Mit „Nekyia“ vertiefen Midi Bitch ihren bisherigen Ansatz und liefern ein Album, das weniger als klassische Veröffentlichung funktioniert, sondern eher wie ein ritueller Zustand, der sich langsam entfaltet. Der Titel verweist auf das altgriechische Totenbefragungsritual und setzt damit einen klaren Rahmen: Es geht um Schwellenräume, um Übergänge zwischen Leben und Tod, Körper und Maschine, Klang und Auflösung.
Klanglich bewegt sich das Album in reduzierten, oft düsteren Sphären. Rhythmen wirken selten treibend, sondern eher wie entfernte Impulse, die aus einem tiefen, kaum greifbaren Hintergrund auftauchen. Darüber liegen dichte Schichten aus verrauschten Texturen, droneartigen Flächen und synthetischen Fragmenten, die sich permanent im Zerfall zu befinden scheinen. Diese klangliche Instabilität ist kein Nebeneffekt, sondern das zentrale Gestaltungsmittel des Albums.
Besonders auffällig ist die räumliche Tiefe der Produktion. Die Sounds wirken nicht nur nebeneinander angeordnet, sondern wie in einen gemeinsamen Raum eingelassen, der sich ständig verändert. Tieffrequente Elemente erzeugen ein fast körperliches Druckgefühl, während höhere Klanganteile wie flackernde, unzuverlässige Lichtquellen erscheinen. Dadurch entsteht eine intensive, beinahe physische Hörsituation, die sich stark von konventionellen elektronischen Produktionen absetzt.
Auch konzeptuell folgt „Nekyia“ einer klaren Linie. Das Album lässt sich als langsame Bewegung nach innen verstehen, als Reduktion von Struktur und Orientierung. Immer wieder tauchen kurze Andeutungen von Rhythmus oder Melodie auf, die jedoch nie vollständig ausgearbeitet werden. Stattdessen zerfallen sie, bevor sie sich festigen können, wodurch ein permanentes Gefühl der Schwebe entsteht. Genau in dieser Verweigerung von Auflösung liegt die Spannung des Albums.
„Nekyia“ ist kein zugängliches Werk im klassischen Sinn. Es verlangt Geduld und die Bereitschaft, sich auf Uneindeutigkeit einzulassen. Wer jedoch diesen Zugang findet, entdeckt ein dichtes, konsequent durchkomponiertes Klanguniversum, das lange nachwirkt und sich nicht auf einfache Deutungen reduzieren lässt.
Insgesamt wirkt das Album wie eine konsequente Weiterentwicklung des bisherigen Schaffens von Midi Bitch. Es verschiebt den Fokus noch stärker weg von Struktur und Richtung hin zu Atmosphäre und Zustand. „Nekyia“ ist damit weniger ein Album zum Hören als vielmehr ein Raum, den man betritt – und aus dem man nicht sofort wieder herausfindet.
Zwischen Poesie und Melancholie: Andreas Liebert trifft das Lebensgefühl unserer Zeit mit feiner Beobachtungsgabe und präziser Sprache. Reduziert auf Gitarre und Gesang entstehen Songs, die in den Zwischenräumen des Alltags spielen.
Kleine Momente, unbeantwortete Fragen und leise Hoffnungen werden spürbar. Anklänge an die Hamburger Schule mit Vertretern wie Blumfeld, Tocotronic oder Die Sterne verbinden sich mit zurückhaltenden, eindringlichen Melodien, die hängenbleiben.
Mit seiner EP „Mondlandung“ richtet Liebert den Blick auf diese Zwischenräume. Ein stiller Moment im lauten Jetzt. Lieder über das, was es heißt, heute zu leben, zu lieben und manchmal einfach nur auszuhalten. Seine Musik fängt flüchtige Momente ein und lässt sie nachklingen – leise, klar und nah an den Texten.
