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Pirra

Pirra – Under the Skyline

Die australische Band Pirra veröffentlicht jetzt ihre Single „Under the Skyline“, welche der Vorreiter einer Reihe weiterer vielversprechender Releases ist.

Pirra – Under the Skyline
Pirra – Under the Skyline
Dabei arbeiten sie unter anderem mit den Produzenten Roy Kerr (produzierte für London Grammar und Aurora) und Constantin Kersting (produzierte den Welthit „Tones and I – Dance Monkey“) sowie dem Mastering Engineer Greg Calbi, der an dem Erfolgsalbum „Little Dark Age“ von MGMT mitwirkte und Platz #2 der US Billboard Rock Charts erlangte.

Der Bandname Pirra stammt von Frontsängerin Jess Beck. Jess wuchs auf einer Farm im Süden Australiens auf, wo man Luritja spricht. Luritja nennt man verschiedene Dialekte der Sprachgruppe „Western Desert“, die sich auf den Stamm der Aborigines und deren traditionelles Land beziehen. Pirrabedeutet „Mond“ auf Luritja.

Pirra
Pirra
Neben Frontsängerin Jess sind James (Gitarre), Curtis (Bass) und Jeffrey (Schlagzeug) Teil der Band. Sie veröffentlichten selbstständig bereits zwei Alben und sind nun bereit den nächsten Schritt zu gehen. Des Weiteren stand Pirra bereits bei Festivals wie dem Surry Hills, Sydney Festival oder dem Newton Festival auf der Bühne und zählt zu den beliebtesten Newcomer Bands Australiens.

KASIMIR EFFEKT – Debüt Album „KFX“

Genug geschraubt, gebastelt und getüftelt: Das Trio KASIMIR EFFEKT lüftet durch und lädt endlich zur eindrucksvollen Werkschau direkt aus dem Klanglabor.

Die hannoverschen Band präsentiert mit ihrem Debut Album „KFX“ eine Aufforderung zur musikalischen Expedition in die düsteren Sphären des Synthesizerkosmos – und zieht dem verschrobenen Frickelforschungsansatz im verkannten Kellerdasein munter den Stecker. Sag mal, ist das noch Jazz?!

Couragiert statt introvertiert breiten die hannoverschen Musiker irgendwo zwischen ironischem Captain Future-Abenteuer und faktisch unendlichen Weiten den Zuhörenden freundlich zugewandt einen weichen Tanzteppich aus. Gewebt aus technoiden Improvisationen, elektronischen Exzessen und Klangminiaturen aus den heiteren Ecken der dunklen Loungebar entwickelt Kasimir Effekt aus dem Nichts einen Mikrokosmos fluktuierender Beats. Ey, Ekstase darf auch Spaß machen! Kontrabass, Schlagzeug und Fender Rhodes sorgen für den handgespielten Analogsound, der den Raum zum Leben erweckt. Ja klar, so klingt der Soundtrack für ravende Musikwissenschaftler*innen. Stark!

Midi Bitch "Kosmischer Reiter" erscheint am 10.12.2019 via Bandcamp

MiDi BiTCH „Kosmischer Reiter“

Das Jahr neigt sich dem Ende entgegen und kurz vor 2020 erscheint das Album „Kosmischer Reiter“ von Frza aka M!D!B!TCH. Weiter geht die kosmische Reise, gestartet im Orbit weiter in die Tiefen des Universums.

Midi Bitch "Kosmischer Reiter" erscheint am 10.12.2019 via Bandcamp
Midi Bitch „Kosmischer Reiter“ erscheint am 10.12.2019 via Bandcamp

Das Jahr 2019 dürfte für Midi Bitch eines der produktivsten bis dato sein.

Mit „Kosmischer Reiter“ erscheint nun innerhalb der letzten 12 Monate das 7 Teil in dem kosmischen Puzzle des deutschen Elektronik-Tüftlers .

