Schlagwort-Archive: Elektro

Sven Vaeth

Sven Väth in the Mix – The Sound of the 19th Season

Bis heute repräsentiert Sven Väth die elektronische Musik wie kaum ein anderer DJ. In den Neunzigern war er Mentor und Schamane. Er führte uns in die Welt der elektronischen Musik ein. Nach dieser verrückten, extrovertierten Zeit schuf Väth in den 2000ern seinen familiären Cocoon als globale Plattform für seine Musik und die seiner Mitstreiter.

Sven Väth in the Mix – The Sound of the 19th Season
Sven Väth in the Mix – The Sound of the 19th Season
Schon immer war Väth für die Szene der „Baba“, der Papa. Heute, in der 2010ern, ist er der Baba für eine neue Generation junger DJs, die von ihm lernen, dass es in der Musik nicht auf Nischendenken ankommt. Es ist nicht wichtig, ob eine Platte angesagt ist. Es geht darum, ob du sie spürst und was du in deinem Set aus der Musik machen kannst. Bis heute spielt Väth Tracks, die man nicht von ihm erwartet und er bringt sie in Zusammenhänge, mit denen man nicht gerechnet hat. So gelingt ihm wie kaum einem anderen DJ, die gesamte elektronische Musik von verhaltenem Deephouse bis zu euphorischem Techno zu einer einzigen, großen Erzählung zu verarbeiten.

Midi Bitch on air

Midi Bitch is back for God!

Sie ist zurück, die Midi-Bitch. Im Winter soll die EP „DIA GNOSTICA“ mit 5 neuen Tracks des Elektronik-Bastards erscheinen.

Midi Bitch on air
Midi Bitch on air
Lange war es still um das Faktotum des Homerecordings geworden und es war nicht unbedingt davon auszugehen je wieder etwas von dem kosmopolitischen und multikulturellen Klang- und Videokünstler zu hören oder zu sehen zu bekommen.

Nach seinen fortlaufenden jährlichen Releases in den 90ern, hatte sich der Künstlern zahlreichen Audio-Visuellen Nebenprojekten und Kollaborationen, u.a. Sankt Otten, Planet Polen, Wabbert & Gerd, Elektrolurch gewidmet, bis schlussendlich der unstete Lebenswandel und die fortlaufenden Drogenexzesse in der Musik- und Filmbranche ihren Tribut forderten.

Finanziell lief es Dank seiner Klienten wie Selig, Nena, Wolfgang Petry, Scooter, Loveparade Berlin, Rüdiger Hoffmann, Tito & Tarantula, Andreas Altmann hervorragend.
Seine gesellschaftliche Stellung war herausragend, seine Geschäfte liefen gut und viele Menschen beneideten ihn.

Die gigantomanischen Film-Projekte „Safari Cop“ und „Return of Clymdrome“ brachten dann allerdings das Fass zum Überlaufen und es wurde deutlich, dass er, wenn er so weiter machen würde, nicht lebend, oder zumindest ohne Dauerschaden raus kommen würde.

Nicolas Demuth, aka Parra for Cuva

ARRA FOR CUVA kündigt mit „PASPATOU neues Album an

PARRA FOR CUVA kündigt mit „PASPATOU“ für den 22.11.18 ein intelligentes Electronica-Album an, das sich mit melodie-geladenen tracks zwischen Melancholie und Euphorie bewegt.

Nicolas Demuth, aka Parra for Cuva
Nicolas Demuth, aka Parra for Cuva
Wenn der platinprämierte, deutsche Electronic Künstler, Live Act & Produzent Nicolas Demuth, aka Parra for Cuva seine melodie-geladenen tracks spielt geht ein Raunen durch die Menge: Augen werden geschlossen, Menschen verfallen in entspannte Tanzbewegungen und unterbrochen durch kurze Jubel und Klatschgeräusche verwebt sich alles gemächlich zu einem Teppich aus Menschen und Klängen und man wünscht sich dieses wunderbare Musikerlebnis fände kein Ende.

