Schlagwort-Archive: Indie

Andromeda Mega-Express Ochestra by Christoph-Soeder

Andromeda Mega Express Orchestra ab morgen auf Tour

Explosionen am Firmament, kollektive Streifzüge durch abenteuerliche Klanglandschaften: Andromeda Mega Express Orchestra sind zurück mit ihrem vierten Album „Vula“.

Nachdem das „genresprengende Faszinosum“ (FAZ) zuletzt das 10-jährige Jubiläum mit etlichen Live-Shows zelebriert hat, klingen AMEO im Jahr 2017 deutlich melodischer – aber kein bisschen weniger explosiv und unberechenbar.

ANDROMEDA MEGA EXPRESS ORCHESTRA - ALBUM: Vula (07.07.2017, via Alien Transistor)
ANDROMEDA MEGA EXPRESS ORCHESTRA –
ALBUM: Vula (07.07.2017, via Alien Transistor)

Flirrend bahnt es sich an, mit leichten Winden, tänzelnden Melodien, aber ihre Schuldigkeit tun die altbekannten Isothermen und Isotheren schließlich doch: Blitze zucken durch die vertonte Einträchtigkeit, ungeahnte Energien entladen sich, rollen rhythmisch wie Urgewalten über die Klanglandschaft hinweg. Indem sie inmitten der sich entfaltenden Dramatik mit vereinten Kräften nach wiederkehrenden Harmoniemomenten suchen, Schutzräume aufmachen, bricht das 18-köpfige Großensemble um Leiter und Komponist Daniel Glatzel auf ins vierte Album: „Vula“!

Moon Taxi „Two High“

Bereits seit mehr als zehn Jahren zählt die US-Formation Moon Taxi zu den musikalisch versiertesten und interessantesten Bands des progressiven Indie/Alternative-Rock-Genres.

In dieser Zeit veröffentlichte das aus Nashville stammende Quintett um Sänger, Songwriter und Gitarrist Trevor Terndrup vier Studioalben, erspielte sich durch unzählige Konzertreisen und Festivals (u.a. Coachella, Lollapalooza, Bonnaroo) eine Pech-und-Schwefel-treue Fangefolgschaft und begeisterte Millionen Fernsehzuschauer bei prestigeträchtigen TV-Shows wie „Late Night with Seth Meyers“, „Conan“ und „The Late Show with David Letterman“. Das bislang letzte Moon Taxi-Album „Daybreaker“ aus dem Jahr 2015 entstand unter der Regie von Grammy-Preisträger Jacquire King (Kings Of Leon, Modest Mouse, Tom Waits, James Bay u.a.).

Im elften Jahr ihres Bestehens schickt sich die Band (deren Musik gerne als „ein uneheliches Kind von Kings of Leon und Imagine Dragons“ beschrieben wird) nun an, einen weltweiten Hit zu landen: ihre unfassbar catchy Single „Two High“ kommt bereits auf mehr als vierzig Millionen (!) Spotify-Streams und taucht in siebzehn Ländern in den Top 100 des Streamingdienstes auf, darunter Großbritannien, Schweden, Kanada, Belgien, Schweiz und Irland. Damit ist Moon Taxi die einzige echte Rockband in den Spotify Top 200 Global Charts. In den USA klettert der Song rasant in den Airplay-Charts und steht kurz vor den Top Ten.

WE ARE AUST - Credit: Kai Bernstein

WE ARE AUST – WILD RIVER

Eine geheimnisvolle Band zwischen Performance Arts, Mystik und Musik. Ein Kunstprojekt, welches Visuelles und Auditives auf innovative Art und Weise verbindet.

WE ARE AUST - Credit: Kai Bernstein
WE ARE AUST – Credit: Kai Bernstein

Gegensätze bestimmen den Sound. Natur trifft Stadt. Epik trifft Intimität. Dunkelheit trifft Licht. Die Balance der Gegensätze, die die Welt zusammenhält, hält auch den Kosmos der Band zusammen. Magie und Epos bestimmen die Produktionen. Vocals treffen auf einen Mix aus Pop- und HipHop-Beats vermengt mit Nuancen aus der klassischen Komposition.