Irgendwo in den Untiefen zwischen der Berliner-Schule im Sinne von Klaus Schulze und Tangerine Dream und Retro-Synthwave bewegt sich das kosmische Kraut Projekt und laviert stilsicher durch Galaxien, Milchstrassen und Asteroidenfelder der menschlichen Psyche.

Der Mikrokosmos wird zum Makrokosmos und die Reise ins Universum ist auch immer die Reise in unser eigenes Ich, an die inneren Abgründe und in die Nebelfelder der menschlichen Existenz.

Reden ist Schweigen und Silber ist Gold!

Hier können die insgesamt 10 Tracks des im Dezember auf Bandcamp erscheinenden Albums „Kosmischer Reiter“ vorab gehört werden:

JEAN-MICHEL JARRE – SNAPSHOTS FROM EōN / BOX-SET

Jean-Michel Jarre hat letzte Woche auf dem Web Summit in Lissabon seine EōN-App vorgestellt, ein Projekt, dass dem Zuhörer eine unendliche musikalische Erfahrung geben soll.

Zusammen mit dem Sony Computer Sience Laboratories (CSL) in Tokio hat Jean-Michel einen Algorithmus enwickelt, der die dieses musikalische und visuelle Erlebnis in die EōN-App bringt. Die App erschafft nach dem Start automatisch neue Klänge. Jedes mal anders und endlos laufend.

Wie ein DJ-Mix verwandelt sich die Musik immer wieder in etwas Neues, ohne sich dabei zu wiederholen. Ein endloses Album von Jean-Michel Jarre quasi. Wenn die App auf einem iPhone, iPod touch oder iPad gestartet wird, ertönt aber nicht nur von einem Algorithmus generierte Musik. Es gibt auch begleitende Visuals, die ähnlich wie der Sound immer wieder einzigartig sind und stets in Bewegung bleiben.

Das englische Wort „EON“ geht zurück auf die griechische Gottheit „Äon“, die die Weltzeit und die Ewigkeit verkörperte. Die durch EON personifizierte „Zeit“ war ewig und grenzenlos.

M!D!B!TCH "Kosmischer Nebel"

KOSMISCHER NEBEL – Midi Bitch

Epische Soundpatterns und Drone-Flächen bestimmen den knapp 20-Minütigen Opener des Albums „Kosmischer Nebel“ von M!D!B!TCH.

Zwischen Arpeggios der Berliner Schule und Synthflächen die dem Synthwave-Universum entsprungen sind, ist das aktuelle Release zu verorten und setzt nahtlos dort an wo sich der Musiker aus dem Norden Deutschlands sichtlich am liebsten bewegt, dem synthetisch-elektronischen Klangkosmos, welchen er selber gerne als kosmische Musik tituliert.

M!D!B!TCH "Kosmischer Nebel"
M!D!B!TCH „Kosmischer Nebel“

Der ehemalige Sankt Otten Keyboarder scheint im Jahr 2019 eine wahre Veröffentlichungs-Eruption hinzulegen. Mittlerweile das 7. Release in diesem Jahr, nachdem seit über 10 Jahren nichts von Ihm zu hören war.

Die frühen Werke aus den 1990er, welche eher als „Krawall und Remmidemmi – Rumpel-Elektro-Core“ zu verstehen sind, zeichneten sich doch durch eine gewisse produktionstechnische Limitierung und viel Spaß an kranken Sounds aus, wodurch sie sehr am Geduldsfaden des Hörers nagten, haben nicht mehr viel gemein mit dem was inzwischen von FRZA produziert wird.

Wenn doch bei vielen Bands und Künstlern die Formel „das erste Album war das beste“ eine gewisse Gültigkeit hat, scheint die Entwicklung bei MIDIBITCH eher diametral zu sein.

