnehmern waren

52,8 % Frauen
47,2 % Männer
37,3 % Singles
62,6 % in fester Partnerschaft (0,1 % ohne Angabe)
88,9 % Heterosexuell
1,8 % Homosexuell (schwul)
0,9 % Homosexuell (lesbisch)
6,5 % Bisexuell (1,9 % ohne Angabe)

Prof. (US) Dr. Jakob Pastötter ist Präsident der Gesellschaft für Sozialwissenschaftliche Sexualforschung (DGSS). Der 43-Jährige promovierte an der Berliner Humboldt-Universität und ist Professor an der American Academy of Clinical Sexologists. Für den Sexreport erstellte er gemeinsam mit seinen Kollegen von der City University in London, Dr. Anthony Pryce und Dr. Nick Drey den Fragebogen für die Sexstudie 2008 und nahm die statistische Auswertung der Daten vor.

Überraschend leidenschaftlich: Erste Ergebnisse der Studie
Die Sexstudie brachte viele überraschende und interessante Ergebnisse ans Licht. Hier die ersten ausgewerteten Fragen:

* Mehr Abwechslung, bitte!
50% der befragten Frauen hätten gerne mehr Sex. Abwechslungsreicheren Geschlechtsverkehr wünschen sich sogar zwei Drittel. Bei den Männern wollen 61% mehr Sex. 69% wünschen sich, dass ihr Sexleben abwechslungsreicher wäre.
* Akademisches Viertel?
Die meisten Männer (23,6%) wie auch die meisten Frauen (22,4%) halten 15 Minuten für die optimale Dauer des Geschlechtsverkehrs.
* Seitensprung: Nicht nur für Männer
37,1% der Männer gaben in der Online-Umfrage zu, schon mal untreu gewesen zu sein. Die Rate der weiblichen Seitenspringer liegt sogar bei 38,9%.


Folge 1: Bestandsaufnahme

Haben wir heute besseren Sex als vor 40 Jahren? 139 Mal im Jahr haben wir Deutschen im Durchschnitt Sex.

In den 60er Jahren waren es 130 Mal. Sechs verschiedene Stellungen praktiziert der Durchschnittsdeutsche dabei. Selbst Pornographie ist salonfähig geworden. Der Endokrinologe Dr. Jörg Puchta überprüft in einem Experiment, was befriedigender ist: der Orgasmus bei der Selbstbefriedigung oder beim Sex mit dem Partner.

Dr. Martin Walter von der Uni Magdeburg untersucht, was beim Betrachten pornographischer Bilder im Gehirn passiert.


Die Folgen der Reihe SEXREPORT im Überblick:

Die Doku: Von Aufklärungsnotstand bis Internet-Erotik
Wie haben das neue sexuelle Selbstbewusstsein der Frau, der Rollenwandel des Mannes vom Macho zum einfühlsamen Liebhaber oder das Internet unsere Sexualität verändert? Der „Sexreport“ berichtet über die auffälligsten Veränderungen unserer Sexualität durch moderne Einflüsse, wie z.B. das Internet: das neue sexuelle Selbstbewusstsein der Frau, den Rollenwandel des Mannes vom Macho zum einfühlsamen Liebhaber, den Aufklärungsnotstand bei Jugendlichen und die Spielarten monogamer und freier Liebe.

Die Macher der Doku- Reihe liefern unerwartete Studienergebnisse, befragen Singles und Paare vor der Kamera und präsentieren die Meilensteine der Entwicklung in deutschen Betten – von der Verklemmtheit der 60er-Jahre über die sexuelle Revolution der 70er bis hin zur Übersexualisierung des Alltags durch Werbung und Internet heute. Was hat sich in 40 Jahren verändert?

Produziert wird die Reihe von der „Bilderfest GmbH“, deren Inhaber Dietmar Lyssy und Marcus Uhl für ProSieben bereits TV-Erfolge wie „Die sieben Todsünden“ und „Galileo Spezial:Apokalypse“ produziert haben. Für die DVD-Veröffentlichung war eine Teilaufarbeitung durch Musketier Media nötig.

Kapitel 1 – Bestandsaufnahme: Haben wir heute besseren Sex als vor 40 Jahren?