Im einen Moment zerbrechlich klein, dann groß wie eine Kathedrale ertönen Klänge die Sturm und Gewitter aufziehen lassen. LIVE überzeugen die Lady und ihre urbanen Eingeborenen mit einem epochalen Sound- und Show-Spektakel voller Percussion und verzaubernder Gitarrenflächen.

VIDEO: WE ARE AUST – WILD RIVER

WILD RIVER ist die erste Singleauskopplung aus dem Debütalbum ‘We Are Aust’ welches am 3. November 2017 erscheinen wird. Nach dem langen Prozess der Soundfindung veröffentlichen We Are Aust einen irren Kopfnicker-Beat der nur von Olivias Gesang im Zaum gehalten wird.

Le Fly feat. Shegone – neues Video „Superstars“

Seit nunmehr einem Jahrzehnt rollt die Le Fly-Maschine unaufhaltsam durch das Land und bringt den Menschen gute Gefühle – egal ob HipHop-Veteran, Hardcore-Kid, Rasta-Zopf oder Indie-Mädchen.

Mit „St. Pauli Tanzmusik“ und „Grüß dich doch erstmal!“ brachten sie bislang zwei weithin beachtete Alben-Bretter in schönster DIY-Manier unter die meist bebende Fan-Meute und formulierten damit einen seltenen Zustand zwischen der Ernsthaftigkeit ihres Anliegens und der totalen Leichtigkeit des Seins. Was nahe liegt, denn die Le Fly – Eckis sind nicht nur Hamburger, sondern St. Paulianer – was übersetzt bedeutet: Mach und leb‘ wie du willst, wir lieben dich trotzdem. Denn nur dort, wo die guten Emotionen wohnen, findet sich auch innere Zufriedenheit. Daran glauben Le Fly und leben das in jedem Ton ihrer brodelnden Musik, in der sich grob geschätzt mehr als ein halbes Dutzend gegensätzlicher Genres zu einem Sound vermengen, der letztlich nur eine betreffende Beschreibung zulässt: St. Pauli Tanzmusik.

Pop-O-Mat

Liebe Mama! Weil der Wahl-O-Mat gerade wegen Überfüllung geschlossen ist, schreib ich jetzt erst mal wie versprochen den Newsletter und versuche es dann später noch einmal, ok?

Ja, hallo Peoples!
Jetzt wo sich Berlin Ende August doch nochmal von seiner Berliner-Weiße-mit-Schuss-Seite zeigt, sitzt unsereins auch schon wieder an Deck und forstet sich durch Belege, Rechnungen und Mails. Richtig: Augen auf der Berufswahl!
Ja, und was da nicht alles los war in Berlin während der eigenen Abwesenheit.
Der BDS-Boykott des Pop-Kultur-Festivals zum Beispiel. Und das alles wegen 500 Euro Zuschuss von der Israelischen Botschaft?

Nun, es werden für weitaus weniger als 500 Euro Menschen sogar getötet, liebe entsetzte Pop-Kultur-Menschen!
Dafür gehen namenhafte Fußballspieler heute für weit über 100 Millionen über den Verhandlungstisch und wir merken: Die emotionale Aufregung kann zwischen 500 Euro und 140 Millionen Euro in etwa gleich hoch sein. Manch einer flippt schon bei 20 Cent Wechselgeld-Beschiss total aus und macht den Metzgereifachverkäufer im Handumdrehen zum Beaf-Burger mit deliziösem Topping.

Thomas Andreas Beck

Thomas Andreas Beck – ernste Klänge mit dem Album „Stille führt“

Finster ist es in dem Wald, aus dem heraus Thomas Andreas Beck zu uns singt.

Thomas Andreas Beck – ernste Klänge mit dem Album „Stille führt“
Thomas Andreas Beck – ernste Klänge mit dem Album „Stille führt“
Leichen sind darin vergraben, hinter manchem Baum lauert ein längst vergessener Schmerz. Sehr österreichisch sind die Themen, sehr unösterreichisch ist sein genauer Blick auf diese.