In seiner unbändigen Faszination für Klänge und Harmonien und durch den Einsatz von Instrumenten, Synthesizern und digitaler Musikbearbeitung verbindet der studierte Audio Designer Melodien, entspannte Beats und im Alltag aufgenommene Geräusche zu verschlungenen Musikkunstwerken. Das Ergebnis: Intelligente Electronica-tracks die die Seele berühren, irgendwo zwischen Melancholie und Euphorie und – vor allem – abseits des Mainstreams.

Sein neues Album „Paspatou“ wird am 22.11.2018 veröffentlicht. Ende September kommt bereits die erste EP mit 3 neuen Songs und dem ersten Video.

Anbei zwei Teaser, die Euch die neue audiovisuelle Welt von Parra For Cuva vorstellen.

Null Positiv – Video Premiere zu „Trauma“ und neues Studio Album „Amok“

Kurz vor der Veröffentlichung ihres neuen, 2. Albums „Amok“ am 01.10.2018 bescheren Null Positiv ihren Fans ein weiteres, neues offizielles Video zum Song „Trauma“.

Null Positiv Titelbild Video Amok
Mit ihrer ersten Veröffentlichung der EP „Krieger“ hat Null Positiv eine Menge Staub aufgewirbelt. Fette Gitarrenriffs und krasse Drums treffen auf eine Frontsängerin die beim ersten Hören von einem anderen Stern erscheint. Growl und Scream wechseln souverän mit hartem Rockgesang oder gefühlvollsten ruhigen Tönen. Es scheint nichts zu geben was Sängerin Elli Berlin nicht mag oder kann.

Dabei sind flache und klischeebehaftete Aussagen nicht das Ding der Band. Null Positiv begreift Musik noch als Sprachrohr mit echten Inhalten.

Null Positiv Trauma – Video

Gestartet sind Null Positiv 2015 ohne Lottogewinn oder Plattenfirma, aber mit einem Sack voll musikalischer Ideen, Riesentalent und der inneren Erkenntnis genau diese Art von Musik leben zu wollen. Schnell nahmen die Gedanken Form an. Es wurden Songs geschrieben und in Eigenregie aufgenommen und veröffentlicht. Dazu kamen Musikvideos in einer Qualität die eher selten zu finden ist. Die Klickzahlen gaben der Band Recht, Null Positiv bekam immer mehr Zuspruch.

Mueller_Roedelius - Imagori II VÖ: 05.10.2018 (Grönland/RTD)

Mueller_Roedelius – Imagori II

Künstlerbiografien sind nicht selten von zahlreichen Brüchen gezeichnet, ein Umstand, der mit der Intensität des schöpferischen Willens wachsen zu scheint. Wer in so vielen maßgeblichen musikalischen Formationen gespielt hat, wie der 1934 geborene Hans-Joachim Roedelius, der weiß das nur zu gut.

Preis: EUR 17,99
Harmonia und Cluster etwa bedeuteten nicht nur ein Who is who? an Prominenz musikalischer Innovation, sondern auch die stetige Gesellschaft von Künstlerfiguren mit einer gewissen Exzentrik. Schön ist es da zu beobachten, wenn diese Brüche nicht als Last genommen werden, sondern als das, was sie für die Kunst bedeuten sollten: einen unsagbar wertvollen Schatz an Erfahrungen. Roedelius nutzt diesen Schatz, er hebt ihn noch immer und gestaltet ihn dabei ständig neu.

Der aus der Schweiz stammende Pariser Christoph H. Müller blickt auf einen ähnlich weiten Erfahrungshorizont, auch, wenn er der jüngere Partner in diesem synergetischen Duo ist. Mit Gruppen wie Gotan Project emanzipierte er den Begriff der Weltmusik und machte sie um eine Vielzahl gefeierter Produktionen reicher. Müller gehört dabei einer Generation Musikschaffender an, die von der Pionierarbeit Roedelius’ im Bereich der elektronischen Musik stets profitierten, diese ergänzten und sich mit einer konstruktiven Lust an ihr beteiligten – so war eine Zusammenarbeit der beiden nichts weniger als Fügung.

ZARDONIC „Become“

Nach dem gefeierten Album “Antihero” (2015) kehrt Federico Augusto Ágreda Álvarez alias ZARDONIC mit seinem neusten Werk „Become“ zurück.