„Indie will never dead! Andreas Liebert sendet dir hinreißende kleine Hits,
aufwühlend und emo. Hier gibt es mehr zu entdecken als im Tausend Teile-Puzzle.“ Linus Volkmann (Rolling Stone, Musikexpress)
„Mit deutschen Singer/Songwriter-Jungs habe ich zwar nicht mehr viel am Hut, ich bin aber noch nicht zu vernagelt, um Andreas Lieberts Talent als Musiker nicht zu erkennen. ClickClickDecker nicht unähnlich, mischt er geschickt Akustikgitarren mit sparsamer Elektronik und schafft so einen Sound, der gleichermaßen kontemplativ wie treibend wirkt. Das ist richtig prima und viel origineller als der etwas fantasielose Standard-Rock von beispielsweise Olli Schulz oder Thees Uhlmann.“ INTRO
„Vier wunderbare kleine Hits, die das Gemüt erhellen und die Emotionen aufblühen lassen.“ – Jasmin Lütz für laut.de
Nach einigen Konzertabenden im vergangenen Jahr und Festivalauftritten u.a. beim c/o pop Festival und Rocken am Brocken bewegt sich Andreas Liebert im Mai wieder durch kleinere Spielorte:
Das slowenische Kollektiv Laibach veröffentlicht am 01.05.2026 ein neues Studioalbum, ihr mit Abstand poppigste Werk aller Zeiten.
Laibach haben mit „Musick“ das Video zum Titelstück ihres kommenden Albums veröffentlicht, ihrem – man kann das wohl tatsächlich so sagen – bislang poppigsten Werk. Auf dem neuen Album zelebrieren Laibach unsere heutige Zeit der verzerrten Realität und der grellen KI-Kopien der Wirklichkeit und üben gleichzeitig spielerische Kritik an ihr – mit einer Sammlung unbestreitbar eingängiger Pop-Songs, die sich an der hyperdynamischen Postmoderne erfreuen, kurz: „MUSICK“ ist durch und durch Pop, aber es ist auch durch und durch Laibach.
Das Video wurde in der Lettischen Akademie der Wissenschaften gedreht, einem hyperrealen Monument des sozialistischen Klassizismus, und zeigt Laibachs Sänger, der durch genau die Sache am Leben gehalten wird, die ihn angewidert: MUSICK. Regie führte Morten Traavik – jener listenreiche Regisseur, der auch die Reise der Band nach Nordkorea organisiert und diese im Film „Liberation Day“ (2016) dokumentiert hatte sowie 2014 ihr Video zu „The Whistleblowers“ gedreht hat – der erklärt: “In line with Laibach´s general artistic and philosophical values, we´re aiming for the perfect union of George Orwell and Lady Gaga.”
Koproduziert von Richard X (zu dessen Referenzen Sugababes, Goldfrapp und New Order gehören) und mit Gastgesang der ghanaischen Sängerin Wiyaala, handelt „Musick“ von einem Doppelten, einerseits der Übersättigung, Musik satt zu haben in einer Zeit, in der es so viel davon gibt, dass wir uns kaum noch darauf einlassen können. Der Track thematisiert aber auch eine andere Art von Krankheit: eine pathologische Hingabe an die Musik – „eine Obsession, eine Art Droge“ –, die Laibach in dieser Ära der Übersättigung weiterhin antreibt.
Die Gruppe verfolgte bei der Produktion des Albums in ihrem Studio in Ljubljana einen hörbar maximalistischen Ansatz. Laibach umgaben sich mit so ziemlich allen Musikinstrumenten, die sie auftreiben konnten, von analogen Synthesizern über Spielzeug bis hin zu Computern, die mit Sound-Apps vollgestopft waren. Zudem luden sie eine Reihe an Gastmusiker*innen aus Slowenien und anderen Ländern ein, darunter ihre langjährige Weggefährtin Donna Marina Mårtensson und der genannte legendäre Elektropop-Produzent Richard X. Vor allem aber tauchten sie ein in ein breites Spektrum zeitgenössischer Sounds ein, von K-Pop und J-Pop bis hin 90er Jahre-Eurodance. “However our primary influence and reference point remained Laibach itself,” erläutern Laibach, “in all our shades, variations, and historical transformations.”