Er schaut hin – auf die Vergangenheit, den allgegenwärtigen Missbrauch – sei er sexueller Natur oder einfach die „g’sunde Watschn“ – die pädagogische Drohung, den Krieg in den eigenen vier Wänden, Abtreibung, Selbstmord, Ohnmacht – Hoffnung?

„Heim“:

Die Hoffnung liegt im „Hinschauen“. Bevor die Therapie beginnt, muss man sich seinem Schmerz stellen und es wird nur wenige geben, die nicht ganz persönlich von einer Zeile oder einem Ton dieses Albums berührt werden. Von den einsamen Klängen dieses Satyrs, der die Saiten seiner Gitarre mit gefundenen Eisenteilen kratzt und mit ganzer Seele ansingt gegen die Verdrängung.

Thomas Andreas Beck
Thomas Andreas Beck
Thomas Andreas Beck ist kein Schulterklopfer und kein Mitraunzer. Er hat Lieder geschrieben, durch die uns unsere Traumata als immer wiederkehrende Ohrwürmer melodiös verfolgen. Traurig, schön und befreiend.

Rothacher – Video „Lonely Man“ und neues Album „Quiet Little Place Called The Inside“

Rothacher ist viel beschäftigt. Wenn er nicht an seinen eigenen – Americana- und Indie-inspirierten – Songs schreibt, steht er als viel beschäftigter Berufsmusiker auf der Bühne.

Rothacher – Video „Lonely Man“ und neues Album „Quiet Little Place Called The Inside“ am 29.09.2017!
Rothacher – Video „Lonely Man“ und neues Album „Quiet Little Place Called The Inside“ am 29.09.2017!
Seit seiner Ausbildung an der Jazz-Abteilung der Musikhochschule Basel spielte er als Gitarrist mit Künstlern wie Trauffer, Natacha, Reto Burrell und Eve Gallagher und ist auf deren Alben zu hören. Mit seiner Band Deadwerner sammelte er zwischen 2008 und 2015 Erfahrungen als Sänger und Frontmann. Neben zahlreichen Konzerten, größtenteils in Deutschland, veröffentlichten Deadwerner zwei Alben.

Im Frühjahr 2016 entschied sich Rothacher, unter eigenem Namen neue Songs zu schreiben. Jede Woche entstand ein kompletter Titel, der so weit vertont wurde, dass sich potentielle Mitmusiker gleich ein konkretes Bild davon machen konnten. Er setzte sich das Ziel, alle Instrumente selber zu spielen. Entstanden sind ehrliche Lieder, welche in zeitloser Stilistik viele Wendepunkte in seinem Leben, aber auch sozialkritische Themen dokumentieren. Die Stücke sind leichter geworden, die Texte weniger angestrengt.

Braggarts – neues Album „Exploring New Stars“

Auf zu neuen Welten: Mit ihrem Album “Exploring New Stars“ ist den Schweizern Braggarts ein großer Wurf gelungen.

Braggarts - neues Album "Exploring New Stars"
Braggarts – neues Album „Exploring New Stars“

Mit eingängigen modernen Indie-Hymnen und einer breiten Produktion, die zudem äußerst stimmungsvoll ausgefallen ist, nehmen sie die nächsten Schritte ihrer Karriereleiter in Angriff.

Und es läuft rund: Mit ihrem eingängigen, zeitgemäßen und energiegeladenen Indie-Sound haben sie es auf diverse große Spotify-Listen geschafft und wurden unter anderem zum bekannten Schweizer Festival Stars in Town in Schaffhausen eingeladen.

Die aktuelle Single “Different Light“ zeugt von der schieren Energie der Band und zeigt schon mal sehr gut, was mit dem Album auf einen zukommen wird… Das Video zu “Different Light“ ist übrigens hier zu sehen:

Die Band wurde bereits 2006 von Singer/Songwriter Ralph Buetikofer aus Zug in der Schweiz gegründet. Seither hat die Band einige Shows in der Schweiz und in Deutschland gespielt. Doch die Band hat noch größere Pläne: Nach dem Release von “Fight the Static View“ und einigen Live Shows haben Braggarts nun das nächste Studioalbum aufgenommen: “Exploring New Stars“ erscheint am 22. September 2017 über das Zürcher Indie Label Ambulance Recordings. Für die Aufnahmen konnte die Band Produzent Reto Peter (Green Day, Counting Crows) gewinnen. Die Zusammenarbeit brachte einmal mehr eine große Sound-Wand und mächtige Melodien.