ZARDONIC "Become" VÖ: 28.09.2018 (Entertainment One Music/SPV)
ZARDONIC „Become“ VÖ: 28.09.2018 (Entertainment One Music/SPV)
Der Venezolaner ist berüchtigt für seine kompromisslose Fusion von Rock- und Metal-Klängen mit elektronischen Sounds aus den Bereichen Drum & Bass, Breakbeat, Dubstep und Hardcore Techno – eine Mixtur, die häufig mit dem Slogan „Skrillex meets Slipknot“ überschrieben wird!

Federico Ágreda wurde bereits nicht nur in seiner Heimat, sondern in den letzten Jahren auch international mit etlichen Preisen überhäuft und hat sich zudem als DJ sowie Remixer für Bands wie Bullet For My Valentine, Nine Inch Nails und Gorgoroth einen klangvollen Namen gemacht. Mit zahlreichen Liveauftritten in bisher 37 Ländern erfreut sich ZARDONIC rund um den Globus einer wachsenden Bekanntheit und Beliebtheit.

Das neue Album „Become“ bezeichnet Ágreda, der zunächst in die USA übersiedelt war und nun nach Deutschland gezogen ist, als eine „persönliche Reise zwischen Selbstreflektion, Wandel und Weiterentwicklung“. Dass er seinem Herkunftsland dennoch weiterhin stark verbunden bleibt, zeigt sich u.a. bei den Songs, mit denen er die politische Krise Venezuelas in den vergangen Jahren thematisch aufgreift.

Hidden Souls "The Incorruptible Dream"

Hidden Souls „The Incorruptible Dream“

Das Electro-Pop Trio Hidden Souls aus Argentinien liefert mit „The Incorruptile Dream” ein Album ab, welches sich stilsicher zwischen klassischem Synth- / Electro-Pop, Future-Pop und durchaus etwas düsteren Klängen positioniert.

Hidden Souls "The Incorruptible Dream"
Hidden Souls „The Incorruptible Dream“
Dabei verbinden die drei Musiker gekonnt eingängige Melodien, tanzbare Rhythmen und eine transparente Produktion, die den elf Songs des Albums den notwendigen runden Schliff geben.

So lässt sich die Band auch Zeit für jeden Song und produziert bewusst keine typisch kurzen dreieinhalb Minuten Singles, sondern gibt den Kompositionen den Raum, den sie sowohl klanglich als auch textlich benötigen, um ihre Wirkung zeigen zu können. Dabei wird weder an atmosphärischen Intros („Know“) noch an ausufernden Instrumental-Passagen („Political Brainwash Machine“) gespart, die wesentlich dazu beitragen, dass man sich als Hörer in den Klangwelten von Hidden Souls verlieren kann.

Hidden Souls liefern mit „The Incorruptile Dream” ein wunderbar homogenes Electro Album ab, welches sich trotz vertrautem Klangbild nicht als konstruierte Hitfabrik aus dem Electro / Dance Baukasten präsentiert, sondern sich bewusst als Gesamtwerk versteht und dazu einlädt, sich die Zeit für ihre Musik und auch die Texte zu nehmen.

Orbital - das erste Album seit 5 Jahren: die Electronic-Legenden veröffentlichen "Monsters Exist" am 14. September.

Orbital – das erste Album seit 5 Jahren

Nach einer Reihe fulminanter Live-Shows, bei dem sie 2017 vor ekstatischem Publikum in ganz Europa auftraten, kündigten Orbital, die britischen Giganten der elektronischen Musik, ihre Rückkehr an – mit neuer Musik und weiteren Live-Shows.

Orbital - das erste Album seit 5 Jahren: die Electronic-Legenden veröffentlichen "Monsters Exist"  am 14. September.
Orbital – das erste Album seit 5 Jahren: die Electronic-Legenden veröffentlichen „Monsters Exist“ am 14. September.
Die wiedervereinigten Brüder Paul und Phil Hartnoll veröffentlichten am 11. Mai die neue Single „Tiny Foldable Cities“. Ein komplexes Stück Elektro-Hypnotik in der Linie von „The Box“ oder „Style“, das verdeutlicht, warum Orbital immer einen Schritt weiter waren.