ESKIMO CALLBOY Video und Single zu “Prism” vom Album “Rehab”

ESKIMO CALLBOY, die Genre-Könige der Electrocore-Szene, melden sich nach zwei Jahren voller Shows, Charterfolge und Songwriting mit ihrem brandneuen Album „Rehab“ zurück. Ähnlich wie seine Vorgänger ist „Rehab“ eine stilistische Neuerfindung der Band, wo jede neue Idee – ob textlicher, visueller oder soundtechnischer Natur – einen gewaltigen Schritt vorwärts bedeutet.
Das vorangegangene Album, „The Scene“, stieg auf Platz 6 in den deutschen Album Charts ein und ist damit das Dritte, welches eine Top-10 Platzierung erreicht. Sich über Genregrenzen hinwegsetzend, sind die neuen Songs von ESKIMO CALLBOY deutlich direkter und für den Hörer besser zugänglich.

Bevor Eskimo Callboy am 01. November 2019 endlich ihr neues Album „Rehab“ veröffentlichen, präsentieren sie mit dem offiziellen Video zu „Prism“ einen weiteren Song vom Album vorab, hier zu sehen:

ESKIMO CALLBOY über „Prism“„Die neue Single „Prism“ ist eines unserer Lieblingslieder vom neuen Album „Rehab“. Wir mögen den Song, nicht nur wegen der eingängigen Melodie, sondern auch weil er eine positive Botschaft enthält. Das Lied ist als Ermutigung für all diejenigen gedacht, die nicht das sehen, wozu sie eigentlich in der Lage sind. Wir benutzen „Prism“ metaphorisch um zu zeigen, dass es manchmal nur das geeignete Medium braucht, sich selbst komplett zu entfalten und sein wahres Gesicht zu zeigen. Hört euch das neue Lied also unbedingt mit dem dazugehörigen Video an und bleibt positiv. 

M!D!B!TCH „Kosmos Klaus“ Interview

Soeben erschien als digitaler Download bei Bandcamp das Album „Kosmos Klaus“ von Midibitch.

Ursprünglich sollte sich das Release mit der Kunst der Rezitation des vor 28 Jahren verstorbenen Schauspielers Klaus Kinski auseinandersetzen. Doch letzendlich wurde überraschend auf den stimmliche Beitrag von Kinski verzichtet. Das wollten wir genauer wissen und fragten nach. Zu den Hintergründen äußert sich Midibitch aka FRZA in einem per Chat geführten Interview.

M!D! B!TCH - KOSMOS KLAUS
M!D! B!TCH – KOSMOS KLAUS

Vorab für diejenigen, denen Kinski nur aus Parodien und YouTube-Schnipseln bekannt ist, ein paar Fakten: Klaus Kinski wurde 1926 als Klaus Günter Karl Nakszynski in Danzig geboren. Er ist der Vater von Pola, Nastassja und Nikolai Kinski.

Kinski war auf die Darstellung psychopathischer und getriebener Figuren spezialisiert und zählte in diesem Rollenfach auch international zu den gefragtesten Filmschauspielern. Als künstlerisch herausragend gilt seine jahrelange Zusammenarbeit mit dem deutschen Regisseur Werner Herzog, der ihn in Filmen wie Nosferatu – Phantom der Nacht, Aguirre, der Zorn Gottes und Fitzcarraldo engagierte.

International bekannt war Klaus Kinski zuvor durch Rollen in Edgar-Wallace-Filmen und Italowestern geworden. Kinski galt als schwierige und zu extremen Gefühls- und Wutausbrüchen neigende Persönlichkeit. Er verstarb 1991 in den USA. https://de.wikipedia.org/wiki/Klaus_Kinski

Chris Wayfarer - Dialogue EP

Chris Wayfarer – Dialogue EP

Chris Wayfarer kehrt mit einer frischen EP auf Colour In Music zurück, inklusive zweier Remixe von Push 92 und MnD.

Chris Wayfarer - Dialogue EP
Chris Wayfarer – Dialogue EP
Getragen von Piano Chords, einer deepen Bassline und kurzen Vocalfetzen ist der erste Track „Elba“ kein Freund von Traurigkeit. Denn das mehr als solide Drum-Fundament schiebt den lebhaft groovenden Track mächtig an.