Achim Reichel_A.R.& Machines -Foto: Hans-Jürgen Dibbert

A.R. & MACHINES – „The Art Of German Psychedelic (1970-74)“

Man sagt: „Gut Ding will Weile haben”. Fast fünf Jahrzehnte hat Achim Reichel verstreichen lassen, bevor er sich entschloss der Welt sein mysteriöses Projekt A.R. & Machines zurückzubringen. Hinter jeder guten Platte steckt eine Geschichte und Reichel hat einige interessante zu erzählen.

A.R. & MACHINES - „The Art Of German Psychedelic (1970-74)“
A.R. & MACHINES – „The Art Of German Psychedelic (1970-74)“

Den meisten Achim Reichel Fans ist überhaupt nicht bekannt, welche Vielfalt an Musik er bewusst aus den Ladenregalen entfernen ließ, bevor er seine Gesangskarriere startete, die ihn letztendlich berühmt machte. Weit abseits seiner bekannten Hits wie „Aloha Heja He“ schlummerten fünf Studioalben fast ein halbes Jahrhundert lang im Verborgenen.

A.R. & Machines – The Art Of German Psychedelic (EPK)

In den 1970ern trat eine neue Generation an deutschen Künstlern, geboren nach dem 2. Weltkrieg, ins Rampenlicht und Krautrock entlud sich förmlich auf die Musikszene. Das Genre – der Begriff Krautrock dabei durch britische Journalisten geprägt, um die faszinierend frische und klinisch-korrekt ausgearbeitete Musik „Made In Germany“  zu beschreiben – setzte sich aus Bands zusammen, die mittlerweile zu Legenden geworden sind: Von Kraftwerk bis Amon Düül, über Neu! und Can und natürlich A.R. & Machines. Die Künstler waren jung, hemmungs- und furchtlos. Elektronik traf auf Spiritualität, Vollblutmusiker auf Technologie und Achim Reichel auf „seine Maschinen“ – Machines.

„Keine Bewegung 2“ – Compilation und Festivals in Hamburg und Berlin

Haste Strom, haste Licht: Alle Lampen an! „Keine Bewegung 2“ Festival + Compilation

Keine Bewegung. Wir erinnern uns. 2014. Der Hamburger Popkulturbeschleuniger Euphorie und das Berliner Label staatsakt machen gemeinsame Sache und veröffentlichen den Vinyl-Sampler „Keine Bewegung“ – eine Bestandsaufnahme des urbanen Undergrounds in der Bundesrepublik: Postpunk, Indiepop und Agitprop von Die Nerven über Messer bis Ja, Panik. Klarer Gewinner damals: Das Hamburger Duo Schnipo Schranke (damals noch Frankfurt am Main), die zum ersten Mal auf „Keine Bewegung“ in Erscheinung traten und mit der auf dem Sampler erhaltenen Version von „Pisse“ die Charts und Herzen erobern.

Nun endlich ein Update. Da inzwischen drei Jahre vergangen sind ist „Keine Bewegung 2“ ein pickepackevolles Doppel-Album mit exklusivem Material – zumindest erstmalig auf Vinyl! – geworden. Es erscheint am 03.11.2017 via Staatsakt / Caroline (Universal).

Wieder gibt es Unerhörtes von Schnipo Schranke, Superpop von Das Paradies aus Leipzig, endlich International Music aus dem Ruhrgebiet, Isolation Berlin übersetzen Pulp, ein Antifolk-Update von Ilgen-Nur, Haste Strom, haste Licht, haste Lampe an!, ähm, ja… Neues von Drangsal, Tape-Aufnahmen von Friends Of GasPaul von Trümmergibt solo den Funkypunk, Kala Brisella reichen den Krankenschein ein, Gurr machen uns atemlos und Albrecht Schrader singt eine Ode and die Öde! Vieles mehr inklusive! Hits, Hits, Hits!