„Monsters Exist“ ist ein eher klassisch strukturiertes Orbital-Album. Mehr noch als der Vorgänger „Wonky“, der geprägt war von der unruhigen internationalen politischen Situation.
„Wenn man in fünf Jahren kein Album gemacht hat, dann kommt es einfach raus“, sagt Paul. „Wegen der globalen Situation war ich hin- und hergerissen zwischen dem Schreiben eines wirklich aggressiven Albums, auf dem ‚Fuck The Man‘ steht und dem Zurückgehen zu Rave-Sensibilitäten. Aber die Idee von ‚Monsters Exist‘ hat alles zusammengefügt.“

Orbital – Tiny Foldable Cities

VOLA – neues Album „Applause Of A Distant Crowd“

Selbst ausgewiesene Kenner anspruchsvoller Rockmusik mussten lange passen, wenn man auf Dänemark zu sprechen kam und sie nach nennenswerten dort ansässigen Interpreten fragte.

Seit zwei Jahren hat sich das geändert. Damals bewiesen die Talentscouts der niederländischen Mascot Label Group ihr feines Näschen, als sie der Band VOLA einen Plattenvertrag vermittelten. Damit sorgten sie dafür, dass die Musiker aus Kopenhagen ihr zunächst im Eigenvertrieb und lediglich digital veröffentlichtes Debütalbum „Inmazes“ international und auch auf physischen Tonträgern einem breiten Publikum zugänglich machen konnten.

Mit seinem innovativen Mix aus Electronica, Industrial, Metal und Progressive Rock hat „Inmazes“ nach allgemeinem Dafürhalten eine kräftige Prise frischen Wind in die teils festfahrene Szene geblasen. So beschrieb das britsche Prog-Magazin VOLAs Klangbild beeindruckt als „widescreen heavy stadium Prog”, im Metal Hammer las man von „weighty riffs, gloomy, ambient soundscapes and guttural grooves”, und selbst die auflagenstärkste englische Tageszeitung The Sun kam an den Dänen nicht vorbei. Von deren Fähigkeit zum „genre-mashing” war in der Sun die Rede, was man als raffiniertes Mischen oder wahlweise auch als konsequentes in Grund und Boden stampfen etablierter Musizier- und damit auch Hörgewohnheiten deuten kann. Wie das Ganze sich fortsetzt, kristallisiert sich jetzt auf dem „Inmazes“-Nachfolger heraus: Das zweite VOLA-Album „Applause Of A Distant Crowd” erscheint am 12. Oktober 2018 auf CD, digital, sowie als LP in schwerem 180-Gramm-Vinyl mit beigelegtem Download-Code bei Mascot Records.

JAN BLOMQVIST – DISCONNECTED – Part Two

Der menschliche Kontakt hat sich sehr verändert und der größte Teil passiert online.

JAN BLOMQVIST – DISCONNECTED – Part Two
JAN BLOMQVIST – DISCONNECTED – Part Two
Die Welt verändert sich, Zeit spielt keine so große Rolle mehr. Das Internet bietet unendliche Möglichkeiten zur Selbstdarstellung und jeder wartet nur darauf erkannt zu werden. Manchmal scheint es als würden sich die Leute vom Leben trennen, da die Vielfältigkeit im Internet viel überwältigender ist. Nicht verbunden zu sein, kann ein Fluch aber auch ein Segen sein.

Jan Blomqvist‘s neues Album „Disconnected“, das im September erscheinen wird, spielt mit getrennte Verbindungen, unverständlichen Erzählungen und der Flucht aus der Realität. Es wird folgerichtig ebenfalls „Disconnected“ sein.

Nachdem im Mai „Part One“ seiner EP-Serie erschien, folgt jetzt Jan Blomqvists zweiter Teil „Disconnected – Part Two“ und steuert mit einem weiteren Satz verführerischer Stimmungssetzer auf das kommende, brandneue Album hin.

