Schlagwort-Archive: Elektro

VOLA – neues Album „Applause Of A Distant Crowd“

Selbst ausgewiesene Kenner anspruchsvoller Rockmusik mussten lange passen, wenn man auf Dänemark zu sprechen kam und sie nach nennenswerten dort ansässigen Interpreten fragte.

Seit zwei Jahren hat sich das geändert. Damals bewiesen die Talentscouts der niederländischen Mascot Label Group ihr feines Näschen, als sie der Band VOLA einen Plattenvertrag vermittelten. Damit sorgten sie dafür, dass die Musiker aus Kopenhagen ihr zunächst im Eigenvertrieb und lediglich digital veröffentlichtes Debütalbum „Inmazes“ international und auch auf physischen Tonträgern einem breiten Publikum zugänglich machen konnten.

Mit seinem innovativen Mix aus Electronica, Industrial, Metal und Progressive Rock hat „Inmazes“ nach allgemeinem Dafürhalten eine kräftige Prise frischen Wind in die teils festfahrene Szene geblasen. So beschrieb das britsche Prog-Magazin VOLAs Klangbild beeindruckt als „widescreen heavy stadium Prog”, im Metal Hammer las man von „weighty riffs, gloomy, ambient soundscapes and guttural grooves”, und selbst die auflagenstärkste englische Tageszeitung The Sun kam an den Dänen nicht vorbei. Von deren Fähigkeit zum „genre-mashing” war in der Sun die Rede, was man als raffiniertes Mischen oder wahlweise auch als konsequentes in Grund und Boden stampfen etablierter Musizier- und damit auch Hörgewohnheiten deuten kann. Wie das Ganze sich fortsetzt, kristallisiert sich jetzt auf dem „Inmazes“-Nachfolger heraus: Das zweite VOLA-Album „Applause Of A Distant Crowd” erscheint am 12. Oktober 2018 auf CD, digital, sowie als LP in schwerem 180-Gramm-Vinyl mit beigelegtem Download-Code bei Mascot Records.

JAN BLOMQVIST – DISCONNECTED – Part Two

Der menschliche Kontakt hat sich sehr verändert und der größte Teil passiert online.

JAN BLOMQVIST – DISCONNECTED – Part Two
JAN BLOMQVIST – DISCONNECTED – Part Two
Die Welt verändert sich, Zeit spielt keine so große Rolle mehr. Das Internet bietet unendliche Möglichkeiten zur Selbstdarstellung und jeder wartet nur darauf erkannt zu werden. Manchmal scheint es als würden sich die Leute vom Leben trennen, da die Vielfältigkeit im Internet viel überwältigender ist. Nicht verbunden zu sein, kann ein Fluch aber auch ein Segen sein.

Jan Blomqvist‘s neues Album „Disconnected“, das im September erscheinen wird, spielt mit getrennte Verbindungen, unverständlichen Erzählungen und der Flucht aus der Realität. Es wird folgerichtig ebenfalls „Disconnected“ sein.

Nachdem im Mai „Part One“ seiner EP-Serie erschien, folgt jetzt Jan Blomqvists zweiter Teil „Disconnected – Part Two“ und steuert mit einem weiteren Satz verführerischer Stimmungssetzer auf das kommende, brandneue Album hin.

Von der schüchternen und doch packenden „Maybe Not“ bis zum mystischen „Synth For The Devil“ bietet „Disconnected – Part Two“ zwei neue Schnitte, mit denen sich die Welt der Tanzmusik verbinden kann!

MATHIAS REHFELDT (aktuelle CD „Dark Matter“) – M Music Records/Soulfood

MATHIAS REHFELDT „Dark Matter“

Ein bisschen sonderbar ist das ja schon, was der Münchner Künstler Mathias Rehfeldt da auf „Dark Matter“ macht.

MATHIAS REHFELDT (aktuelle CD „Dark Matter“) – M Music Records/Soulfood
MATHIAS REHFELDT (aktuelle CD „Dark Matter“) – M Music Records/Soulfood

Was genau hat man sich denn unter „Crossover zwischen Elektro und Kirchenorgel vorzustellen? All denjenigen, die sich jetzt schon naserümpfend abwenden, sei gesagt: Es lohnt, dem jungen Künstler, der einfach mal andere Wege geht, seine Aufmerksamkeit zu schenken, hat er sich doch die Frage gestellt, was passiert, wenn Technik und jahrhundertealte Tradition aufeinanderprallen.