Treptow – Licht der Stadt

Kantiger Pop-Rock unter rauer Oberfläche – mit Sehnsucht im Kern, aber vorgetragen von drei schlagfertigen Kindsköpfen: Dafür stehen Treptow. Am Rande des gleichnamigen Berliner Viertels liegt ruhig und wie aus der Zeit gefallen das Studioschiff, auf dem sich Philipp (Gesang, Gitarre), Schuwe (Bass) und Lukas (Schlagzeug) regelmäßig einschließen.

In dessen Inneren haben sie nicht nur ihren Hang zu handgefertigter Gitarrenmusik entdeckt, sondern auch ein paar essentielle Schaffensregeln für die Band: Weniger ist mehr. Reduktion statt Überfluss. Und die Leitformel lautet: „Besser selbst als gar nicht“. Unter diesem Titel veröffentlichen Treptow am 15. September 2017 ihr selbst produziertes Debütalbum.

Treptow – Licht der Stadt Video

Nach dem bereits veröffentlichten Song „Oh Evelyn“ legen Treptow ab dem 28. Juli mit ihrer neuen Single „Licht der Stadt“ samt Musikvideo nach und geben einen weiteren Einblick in das kommende Album.

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Mit ihrem dritten Studioalbum “Rise & Shine“ (VÖ 15.09.2017) sprengen SIMO nicht nur musikalische Grenzen, sondern haben ein nuancenreiches Album produziert, das all ihre Ansichten, Talente und vor allem ihr persönliches Wachstum widerspiegelt.

SIMO – Rise & Shine

Das Nashville-Trio SIMO erweitert seinen Sound um langsam-rauchige Soulballaden, psychedelische Wüstenrock-Instrumentals, hartkantigen Bluesnummern und Stax-würdige Funkrocker.

Mit ihrem dritten Studioalbum “Rise & Shine“ (VÖ 15.09.2017) sprengen SIMO nicht nur musikalische Grenzen, sondern haben ein nuancenreiches Album produziert, das all ihre Ansichten, Talente und vor allem ihr persönliches Wachstum widerspiegelt.
Mit ihrem dritten Studioalbum “Rise & Shine“ (VÖ 15.09.2017) sprengen SIMO nicht nur musikalische Grenzen, sondern haben ein nuancenreiches Album produziert, das all ihre Ansichten, Talente und vor allem ihr persönliches Wachstum widerspiegelt.
Mit ihrem dritten Studioalbum „Rise & Shine“ sprengen SIMO nicht nur musikalische Grenzen, sondern haben ein nuancenreiches Album produziert, das all ihre Ansichten, Talente und vor allem ihr persönliches Wachstum widerspiegelt.

Im letzten Jahr ließ das Trio aus Nashville – bestehend aus Sänger, Gitarrist und Namensvetter JD Simo, Schlagzeuger Adam Abrashoff und Bassist Elad Shapiro – die Heimat zurück und spielte 215 Shows in neun verschiedenen Ländern. Währenddessen arbeitete die Band am Nachfolger ihres Top 10 Blues Albums „Let Love Show The Way“. Sie besprachen Akkordwechsel in Hotelzimmern und feilten während des Soundchecks an neuen Arrangements. Es war eine Zeit des Wachstums und der Erkenntnis für jeden einzelnen, die sie zu besseren Freunden, Musikern und Menschen machte.

Tricky - When We Die (feat. Martina Topley-Bird)

Tricky – When We Die (feat. Martina Topley-Bird)

Martina war die Sängerin auf Trickys Ära-prägendem Debüt-Album “Maxinquaye”.

Tricky - When We Die (feat. Martina Topley-Bird)
Tricky – When We Die (feat. Martina Topley-Bird)
Das Album erschien einen Monat bevor die gemeinsame Tochter zur Welt kam. Es folgten Features auf den Folge-Alben “Nearly God” (1996), “Pre-Millennium Tension” (1996) und “Angels with Dirty Faces” (1998). Nach dieser außergewöhnlichen Serie von Alben war ihre Zusammenarbeit musikalisch dann weniger fruchtbar.