Push 92 hat seinen Remix ebenfalls um das Piano Chord herum aufgebaut. Allerdings wurde das Chord dabei kräftig durch die Mangel gezogen, auf den Kopf gestellt und mit Pads, flatterigen Synths und jeder Menge Percussion kombiniert.

„Dialogue“ von Chris Wayfarer wendet sich der dubbigen Seite von House Music zu, so wie man es eher von Colour In Music gewohnt ist. Diesmal lässt das reduzierte Drumgerüst viel Raum für die Sounds – entspannte Rhodesklänge, fließende Synthsequenzen und Brass Chords.

MnD reduziert das Original von „Dialogue“ auf seine Essenz. Herausgekommen ist dabei ein super minimalistischer aber dubby Remix mit schwebenden String Pads, shuffelnden Drum Patterns und dezent eingestreuten Stabs.

Chris Wayfarer – Dialogue EP Tracklist:

Heimatlieder Aus Deutschland Funkeln - The Best Originals and Remixes of New German Folk

Heimatlieder Aus Deutschland Funkeln – The Best Originals and Remixes of New German Folk

„Mutige Experimente“ sind die Voraussetzung für „Heimatlieder aus Deutschland – Funkeln“ gewesen, und vielleicht ist auch nicht jedem gleich klar, was sich hinter dem Titel überhaupt verbirgt.

Heimatlieder Aus Deutschland Funkeln - The Best Originals and Remixes of New German Folk
Heimatlieder Aus Deutschland Funkeln – The Best Originals and Remixes of New German Folk
Schon 2013 gab es gefeierte Konzerte zum Kunstprojekt „Heimatlieder“, seinerzeit auch eine erste CD, und zu recht wurde wiederholt darauf hingewiesen, dass die arg angestaubte Volksliedszene hierdurch mit frischem Blut versehen wurde.

Hier darf ruhig einmal aus dem Beipackzettel zitiert werden : „Vorbild waren BBC Radiosessions aus den 1950er Jahren, als damals wie selbstverständlich Calypso mit Rock’n’Roll oder Jazz mit Schlager gemixt wurde und die Hörer begeistert dabei blieben“ (Jochen Kühling, Initiator).

Das Ergebnis ist so ungeheuer vielseitig und kulturell divers, dass man bei „Funkeln“ wirklich davon sprechen kann, dass hier mal etwas ganz anderes, Neues geschaffen wurde. „In diesen Heimatliedern entstehen Bilder der Sehnsucht und Hoffnung, wie wir sie bisher kaum kannten“ (Zitat SWR). Dabei sind unter anderem „La Caravane Du Maghreb“, das „Trio Fado“, Guido Möbius, der Koreanische Chor Berlin, Gudrun Gut und die „Amigas Cantan“.

M!D! B!TCH - KOSMOS KLAUS

MIDIBITCH arbeitet an Klaus Kinski Projekt

Neues Futter für Freunde der elektronischen Berliner Schule und kosmischer Musik: nach der im Juni 2019 veröffentlichten EP „Daedalus“ und den durchweg positiven Resonanzen kündigt sich das nächste Release von M!D!B!TCH zum Herbst an.

M!D! B!TCH - KOSMOS KLAUS Artwork
M!D! B!TCH – KOSMOS KLAUS Artwork

Im Kontext der kosmischen elektronischen Musik, in der sich MIDI BITCH mittlerweile bewegt, wird es diesmal eine Kinski-Hommage sein, die das Ohr der Welt erhören will.

Laut den vorliegenden Vorabinformationen, wird die Musikproduktion ein wenig technoider und eher in den 1980ern als in den 1970ern verortet sein. Dennoch wird auch hier neben der Menschenwelt, wieder der Weltenraum und Kosmos zentraler Bezugspunkt sein.