Screenshot
Wie schon auf ihren früheren Werken nehmen Laibach auch auf „MUSICK“ die Werkzeuge des Autoritarismus zur Hand. Der Einsatz algorithmischer Tricks, KI-Systeme und Pop-Tropen ist nicht nur eine Kritik an der krank machenden Musikindustrie, sondern etwas Radikaleres – eine Akzeptanz des Widerspruchs zwischen Mensch und Maschine und des daraus zugleich erwachsenden Potenzials für Widerstand gegen den Algorithmus. Jeder Track hält sich an bekannte Tropen, Formen und Themen – eine Konformität in der das Potenzial zur Subversion im doppelten Sinne eben: aufgehoben ist: “The entire album engages directly with this tension” erläutern sie. “The tracks are designed to bypass algorithmic detection, to implant doubt – the most essential virtue of thought – and to reinstate the disruptive, playful folly of the court jester in a system that demands seamless predictability.”
Laibach starten am 18. Mai in Graz in die erste Etappe ihrer MUSICK-Tournee, bevor sie im Sommer durch Europa reisen. Die Band wird am 16. April in Ljubljana eine Pressekonferenz abhalten und im Vorfeld ihrer Tournee am 14. Mai in Trbovlje eine ganz besondere „Generalprobe“ geben. Tickets und weitere Ankündigungen zur Tournee hier.
MUSICK von Laibach erscheint am 01.05.2026 auf Vinyl, CD und digital via Mute/[PIAS]. Vorbestelllungen unterhttps://ffm.bio/laibach
Laibach Live
18.05. AT-Graz, Orpheum
19.05. Schorndorf, Manufaktur
20.05. Köln, Essigfabrik
02.06. Leipzig, Täubchenthal
03.06. München, Muffathalle
04.06. AT-Klagenfurt, Burghof
06.10. Bochum, Zeche
08.10. Hamburg, Große Freiheit 36
13.10. Berlin, Huxleys Neue Welt
14.10. Dresden, Reithalle wird fortgesetzt, weitere Informationen und Tickets sindhier erhältllich
‘Horses‘ist die dritte Singleauskopplung vom neuen Alpkan Album, das im April 2026 erscheint und trägt auch den Albumtitel! Pferde mag man bei Alpkan zwar nicht besonders, jedoch ein wilder Ritt, das geht immer! und der Titel-Track ist ein wilder Ritt! Nachdem Stereo Gaina die Hook-line auf der Gitarre in die Stille schreibt und nachdem dann tatsächlich ein Wiehern ertönt ist, geht so richtig die Post ab. Doktor Kastler, El Castlero und Herr Stockinger bringen die Blechblasinstrumente zum Glühen, Shegovic das Schlagzeug!
Verschnaufen gibts nicht, am ehesten noch im Mittelteil, wo mit dramatischer Trompetenmelodie auf weit ausschweifender, herum modulierender Kadenz der Eindruck entsteht, man befinde sich in einem nordamerikanischen Western. Oder doch eher in Mexiko oder Spanien? Die schnelle Polka ist zumindest seit Josef Strauß junior auch ein Feld, in dem sich Österreicher seit jeher zu beweisen versuchen -so die fünf von Alpkan, die gegen Schluss noch ein paar bpm drauflegen! Rasant!