Von der schüchternen und doch packenden „Maybe Not“ bis zum mystischen „Synth For The Devil“ bietet „Disconnected – Part Two“ zwei neue Schnitte, mit denen sich die Welt der Tanzmusik verbinden kann!

MATHIAS REHFELDT (aktuelle CD „Dark Matter“) – M Music Records/Soulfood

MATHIAS REHFELDT „Dark Matter“

Ein bisschen sonderbar ist das ja schon, was der Münchner Künstler Mathias Rehfeldt da auf „Dark Matter“ macht.

MATHIAS REHFELDT (aktuelle CD „Dark Matter“) – M Music Records/Soulfood
MATHIAS REHFELDT (aktuelle CD „Dark Matter“) – M Music Records/Soulfood

Was genau hat man sich denn unter „Crossover zwischen Elektro und Kirchenorgel vorzustellen? All denjenigen, die sich jetzt schon naserümpfend abwenden, sei gesagt: Es lohnt, dem jungen Künstler, der einfach mal andere Wege geht, seine Aufmerksamkeit zu schenken, hat er sich doch die Frage gestellt, was passiert, wenn Technik und jahrhundertealte Tradition aufeinanderprallen.

Natürlich vermischen sich hier die Genres, aber man meint, das „Dark Matter“ genauso gut auf der nächsten „Love Parade“, als auch in einer Kirche im Rahmen des „Orgelsommers 2018“ zur Aufführungen kommen könnte.

Er selbst beschreibt es so, dass er in seinen Kompositionen, Orgelmusik, Elektronik und Filmmusik verschmelzen lässt – am besten aber, man gönnt sich „Dark Matter“ und hört selbst hinein.

Und wer mit offenen Ohren und offenem Geist hört, der kann hier Spannendes – und vor allem etwas wirklich Neues – entdecken.

MATHIAS REHFELDT (aktuelle CD „Dark Matter“) – M Music Records/Soulfood

SOLOMUN erster realer GRAND THEFT AUTO Star

Solomun, Gründer von Diynamic Music, Resident DJ im Pacha / Ibiza, Underground-Größe und wegweisender DJ/Producer veröffentlicht seine erste EP seit drei Jahren.

Customer Is King
Customer Is King
Gleichzeitig markiert die EP den 100. Release des von Solomun und Adriano Trolio gegründeten Hamburger Labels Diynamic Music. Doch das ist noch nicht alles. Solomun verkündet auch seine Partnerschaft mit Rockstar Games / GTA. Eine gewaltige Schnittmenge! Rockstar Games ist eines der führenden Studios der Spieleindustrie. Sowohl GTA mit ca 95 Mio Reichweite, als auch Solomun zählen zu den Marktführern in ihrem jeweiligen Segment.

Solomun wird sowohl als In-Game-Charakter im neuestem Update zu Grand Theft Auto dabei sein, als auch am 13.07.18 mit „Customer is King“ das erste offizielle Musikvideo im Look von Grand Theft Auto V veröffentlichen

Raphaël Marionneau

V.A. – le café abstrait vol. 12 by Raphaël Marionneau

„le café abstrait“ ist einzigartig. Es hat alle Moden und jeden Hype in der Musikindustrie der vergangenen Jahre überlebt.

V.A. – le café abstrait vol. 12 by Raphaël Marionneau
V.A. – le café abstrait vol. 12 by Raphaël Marionneau

Mit der Veröffentlichung von “le café abstrait 12” klingt das Konzept, das Raphaël Marionneau vor über 20 Jahren entworfen hat, sogar noch frischer und moderner als je zuvor. “Es ist ein jedes Mal ein fast heilsamer Prozess, diese Musik für meine Hörer zusammenzustellen. Ich setze mich keinem Druck aus und suche in aller Ruhe nach dem richtigen Sound,“ sagt Marionneau. “Die Ideen kommen dann meist von ganz alleine. Sei es wenn ich zuhause Musik höre, unterwegs im Zug oder bei einer meiner vielen Radioshows. Ich spiele einen Track und denke: ‚Ja, der passt perfekt in die nächste Ausgabe meiner Compilation’.“

Die Geschichte der Marke “abstrait” und ihrem globalen Erfolg wurde schon oft erzählt. Marionneau hat sich mittlerweile in seiner langjährigen Heimat Hamburg niedergelassen und tourt nicht mehr so ausgiebig wie früher. Doch das bedeutet keinen Stillstand. Die zwölfte Ausgabe berichtet von der Suche nach innerer Ausgeglichenheit und Balance mit der Welt. Es geht darum das zu schätzen, was man gerade tut, aber auch unbekannte Dinge zu entdecken und für sich anzunehmen.