Natürlich vermischen sich hier die Genres, aber man meint, das „Dark Matter“ genauso gut auf der nächsten „Love Parade“, als auch in einer Kirche im Rahmen des „Orgelsommers 2018“ zur Aufführungen kommen könnte.

Er selbst beschreibt es so, dass er in seinen Kompositionen, Orgelmusik, Elektronik und Filmmusik verschmelzen lässt – am besten aber, man gönnt sich „Dark Matter“ und hört selbst hinein.

Und wer mit offenen Ohren und offenem Geist hört, der kann hier Spannendes – und vor allem etwas wirklich Neues – entdecken.

MATHIAS REHFELDT (aktuelle CD „Dark Matter“) – M Music Records/Soulfood

SOLOMUN erster realer GRAND THEFT AUTO Star

Solomun, Gründer von Diynamic Music, Resident DJ im Pacha / Ibiza, Underground-Größe und wegweisender DJ/Producer veröffentlicht seine erste EP seit drei Jahren.

Customer Is King
Customer Is King
Gleichzeitig markiert die EP den 100. Release des von Solomun und Adriano Trolio gegründeten Hamburger Labels Diynamic Music. Doch das ist noch nicht alles. Solomun verkündet auch seine Partnerschaft mit Rockstar Games / GTA. Eine gewaltige Schnittmenge! Rockstar Games ist eines der führenden Studios der Spieleindustrie. Sowohl GTA mit ca 95 Mio Reichweite, als auch Solomun zählen zu den Marktführern in ihrem jeweiligen Segment.

Solomun wird sowohl als In-Game-Charakter im neuestem Update zu Grand Theft Auto dabei sein, als auch am 13.07.18 mit „Customer is King“ das erste offizielle Musikvideo im Look von Grand Theft Auto V veröffentlichen

Raphaël Marionneau

V.A. – le café abstrait vol. 12 by Raphaël Marionneau

„le café abstrait“ ist einzigartig. Es hat alle Moden und jeden Hype in der Musikindustrie der vergangenen Jahre überlebt.

V.A. – le café abstrait vol. 12 by Raphaël Marionneau
V.A. – le café abstrait vol. 12 by Raphaël Marionneau

Mit der Veröffentlichung von “le café abstrait 12” klingt das Konzept, das Raphaël Marionneau vor über 20 Jahren entworfen hat, sogar noch frischer und moderner als je zuvor. “Es ist ein jedes Mal ein fast heilsamer Prozess, diese Musik für meine Hörer zusammenzustellen. Ich setze mich keinem Druck aus und suche in aller Ruhe nach dem richtigen Sound,“ sagt Marionneau. “Die Ideen kommen dann meist von ganz alleine. Sei es wenn ich zuhause Musik höre, unterwegs im Zug oder bei einer meiner vielen Radioshows. Ich spiele einen Track und denke: ‚Ja, der passt perfekt in die nächste Ausgabe meiner Compilation’.“

Die Geschichte der Marke “abstrait” und ihrem globalen Erfolg wurde schon oft erzählt. Marionneau hat sich mittlerweile in seiner langjährigen Heimat Hamburg niedergelassen und tourt nicht mehr so ausgiebig wie früher. Doch das bedeutet keinen Stillstand. Die zwölfte Ausgabe berichtet von der Suche nach innerer Ausgeglichenheit und Balance mit der Welt. Es geht darum das zu schätzen, was man gerade tut, aber auch unbekannte Dinge zu entdecken und für sich anzunehmen.

13.000 elektronische Musikfans feiern das DOCKLANDS FESTIVAL 2018

Am vergangenen Samstag wurde Münster zum neunten Mal zur bundesweiten Hauptstadt ehrlicher elektronischer Musik.