Zitate und Tonaufnahmen von Klaus Kinski werden wie Tau in der Morgenröte auf den sphärischen Klangmustern liegen und die rhythmischen Sequenzerlinien umgarnen.

Vorab soll es im Herbst ein Video sein, was die Beschaffenheit und Stimmung der neuen Produktion aufzeigt.

KOSMOS KLAUS by MiDiBiTCH Tracks:

1. Vorspiel 05:44
2. Gesindel
3. Die einzige Macht 11:55
4. Es liegt an euch
5. Ich bin so wild
6. Wurm
7. Stabile Masse
8. Drachen
9. Lästerzungen
10. Mein Garten

ALEXANDER MARCUS - PHARAO

ALEXANDER MARCUS – PHARAO

Niemand spaltete die Nation zu Anfang seiner steilen Karriere weiter, als Alexander Marcus.

ALEXANDER MARCUS - PHARAO
ALEXANDER MARCUS – PHARAO
Die einen vergötterten und kopierten ihn, reisten dem Mann, der stets den Anschein einer Roland-Kaiser-Persiflage vermittelt und seinem ihn begleitenden Globus „Globi“, bis ans sprichwörtliche Ende der Welt hinterher, um keinen seiner ruhmreichen Auftritte zu verpassen.

Die Anderen verschmähten seine neuartige Kombination aus Electro und Folklore a.k.a. Volksmusik, mit der er längst unter der selbstkreierten Bezeichnung Electrolore mit Hits wie „Ciao Ciao Bella“, „Papaya“ oder „Hawaii Toast“ einen heute anerkannten neuen Musikstil firmierte. Jetzt kommt endlich Nachschub von Alexander Marcus:

Am 30.08.2019 erscheint das neue Alexander Marcus Album „Pharao“.

Vorab-Single Rastafari:

ALEXANDER MARCUS – PHARAO Tracklist:
1. Der Abend wird gut
2. Brich das Eis
3. Krass superschön
4. Rastafari
5. Denn sie wollen den Nektar
6. Schwimm nicht so weit
7. Lass mich los
8. Ich will verreisen
9. Hey Joshua
10. Teeny
11. Jetzt Hammwas

Singel "Daedalus" von Midi Bitch

Midi Bitch „DAEDALUS“ Single

Im Zuge des aktuellen Releases des Elektronic-Instrumental-Musikers M!D!B!TCH „Kosmophobie“ wurde eine weitere Single, mit insgesamt 3 Tracks auf Bandcamp veröffentlicht.

Singel "Daedalus" von Midi Bitch
Singel „Daedalus“ von Midi Bitch
Thematisch schlagen die 3 Songs in die selbe Kerbe der letzten beiden Alben „Kosmose“ und „Kosmophobie“ und zeigen erneut des Musikers Vorliebe für krautige elektronische Klänge der späten 1970er.

Auch wenn sich musikalischen Assoziationen zur Klaus Schulze, Tangerine Dream hier und da aufdrängen, haben wir es hier nicht mit einer weiteren Generation der elektronischen Berliner Schule, wie einst Bernd Kistenmacher, zu tun, sondern müssen feststellen, das der Produzent FRZA sein ganz eigenes Elektronik-Kraut-Süppchen kocht. Der einstige SANKT OTTEN Keyboarder bemüht sich immer wieder um einen Brückenschlag zu verschiedenen Elektronic-Genres, was sich auch an den für Kraut-Elektronica untypischem Einsatz einer 303 und anderen eher technoiden Klangerzeugern der Moderne festmachen lässt. Insgesamt sehr spannende Instrumental-Songs, mit eingestreuten Samples und einer noch transparenteren Produktion, die sich trotz Homerecording durchaus mit großen Werken der Elektronik messen darf.