139 Mal im Jahr haben wir Deutschen im Durchschnitt Sex. In den 60er Jahren waren es 130 Mal. Sechs verschiedene Stellungen praktiziert der Durchschnittsdeutsche dabei. Selbst Pornographie ist salonfähig geworden. Der Endokrinologe Dr. Jörg Puchta überprüft in einem Experiment, was befriedigender ist: der Orgasmus bei der Selbstbefriedigung oder beim Sex mit dem Partner. Dr. Martin Walter von der Uni Magdeburg untersucht, was beim Betrachten pornographischer Bilder im Gehirn passiert.

Kapitel 2 – Die Frau: Wie kommt sie am besten?
50 % der Frauen hätten laut der aktuellen Sexstudie gerne mehr Sex, zwei von drei wünschen sich abwechslungsreicheren Geschlechtsverkehr. Besonders wichtig für die Frau von heute ist der Orgasmus. Im „Sexreport“ machen sich sieben Frauen auf die Suche nach ihrem Höhepunkt. Gemeinsam mit der Psychotherapeutin Hildegard Stienen erkunden sie ihre erogenen Zonen. Wie muss eine Frau stimuliert werden, um besonders leicht zum Orgasmus zu kommen? Und: Denken Frauen tatsächlich weniger oft an Sex als Männer? Für den „Sexreport“ zählen die sieben Protagonistinnen einen Tag lang mit …

Kapitel 3 – Der Mann: Was Männer von heute leisten müssen
Haben Männer tatsächlich nur Sex im Kopf? Der „Sexreport“ macht den Test: Ein weiblicher Lockvogel soll Männer zu einem spontanen Sex-Abenteuer verführen. Die „Opfer“: Jürgen (27), seit wenigen Monaten liiert. Till (31), Single. Wolfgang (52), frisch getrennt. Thomas (52), ebenfalls frisch getrennt. Und Stefan (38), homosexuell und glücklich liiert. Welcher der fünf Männer lässt sich auf das Sexangebot ein? Die Männer selbst kommen in der Doku zu Wort: Offen erzählen sie, was für sie guter Sex ist und wie sie mit Erektionsproblemen und anderen Sexpannen umgehen.

Kapitel 4 – Jugendliche: Wie reif ist unsere Jugend wirklich?
Laut Online-Studie halten sich 97% der 14-Jährigen für aufgeklärt. Fest steht: Die heute 14- bis 18-Jährigen haben im Internet, Fernsehen und Magazinen mehr Sex gesehen als jede Generation vor ihnen. Doch heißt alles gesehen auch alles kapiert? Sieben Teenager sagen ihre Meinung zu Liebe und Sex, dem ersten Mal, Internet-Pornos und Körperkult. Sven Warminsky gibt Aufklärungsunterricht an deutschen Schulen. Er stellt die Teenies auf die Probe: Wissen sie, wann eine Frau schwanger werden kann oder wie man ein Kondom richtig entsorgt?

Kapitel 5 – Beziehungen: Wie bleibt die Liebe leidenschaftlich?

Swinger-Club, Amateur-Pornos, Online-Dating – nie zuvor war das Sexleben der Deutschen so frei wie heute. Trotzdem wünscht sich die große Mehrheit einen Partner fürs Leben, wie die Online-Studie ergab. Aber mit der Dauer der Beziehung nimmt die sexuelle Leidenschaft ab und verleitet zum Trennungsgrund Nummer eins, dem Seitensprung. Gibt es einen Ausweg aus diesem Dilemma? Der renommierte Therapeut Ulrich Clement gibt Antwort und leitet vier Paare durch einen unkonventionellen Liebes-Parcours.

Oswalt Kolle: „Wir glauben heute, frei von Zwängen und Verklemmtheit zu sein“, so Kolle. „Aber auch unsere Zeit hat ihre Tabuthemen. Deshalb freue ich mich, bei dieser Doku mitzuwirken. Sie hat das Potenzial, die Auseinandersetzung mit unserer persönlichen Sexualität neu anzustoßen. Wer guten Sex haben will, muss darüber sprechen – immer und immer wieder.“

>> Interview mit Oswald Kolle
>> Interview mit Prof. Jakob Pastötter