Das einzigartige DOCKLANDS FESTIVAL öffnete um 12.00 Uhr seine Pforten und bot 13.000 enthusiastischen Gästen ein 24-stündiges Day & Night Festival Erlebnis. Über 100 großartige Acts spielten auf drei Open Air Bühnen und im Anschluss in den Clubs rund um den Stadthafen 2/Hawerkamp bis zum Mittag des nächsten Tages.

Das Line Up des Docklands Festival 2018 ließ mit fetten Namen wie Modeselektor (DJ), Pan-Pot, Stephan Bodzin LIVE, Andhim, AKA AKA feat. Thalstroem, Charlotte de Witte, Claptone, DJ Tennis, Dominik Eulberg, Format: B, Kollektiv Turmstrasse, Oliver Koletzki und Westbam keine Wünsche offen. Und auch das Wetter versprühte perfektes Festivalfeeling bei strahlendem Sonnenschein und Temperaturen bis zu 30 Grad Celsius. Erst kurz nach 22.00 Uhr ergoss sich der Himmel, doch da waren die Besucher schon auf dem Weg in die Clubs.

Der Abschluss und das epochale Soundgewitter von Stephan Bodzin und das darauf niedergehende Unwetter dürften in der Dramaturgie nicht zu überbieten sein und sind jetzt schon legendär in der Geschichte des Docklands Festivals. Der Himmel komplett in Schwarz gehüllt, der letzte Track klingt an und das entfernte Donnergrollen stimmt ein, nicht nur für die Fans dürfte das ein wahnsinniges Schauspiel gewesen sein.

photo credits: Tomislav Gangl

LAIBACH Live und Video „Arirang“

Anlässlich des, nennen wir es: denkwürdigen Treffens zwischen Kim Jong-Un und Donald Trump am 12.06., veröffentlichten LAIBACH mit Arirang ihre Interpretation des traditionellen koreanischen Folksongs, der als inoffizielle Nationalhymne beider Koreas gilt.

photo credits: Tomislav Gangl
photo credits: Tomislav Gangl

Laibach spielten dieses Stück zum ersten Mal in Pjöngjang im Rahmen ihrer Nordkorea-Tour im August 2015 anlässlich des 70. Jahrestages der Befreiung der koreanischen Halbinsel. Ihre Version mischt das Lied mit dem nordkoreanischen Stück „We Will Go To Mount Paektu“, den Gesang steuert Boris Benko bei, Backing vocals kommen vom nordkoreanischen Kum Song Music School Choir mit dem Laibach seinerzeit in Pjöngjang zusammen auftraten und den wir in der Tourdokumentation Liberation Day wiedersehen können. Der Film, den der norwegische Regisseur, Aktivist und Künstler Morten Traavik, verantwortet, ist unlängst via iTunes erschienen. Mehr dazu hier: www.liberationday.film.

FORBIDDEN WHISPERS. LAIBACH AND NORTHKOREA
FORBIDDEN WHISPERS. LAIBACH AND NORTHKOREA

Das während der Tournee und der der Dreharbeiten zum Film entstandene fotografische Material das von Teammitgliedern, Kameramännern und den Fotografen Jean Valnoir, Jure Tepina und Joerund Pedersen aufgenommen wurde, wird unter dem Titel FORBIDDEN WHISPERS. LAIBACH AND NORTHKOREA wiederum in Wien zu sehen sein.

JAN BLOMQVIST – DISCONNECTED – Part One

JAN BLOMQVIST – DISCONNECTED – Part One

Getrennte Verbindungen, unverständliche Erzählungen, Flucht aus der Realität.

Jan Blomqvist‘s neues Album „Disconnected“, das im September erscheinen wird, spielt in einer Zeit der konstanten Verbindung. Es handelt von unserer Generation. Die Welt besteht nur noch aus Emails, Facebook und Instagram. Jeder folgt jedem, liest und liked Posts, Kommentare und Bilder. Jedes Profil ist auf sämtlichen Plattformen vertreten und alle stehen in ständiger Kommunikation miteinander.

JAN BLOMQVIST – DISCONNECTED – Part One
JAN BLOMQVIST – DISCONNECTED – Part One
Der menschliche Kontakt hat sich sehr verändert und der größte Teil passiert online.