Eine ländliche Einöde, eine Straße, ein Gitarrenkoffer voller Geld und dubioser Dinge, ein “Horse” -eine Sachs Express 125, Bj. 1955, der Eigentümer dieser Wunderpracht und die 5 Herren von Alpkan. Die Proponenten verstricken sich im Laufe des Videos zum Titeltrack “Horses” zum gleichnamigen Album in Differenzen. Das schaukelt sich hoch und führt in weiterer Folge zu Zankereien und richtig Zoff! Werschnappt sich das “Horse”? Wer kann sich den geheimnisvollen Koffer sichern? Nachdem die dicke Luft sich wieder gelegt hat und das Bild am Ende einfriert, wartet der Schluss des Videos mit einer Überraschung auf.
NEUES ALBUM “HORSES” -Release April 2026. Nach dem Debütalbum der 5 Musiker von Alpkan “Hoas is!” folgt im April 2026 “Horses”. Man setzt also gleichermaßen auf Bewährtes mit einem Touch „Internationalität“. Inhaltlich ist natürlich Alpkandrin -Musik von irgendwo zwischen Alpen und Balkan. Nachdem der Balkan bekanntlich in Wien beginnt, spielt bei ALPKAN der Wiener Slang und das Wienerlied keine unwesentliche Rolle. Da darf auch schon einmal gesudert werden, wenn man beim „Schwoazfoahrn“ erwischt wird. Auch alpenländische Volksmusik kommt nicht zu kurz –dazu passt auch das Instrumentarium mit Trompete, Posaune, Tuba, Gitarre und Schlagzeug. Allerdings abseits bekannter Pfade. Denn wer sagt, dass ein Jodler nicht wie elektronische Musik klingen darf? Oder dass Flamenco und Polka nicht zusammenpassen.
ALPKAN live 2026:
27.02.2026 –DE-München, Fraunhofer Theater
28.02.2026 –AT-Kirchdorf
07.03.2026 –AT-Salzburg, Kleines Theater
18.04.2026 –AT-Grein, Stadttheater
25.04.2026 –AT-Weinburg am Saßbach, Kultursaal
30.04.2026 –AT-Klam, Meierhof Burg Clam
12.06.2026 –AT-Linz, JKU Keplerhall
01.07.2026 –CH-Davos, Alpine Music Festival
18.07.2026 –AT-Hall in Tirol, Klangstadt
25.07.2026 –DE-Straubing,Burgtheater
12.09.2026 –DE-Bad Wurzach, Kleinkunstbühne Der Adler Dietmanns
02.10.2026 –AT-Hof bei Salzburg, Kulturverein K.U.L.T.
23.10.2026 –DE-Rödelsee, Schlosskeller
05.11.2026 –AT-Goldegg, Schloss
Berliner Rockduo spielt ausverkaufte Headliner-Shows in Hongkong und Chengdu – Auftritt auf UNESCO-Weltkulturerbeplatz in Lijiang – Jetzt live auf Festivaltour in Deutschland
Das Berliner Rockduo Treptow ist zurück von einer zweiwöchigen Tour durch China. Die deutschsprachige Band spielte sieben Konzerte in unterschiedlichen Regionen des Landes – von der Metropole Hongkong über das südwestliche Lijiang bis ins nordchinesische Shenyang. Insgesamt begeisterten Lukas Lindner und Philipp Taubert rund 2.500 Fans.
Die Konzerte in Hongkong und Chengdu waren ausverkauft. Ein besonderes Highlight war der Auftritt auf dem Yuhe-Platz in der Altstadt von Lijiang, einem UNESCO-Weltkulturerbe:
„Wir waren die erste internationale Rockband, die dort jemals spielen durfte“, so Sänger und Gitarrist Philipp Taubert.
Die Tour war eingebettet in mehrere europäische Kulturveranstaltungen in China, darunter der Hong Kong Europe Day und die Europe Culture Season 2025 in Chengdu, der mit über 20 Millionen Einwohnern viertgrößten Stadt Chinas. Treptow hatte sich im Vorfeld direkt an deutsche Botschaften und Konsulate in China gewandt – mit dem Ziel, in einer zunehmend angespannten Weltlage durch Musik einen Beitrag zum kulturellen Dialog zu leisten.