13.000 elektronische Musikfans feiern das DOCKLANDS FESTIVAL 2018

Am vergangenen Samstag wurde Münster zum neunten Mal zur bundesweiten Hauptstadt ehrlicher elektronischer Musik.

Das einzigartige DOCKLANDS FESTIVAL öffnete um 12.00 Uhr seine Pforten und bot 13.000 enthusiastischen Gästen ein 24-stündiges Day & Night Festival Erlebnis. Über 100 großartige Acts spielten auf drei Open Air Bühnen und im Anschluss in den Clubs rund um den Stadthafen 2/Hawerkamp bis zum Mittag des nächsten Tages.

Das Line Up des Docklands Festival 2018 ließ mit fetten Namen wie Modeselektor (DJ), Pan-Pot, Stephan Bodzin LIVE, Andhim, AKA AKA feat. Thalstroem, Charlotte de Witte, Claptone, DJ Tennis, Dominik Eulberg, Format: B, Kollektiv Turmstrasse, Oliver Koletzki und Westbam keine Wünsche offen. Und auch das Wetter versprühte perfektes Festivalfeeling bei strahlendem Sonnenschein und Temperaturen bis zu 30 Grad Celsius. Erst kurz nach 22.00 Uhr ergoss sich der Himmel, doch da waren die Besucher schon auf dem Weg in die Clubs.

Der Abschluss und das epochale Soundgewitter von Stephan Bodzin und das darauf niedergehende Unwetter dürften in der Dramaturgie nicht zu überbieten sein und sind jetzt schon legendär in der Geschichte des Docklands Festivals. Der Himmel komplett in Schwarz gehüllt, der letzte Track klingt an und das entfernte Donnergrollen stimmt ein, nicht nur für die Fans dürfte das ein wahnsinniges Schauspiel gewesen sein.

photo credits: Tomislav Gangl

LAIBACH Live und Video „Arirang“

Anlässlich des, nennen wir es: denkwürdigen Treffens zwischen Kim Jong-Un und Donald Trump am 12.06., veröffentlichten LAIBACH mit Arirang ihre Interpretation des traditionellen koreanischen Folksongs, der als inoffizielle Nationalhymne beider Koreas gilt.

photo credits: Tomislav Gangl
photo credits: Tomislav Gangl

Laibach spielten dieses Stück zum ersten Mal in Pjöngjang im Rahmen ihrer Nordkorea-Tour im August 2015 anlässlich des 70. Jahrestages der Befreiung der koreanischen Halbinsel. Ihre Version mischt das Lied mit dem nordkoreanischen Stück „We Will Go To Mount Paektu“, den Gesang steuert Boris Benko bei, Backing vocals kommen vom nordkoreanischen Kum Song Music School Choir mit dem Laibach seinerzeit in Pjöngjang zusammen auftraten und den wir in der Tourdokumentation Liberation Day wiedersehen können. Der Film, den der norwegische Regisseur, Aktivist und Künstler Morten Traavik, verantwortet, ist unlängst via iTunes erschienen. Mehr dazu hier: www.liberationday.film.

FORBIDDEN WHISPERS. LAIBACH AND NORTHKOREA
FORBIDDEN WHISPERS. LAIBACH AND NORTHKOREA

Das während der Tournee und der der Dreharbeiten zum Film entstandene fotografische Material das von Teammitgliedern, Kameramännern und den Fotografen Jean Valnoir, Jure Tepina und Joerund Pedersen aufgenommen wurde, wird unter dem Titel FORBIDDEN WHISPERS. LAIBACH AND NORTHKOREA wiederum in Wien zu sehen sein.