Die Welt verändert sich, Zeit spielt keine so große Rolle mehr. Das Internet bietet unendliche Möglichkeiten zur Selbstdarstellung und jeder wartet nur darauf erkannt zu werden.

Manchmal scheint es als würden sich die Leute vom Leben trennen, da die Vielfältigkeit im Internet viel überwältigender ist. Nicht verbunden zu sein, kann ein Fluch aber auch die Lösung / ein Segen sein – „Disconnected“ eben.

Die Veröffentlichung des Albums wird folgerichtig ebenfalls „Disconnected“ sein, da das Gesamtwerk in Form von drei Mini Alben runtergebrochen und über den Sommer verteilt veröffentlicht wird.

DIE ACHSE - ANGRY GERMAN feat. SUSPECT

DIE ACHSE – ANGRY GERMAN feat. SUSPECT

Die Achse veröffentlichen heute, den 27.04.2018, ihre Debut-EP „Angry German“ und droppen erneut ein spektakuläres Video zum Titeltrack.

DIE ACHSE - ANGRY GERMAN feat. SUSPECT
DIE ACHSE – ANGRY GERMAN feat. SUSPECT
Leute in Skimasken klettern in Hongkong auf abartig hohe Wolkenkratzer und hacken eine Videoleinwand um das Logo von Die Achse zum Teil der Skyline Hong Kongs zu machen. Ein Typ klettert ohne Sicherung auf einen Kran, der wiederum auf einem Hochhaus steht.

Ein Typ steht an der Kante eines Wolkenkratzers und lehnt sich zum Runtergucken lässig nach vorne. Dazu bolzt ein aggressiv den Puls nach oben treibender Beat aus den Boxen.

Während Leute in Skimasken Türen aufreißen, über Absperrungen springen und durch die Stadt eilen, scheint der Track der Producer Bazzazian und Farhot und vor allem auch Gast-Rapper Suspect sie dabei anzuschreien, mit vie Adrenalin im Blut immer weitere Grenzen zu überschreiten.

DIE ACHSE – ANGRY GERMAN feat. SUSPECT (Video)

More Distortion!

DIE ACHSE - ANGRY GERMAN EP

DIE ACHSE – NICOLAS CAGE feat. GHETTS & ASSASSIN

Die Achse kündigten Anfang April mit dem provokanten Performance Video „Hate You“ ihre Debut-EP „Angry German“ für den 27.04.2018 an !

DIE ACHSE - ANGRY GERMAN EP
DIE ACHSE – ANGRY GERMAN EP

Die neue Single „Nicolas Cage“ vereint zwei musikalische Welten: Der jamaikanische Dancehall-Star Assassin bringt mit wortgewaltigem Patois die Energie Kingstons auf den Track, Grime-Veteran Ghetts spuckt Feuer und zeigt, wo in East London der Hammer hängt – und die beiden „Angry Germans“ Bazzazian und Farhot sorgen dafür, dass das Ganze auf einem unerhörten Brett von Beat passiert.

Der Track feierte heute Premiere bei http://www.dummymag.com/new-music/premiere-die-acshe-nicolas-cage-ft.-ghetts-assassin

VIDEO: DIE ACHSE – NICOLAS CAGE feat. GHETTS & ASSASSIN

DIE ACHSE – ANGRY GERMAN EP

Neben dem Opener „Hate You“, der einen in Sachen Stimmungsaufbau durchaus an den IDM-Pionier Aphex Twin erinnert, erwarten den Hörer auf der EP eine glatte handvoll weiterer Stücke, die eine Vielzahl musikalischer Einflüsse vereinen. Die Achse tischt dabei mehr großartige Einfälle auf als die meisten Musiker in ihrer gesamten Karriere. Sie schaffen es einen Soundentwurf zu entwerfen, der zwar auf internationalen Einflüssen fußt, sich von diesen aber konsequent emanzipiert.

DIE ACHSE zerstören mit "HATE YOU" ihre Nachbarschaft und veröffentlichen ein provokantes Performance Art Video

DIE ACHSE zerstören mit „HATE YOU“ Ihre Nachbarschaft

DIE ACHSE zerstören mit „HATE YOU“ ihre Nachbarschaft und veröffentlichen ein vermeintlich provokantes Performance Art Video.