Jetzt arbeiteten sie erstmals wieder zusammen, seit Tricky Gast war auf ihrem Mercury-nominierten Solo-Album “Quixotic” (2003).

Doch Tricky betont, dass die Wiedervereinigiung auf “When We Die” eine weit weniger emotionale Angelegenheit ist, als es auf den ersten Blick erscheint.

Denn wenngleich die musikalische Zusammenarbeit vor über einem Jahrzehnt endete, so waren sie doch privat in konstantem Austausch durch das Aufziehen der gemeinsamen Tochter, wie Tricky betont.

Das Ganze entstand einfach, weil nun die Zeit dafür da war. Ich sagte zu Martina, es wäre großartig wenn du auf diesem Album vertreten wärst, und dann ergab sich das auf ganz natürlich Weise, in dem sie ihre Vocals in einer Mail schickte. Meine Manager realisierten dass es seine große Sache ist, vor allem für die Zuhörer, aber nicht für uns selbst.”.

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TRICKY / Album Ankündigung "Ununiform"

TRICKY Album „Ununiform“

Tricky veröffentlicht sein 13. Album! mit dem Titel “Ununiform” am 22.September 2017 auf seinem eigenen Label False Idols, vertrieben durch !K7 Music.

TRICKY / Album Ankündigung "Ununiform"
TRICKY / Album Ankündigung „Ununiform“

Ein intensives musikalisches Werk, auf dem Tricky zurück zu seinem klassischen Sound findet, ihn aber auch von seiner bislang wohl radikalsten Seite zeigt. Zugleich ist es ein Ausflug in glückliche und zufriedene Gefilde die ihn bei der Konfrontation mit seinem Vermächtnis, seiner Geschichte, seiner Familie, ja sogar mit dem Tod, zeigen. Und bei alldem findet er zugleich dennoch Frieden.

Es ist das erste vollständig produzierte Album, seitdem Tricky vor drei Jahren nach Berlin gezogen ist. Obwohl der Großteil von “Ununiform” in seiner neuen Heimat entstand, gibt es auch vier Tracks die sogar noch weiter im Osten aufgenommen wurden, in der Hauptstadt von Russland. “Moskau ist meine weltweite Lieblingsstadt”, sagt er. .” Die vier Tracks wurden im toten Winter von Moskau aufgenommen und beinhalten Kollaborationen mit den berühmtesten und geschätztesten Rappern und Produzenten wie Scriptonite, Vasilly Vakulenko oder Smoky Mo. “Ich höre russischen Rap seit mittlerweile 20 Jahren. Ich liebe diese Akzente und wollte immer schon mal einen russischen Rapper auf meinem Album haben.”

Louis Berry wird in seinem neuen Video in den Wahnsinn getrieben!

Letztes Wochenende begeisterte der Liverpooler Louis Berry die Besucher beim Hurricane & Southside mit seinen knackigen, von Akustikgitarre getriebenen Rock’n’Roll-infizierten Songs.

Louis Berry

Im brandneuen Video zu seiner aktuellen Single „25 Reasons“ schimpft er über eine gewisse Dame (ob Fiktion oder Realität wissen wir leider nicht) und erläutert: „I got 25 reasons why you should not be my girl!“. Dabei sieht man im Clip, wie ihn seine Video-Freundin in diverse Probleme reinreitet oder mit ihrem Verhalten in den Wahnsinn treibt. Unterhaltsamer Clip zu einem mächtig eingängigen Track. Louis Berry sollte man im Auge behalten: Da dürfte noch einiges kommen!

Bitte nehmt das Video in Eure News, Video-Listen oder den Track in Eure Playlisten auf. Bei Fragen, steht Louis Berry natürlich auch zur Verfügung.

Louis Berry – 25 Reasons

So manchen wird Louis Berry bereits ein Begriff sein. Bereits seit Längerem gibt es einige Songs von ihm zu hören. Nun nimmt seine Karriere aber langsam aber sicher an Fahrt auf.