„Es ist ein absoluter Traum, mit der eigenen Musik Menschen auf der ganzen Welt berühren zu können. Für uns war es unglaublich, fernab von Europa so große eigene Konzerte vor vollem Haus zu spielen“, sagt Lukas Lindner. „Die Offenheit des Publikums gegenüber deutschsprachiger Rockmusik war überwältigend.“
Mit ihrer energiegeladenen Performance zu zweit und gesellschaftlich relevanten Texten sind Treptow seit Jahren ein fester Bestandteil der deutschen Festivallandschaft. Die China-Tour markiert nun den bisher größten internationalen Meilenstein der Bandgeschichte. Bereits während der Tour wurde das Duo in chinesischen Medien gefeiert und von lokalen Veranstaltern zu weiteren Auftritten eingeladen.
Treptow live – Festivaltour 2025
13.06.2025 – Blue Wave Festival, Binz / Rügen 14.06.2025 – FRUT Festival, Pirna-Graupa / Dresden 04.07.2025 – T-Mania, Dalhausen / Göttingen 05.07.2025 – Sommer am Kiez, Augsburg 11.07.2025 – Match Börner Open Air, Norderstedt / Hamburg 12.07.2025 – JUROTO Open Air, Gallentin / Schwerin 09.08.2025 – Bergfunk Open Air, Königs Wusterhausen / Berlin 30.08.2025 – Rock im Park Leuben, Nossen / Dresden
Ausblick: Neues Album & Berlin-Konzert
Treptow arbeiten derzeit an ihrem dritten Studioalbum. Am 20. Dezember 2025 stehen sie als Special Guests bei einem Konzert der Rockband ENGST im Astra Kulturhaus Berlin auf der Bühne.
Drei Sommer mit über 75 Festivalauftritten und immer noch hungrig: Treptow, ein mit allen Wassern gewaschenes Rockduo aus Berlin, ist mittlerweile eine der etabliertesten deutschen Festivalbands. Mit über 14 Millionen Streams und mehr als 300 Konzerten in 12 Ländern stehen die beiden Berliner für eine neue, energiegeladene Generation deutschsprachiger Rockmusik.
Das 7. Studioalbum mit dem Titel „Limes“ von Dominik Plangger, aufgenommen im schönen Kritzendorf an der Donau bei Wien, vereint Vertrautes mit bisher unbekannten Seiten des Singer-Songwriters. Zwölf Lieder erzählen von großen Gefühlen und scheinbar kleinen Alltagsmomenten, vom Heim- und Ankommen. Feste werden gefeiert und ein Stück Familiengeschichte enthüllt. Auch eine Hommage an den großen Cantautore Franceso de Gregori darf nicht fehlen.
So vielfältig wie die Lieder ist auch die musikalische Umsetzung. Dominik Plangger bleibt seinen Wurzeln im Folk mit virtuosem Fingerpicking auf der Gitarre treu, wagt aber mit einer Vielzahl musikalischer Wegbegleiter:innen und Instrumenten auch ganz neue Klangwelten.
Dominik Planggerwird sein neues Album im gesamtem deutschsprachigen Raum vorstellen. Bei seinen Konzerten weiß der Südtiroler sein Publikum nicht nur mit seiner kraftvoll-schönen Stimme zu fesseln, sondern auch mit Witz und Charme zu unterhalten.
„Limes“ wird am 27.September 2024 bei Konstantin Weckers Label „Sturm und Klang“ erscheinen.
„Via Rasella“, die erste Single des neuen Albums „Limes“ von Dominik Plangger, erzählt von einem Ereignis in Rom im Jahr 1944 und den Spuren, die Krieg und Gewalt in seiner Familiengeschichte hinterlassen haben.