DIE ACHSE zerstören mit "HATE YOU" ihre Nachbarschaft und veröffentlichen ein provokantes Performance Art Video
DIE ACHSE zerstören mit „HATE YOU“ ihre Nachbarschaft und veröffentlichen ein provokantes Performance Art Video
Das Video ist real und nicht inszeniert. So wird behauptet.

Man munkelt von einem Schaden durch die Destroy Line in Höhe von € 600.000 beim Kaufhaus Lafayette, Deutsche Bank, Polizeiauto, U-Bahn.

DIE ACHSE lehnt sich damit gegen das Establishment und jegliche Autorität auf. Protest oder assozialer Vandalismus? HATE YOU. Wer hasst wen und warum?

Von der Soundästhetik wandelt die Achse dabei auf den harten Spuren von Aphex Twin, Atari Teenage Riot oder Justice. Und setzen noch einen drauf.

Das Video halten wir weder für außerordentlich gelungen noch sonderlich kreativ umgesetzt. Wäre es ein One-Shot also ohne Schnitt, nun gut, dann hätte es etwas.

Die Achse – Hate You

Die Boys aus Hamburg beten "Das MILF" in ihrem neuen, sehr pikanten SM-Fetisch-Video an!

Die Boys „Das MILF“

Das Hamburger Abriss-Trio Die Boys ist zurück mit einem neuen Video! Und darin geht es mächtig zur Sache. Vollgestopft mit allerlei BDSM-Utensilien und ebensolchen Fantasien, huldigen die drei St. Paulianer in dem Clip „Das MILF“. Nichts für schwache Nerven.

Die Boys aus Hamburg beten "Das MILF" in ihrem neuen, sehr pikanten SM-Fetisch-Video an!
Die Boys aus Hamburg beten „Das MILF“ in ihrem neuen, sehr pikanten SM-Fetisch-Video an!
Aus dem Vortex des absoluten Nichts, vor genau neunzehn Jahren: Ein Urknall der Realness! DIE BOYS erschaffen sich selber und schwurbeln in ihrem gallertförmigen Larvenstadium dreißig Jahrzehnte lang herum, um gemeinsam Musikerfahrung zu sammeln. Und plötzlich entscheiden sie sich, in einem Anfall von Turboaltruismus, an die Oberfläche der Öffentlichkeit zu sprengen.

Die Boys – Das Milf (Official Video)

Drei Kapeiken, keine Masken dank aufwändiger Schönheitschirurgie, kein unnötiges Brimborium und Tüdelüü –DIE BOYS sind DIE BOYS.

Hayo, Enno und Skinny sind drei derbe Hedonismusraketen im Direktexport aus Hamburg St. Pauli. Reim zu peinlich? Nö. Beat zu schräg? Nö. Klamotten irgendwie whack? Auch nö. Hört man die Jungs wird einem klar: Das ist so und das soll so! Texte aus dem Leben, Mucke aus dem tiefsten Basskeller – Leute, es ist 2018, HipHop muss nicht aus der Muckibude kommen, um heftig zu sein.

Bad Stream – Bad Stream

Bad Stream ist das Projekt und gleichnamige Solo-Debüt-Album eines Gitarristen und seinen Maschinen, die sich zwischen Radiohead, The Notwist und den Nine Inch Nails verlieren, um sich zwischen Ambient, Noise und Drone wiederzufinden.

Ein Konzeptalbum über Sucht und Sog des Internets, übers Abtauchen zwischen Bot-Likes und Unfollows, übers Ertrinken in Datenmüll und kaputten Links. Ein Soundtrack über Resignation, Isolation und Zynismus im neoliberalen Cyberspace mit hybriden Songs, für die es keine Grenzen zwischen Rock und Elektronik gibt.