OPEN BEATZ 2019

Das OPEN BEATZ Festival in Herzogenaurach findet in diesem Jahr vom 18. bis 21. Juli 2019 statt. Süddeutschlands größtes OpenAir Festival für elektronische Musik liefert DJ’s aus allen Genres der elektronischen Musik. Von EDM über Techno und Hardstyle bis hin zu Goa, Hardcore, Trance und Bass House werden nahezu alle Genres auf insgesamt sieben Stages präsentiert.

Wer in unmittelbarer Nähe des Festivalareals schlafen möchte, der kann seine Zelte von Donnerstag, den 18. Juli, bis zum Sonntag den 21. Juli im Camping-Bereich aufschlagen. Das Gelände befindet sich nur ein paar Gehminuten vom Zentrum des Festivals entfernt.

Auf der Camping-Area finden alle Besucher neben Schlafmöglichkeiten auch einen Badeweiher, ein Volleyballfeld, eine Kirche und viele weitere Freizeitaktivitäten. Wer selbst keine Lust hat, ein Zelt aufbauen, der kann fertig aufgebaute Zelte buchen. FestiTent baut jedem ein Wunschzelt für 2 – 4 Personen mit wählbarem Zubehör auf.

M!D! B!TCH „KOSMOPHOBIE“

Es ist gerade mal wenige Monate her, dass wir das letzta Album der Elektronikers MIDIBITCH hier vorstellen durften. Seine Produktivschub scheint ungebrochen und nun liegt bereits der Nachfolger von „Kosmose“ vor.

Midi Bitch „Kosmophobie“ – Album 2019 – Cover: Frza
Midi Bitch „Kosmophobie“ – Album 2019 – Cover: Frza

Nach seiner letzten Veröffentlichung „Kosmose“ Anfang 2019 kommt nun der zweite Teil „Kosmophobie“ per digitalem Download via Bandcamp. Der ehemalige SANKT OTTEN Keyboarder bewegt sich weiterhin in der Tradition der elektronischen Berliner Schule von Klaus Schulze, Peter Baumann und Tangerine Dream.

Allerdings begnügt er sich nicht die alten Meister zu zitieren oder gar zu kopieren, sondern es gelingt ihm vielmehr auf dem Grundgerüst der frühen elektronischen Phase des deutschen Krautrocks und der kosmischen Musik sein eigenes Süppchen zu kochen.

MidiBitch aka FRZA
MidiBitch aka FRZA

Kosmische Musik ist vielleicht auch die passende musikalische Schublade, wenn mann denn unbedingt eine benötigt.

Tragende Elemente sind nahezu in allen Tracks wabernde Synthesizer-Flächen und entspannt, repetitive Rhythmen aus elektonischen Retro-Klangerzeugern, die den Hörer in orbitale Spähren entführen.

Burnt Friedman – MUSICAL TRADITIONS IN CENTRAL EUROPA / EXPLORER SERIES VOL.4

Burnt Friedman gilt als Innovator und musikalischer Querdenker. Nach seinem Studium der Freien Kunst in Kassel etablierte er sich in den letzten Jahrzehnten zu einem der interessantesten Musiker und Produzenten innerhalb elektronischer, groovebasierter Musik.

Erst aus Köln, dann aus Berlin, erreicht uns seine Musik seit 19 Jahren durch das Label Nonplace, Unort. Friedman kollaborierte u.a. mit Musikern wie David Sylvian, Root70, Hayden Chisholm, Atom™ (im Duo als Flanger), vor allem aber 17 Jahre lang mit dem 2017 verstorbenen Can-Trommler Jaki Liebezeit. Ihre Reihe „Secret Rhythms“ entwickelte eine Musik ohne kulturelle Bezugspunkte.

Ungleich vieler anderer Produzenten hat Friedman das Denken über und Vermitteln von Musik problematisiert. Vor diesem Hintergrund erklärt sich der ironische Rahmen, bzw. die Umkehr der Perspektive im Albumdesign und der Vermittlung von „Musical Traditions In Central Europe“, als ein kulturelles Erbe, als musikethnologisches Dokument und nicht wie sonst üblich, als Illustration.