Nach dem Tod seiner Großmutter im vergangenen Jahr wollte der Südtiroler Liedermacher mehr über seinen Urgroßvater erfahren, der bei einem Bombenanschlag in der Via Rasella ums Leben gekommen war. Im Zuge seiner Recherchen stellte sich heraus, dass ausgerechnet der italienische Komponist Ennio Morricone Zeuge dieses Attentats wurde.
Dieser einzigartige Zufall inspirierte Plangger zu seiner eigenen Geschichte über diesen Tag und das schreckliche Massaker in den Ardeatinischen Höhlen am 24.März 1944.
Dominik Plangger live unterwegs:
27.09.24 Wien
08.10.24 Oberhausen bei Huglfing
11.10.24 Ried in Tirol
12.10.24 Reschen Südtirol
26.10.24 Lübeck
01.11.24 Stadtsteinach
15.11.24 Bruneck
16.11.24 Lienz
Indie-Pop at it‘s best. Leicht beschwingt durch die Abendsonne laufend, in Vorfreude auf eine weitere Begegnung mit ihr, singt Tibursky seinen Vintage-Pop-Song entspannt und charmant, ohne zu bemerken, dass ein altes Röhren-Mikrofon die Stimmung aufsaugt.
Den maßgeschneiderten Text schrieb wie so oft bei den letzten Songs John Stewart in Glasgow; in der Stadt in der sich die beiden Songwriter vor vielen Jahren zum ersten mal trafen.
„When She Comes Around“ ist die letzte Single vor dem lang erwarteten Album-Release im November 2024 und wird wie gewohnt mit einem athmosphärischen Musikvideo in wenigen Wochen erscheinen.
LAIBACH setzen ihre 12 Monate währende Würdigung ihres klassischen Albums „Opus Dei“ aus dem Jahr 1987 mit eindrucksvollen neuen Versionen fort, die das Ausgangsmaterial radikal hinterfragen.
LAIBACH OPUS DEI REVISITED – VÖ: 13.12.2024 (MUTE/[PIAS]) “GOD’S WORK IS NEVER DONE”: DAS SLOWENISCHE KOLLEKTIV UNTERZIEHT IHR MEISTERWEK EINER NEUINTERPRETATION„Opus Dei“ (übersetzt: Gottes Werk) war nicht nur das das erste Album der Band für Mute, sondern zugleich jenes, das dem slowenischen Kollektiv weltweite Aufmerksamkeit bescherte.
„Opus Dei Revisited“ präsentiert nun zwei verschiedene neue Versionen des Werks, die es der Band einmal mehr erlauben, ihre öffentliche Wahrnehmung und Erwartungen an ihre Kunst zu hinterfragen, ganz im Sinne des Originals, auf dem sie unter anderem Opus‘ „Live Is Life“ (als „Opus Dei“) und Queens „One Vision“ („Geburt einer Nation“), zwei Schlüsselstücke des Albums, neu interpretiert und damit gänzlich neue Bedeutungszusammenhänge geschaffen haben.
Die erste Hälfte der Doppel-LP/CD besteht aus Studioaufnahmen von radikalen Neubearbeitungen des Originalmaterials durch Laibach selbst, wie sie es für ihre aktuelle „Opus Dei Revisited“-Tour erarbeitet, umarrangiert und neu interpretiert hatten.
Für die zweite CD/LP luden Laibach wiederum Rico Conning (Wire, Pere Ubu, Swans, Front 242, William Orbit) dazu ein, der bereits ihr das Originalalbum von 1987 produziert und abgemischt hatte, das Material ebenfalls neu zu bearbeiten. Er erhielt jede Freiheit, mit den Original-Masterbändern neue Wege zu gehen.
Das Ergebnis ist gleichermaßen beeindruckend und erschütternd und bietet weitreichende neue Perspektiven, die weit über das Ausgangsmaterial hinausgehen und alles andere als erwartbar sind.