Bad Stream – Bad Stream
Bad Stream – Bad Stream (VÖ: 06.04.18) Post-Industrial-Electronica Solo-Debut-Album des Frittenbude-Gitarristen zum Thema Sucht und Sog des Internets

Im Französischen spricht man vom L’appel du vide, wenn die Leere ruft und man einen inneren Drang verspürt, von den Klippen zu springen oder aus dem Fenster, gerade weil es keine schlechtere Idee geben kann. Aber was, wenn nicht das Nichts einen anzieht, sondern viel zu viel? Ein Sog, ein Strudel, ein Loop aus Informationen – relevant sowie redundant, aus Breaking-News und Fake-News, aus Spätkapitalismus-Memes, Skatevideos und unvergessenen Musikclips, aus White-House-Livestreams, endlosen Playlisten, sponsored stories und unbeantworteten Nachrichten, aus Selfies nach dem Aufstehen und davor, aus schürfenden Algorithmen und (Selbst-)Gesprächen, die alle immer anfangen mit: Hörst du mich?

47SOUL – BALFRON PROMISE

47SOUL vereinen auf ihrem explosiven Debütalbum moderne elektronische Elemente sowie HipHop und Pop mit arabischer Roots-Musik.

47SOUL - elektronisch-arabischen Dabke-Band mit high-energy Shamstep und politischer Message
47SOUL – elektronisch-arabischen Dabke-Band mit high-energy Shamstep und politischer Message

Zusätzlich zu den Grooves, die seit Jahrhunderten in der arabischen Welt pulsieren, laden sie ihren Sound mit analogen Synthesizern, hypnotischen Gitarrenspuren und mehrstimmigen Gesang auf. Mit markanten Hooks und kraftvollen politischen Texten in Englisch und Arabisch, liefert ihre Musik den Soundtrack für die arabische Jugend.

47SOUL ist eine elektronisch-arabische Dabke (Shamstep) Band, die 2013 in Amman in Jordanien gegründet wurde. Die Mitglieder sind in ganz Bilad Al-Sham verwurzelt, das von Amman nach Galiläa, Ramallah und in den Rest der palästinensischen Diaspora reicht.

47SOUL - BALFRON PROMISE (23.03.18) Debütalbum der elektronisch-arabischen Dabke-Band
47SOUL – BALFRON PROMISE (23.03.18) Debütalbum der elektronisch-arabischen Dabke-Band

Mit ihrem neuen, elektronisch-arabischen Dabke-Sound und den politischen und scharfsinnigen Texten haben 47SOUL blitzschnell eine treue, leidenschaftliche Fanschaar in der arabischen Welt, in Europa und auf den anderen Kontinenten aufgebaut. Ihre Debut-Single „Intro to Shamstep“ hat auf Youtube bereits 5,4 Millionen Plays.

Moonbootica veröffentlichen Ende April ihr neues Studioalbum

Moonbootica veröffentlichen Ende April ihr neues Studioalbum

Das Hamburger Duo Moonbootica veröffentlicht am 27. April 2018 sein neues Album mit dem richtungsweisenden Titel „Future“. Die erste Single „Do Not Do Me (Like Dis)“ featuring Nneka ist ab sofort erhältlich.

Moonbootica veröffentlichen Ende April ihr neues Studioalbum
Moonbootica veröffentlichen Ende April ihr neues Studioalbum
Hand auf’s Herz, es war schon mal wohltuender, gedankliche Ausflüge in die Zukunft zu unternehmen. Mit dem Hier und Jetzt als Startrampe, mit aktuellem News-Flimmern als Grundrauschen, kann das nur in schlechter Laune ausarten. Es sei denn, das Zukunftsblitzen wird von einem mentalen Fürsprache-Kommando wie Moonbootica angeliefert.

Moonbootica – „Do Not Do Me (Like Dis)“ feat. Nneka

Man bedenke, bei den unter vorgenanntem Moniker agierenden Tobitob und KoweSix, handelt es sich um Typen, die ur-hanseatische Gelassenheit, das Einmaleins der Club-verorteten Ausschweifung und elegant über Genre-Tellerränder hinweg surfendes anything goes seit fast zwanzig Jahren in Sets, Beats und Bars übersetzen. Wenn diese Spezialisten ihr nunmehr fünftes Longplay-Statement mit dem mächtigen Begriff „Future“ überschreiben, dann darf man sicher sein: Der next level Scheiß wird genau hier ausformuliert.