Einen ersten Vorgeschmack auf das Album gibt es mit „Geburt einer Nation“ (Rico Conning’s Inner Ear RMX 2024) hier:
Opus Dei Revisited 2024
A1. Leben heißt Leben RE
A2. Geburt einer Nation RE
A3. Leben-Tod RE
A4. F.I.A.T. RE
B1. Transnational RE
B2. How the West Was Won RE
B3. The Great Seal RE
B4. Opus Dei RE
Rico Conning’s Inner Ear RMX 2024
C1. Leben heißt Leben RMX
C2. Geburt einer Nation RMX
C3. Leben-Tod RMX
C4. F.I.A.T. RMX
D1. Opus Dei RMX
D2. Transnational RMX
D3. How the West Was Won RMX
D4. The Great Seal RMX
LAIBACH – OPUS DEI REVISITED TOUR
2024
14 Sep – Portorož, Avditorij, SI
04 Oct – Split, Club Porat, HR
05 Oct – Zagreb, Boogaloo, HR
10 Oct – Mežica, ND Mežica, Big Hall, SI
11 Oct – Budapest, Dürer Kert, HU
12 Oct – Leipzig, Felsenkeller, DE
13 Oct – Prague, Roxy, CZ
15 Oct – Dordrecht, Bibelot, NL
16 Oct – Arnhem, Luxor, NL
17 Oct – Vauréal, Le Forum 2, FR
18 Oct – Toulouse, Le Metronum, FR
19 Oct – Wavre, La Sucrerie, BE
20 Oct – Bochum, Christuskirche, DE
22 Oct – Hannover, Kulturzentrum Pavillion, DE
LAIBACH – OPUS DEI REVISITED TOUR
2025
16 Feb – Krakow Kwadrat, PL
18 Feb- Ostrava, Barrak, CZ
19 Feb – Vienna, Arena, AT
20 Feb – Jena, F-Haus, DE
21 Feb – Sittard, Poppodium Volt, NL
22 Feb – London, Islington Assembly Hall, UK
23 Feb – Manchester, Ritz, UK
24 Feb – Southampton, The 1865, UK
25 Feb – Bristol, Trinity Centre, UK
27 Feb – Lausanne, Les Docks, CH
28 Feb – Bologna, Link, IT
4 March – Skopje, Macedonian Philharmonic MK
5 March – Athens, Gazarte, GR
6 March – Sofia, Pirotska 5, BG
7 March – Bucharest, Quantic Club, RO
8 March – Beograd, Dom Omladine, RS
For latest details and ticket links: https://www.laibach.org/future-events/
Die einzigartige Aufnahme von 1994 ist eine Mischung aus keltischen, spanischen und marokkanischen Einflüssen
Am 14. Juni 2024 wird das bahnbrechende Album der kanadischen Juno Award Gewinnerin, Loreena McKennitt, „The Mask and Mirror Live“ veröffentlicht. Das komplette Album wurde am 19. Mai 1994live im Palace Of Fine Arts in San Francisco aufgenommen, ursprünglich gedacht für die Radio Syndikate in den USA & Kanada.
Diese Veröffentlichung erscheint zu Ehren des 30. Jubiläums von The Mask and Mirror – das Album, das von Fans und den Medien gleichermaßen als Durchbruch gefeiert und hochgelobt wurde. Mit den Songs auf diesem Album entstand erstmalig eine Vermischung keltischer Originalsongs mit dem Sound von Südeuropa, Nordafrika und dem Nahen Osten.
Die 10 Tracks auf „The Mask and Mirror Live“ beinhalten beliebte Songs wie ‘Marrakesh Night Market, ‘Full Circle,’ ‘The Mystic’s Dream’ und ‘The Bonny Swans’ und das Listing kommt mit 7 Songs, die bis dato noch nie auf einem Album veröffentlicht wurden.
„The Mask and Mirror“ erreichte Verkaufszahlen von unglaublichen 3 Millionen Alben weltweit. Das Werk mit dem kommerziellen Durchbruch auf 4 Kontinenten, wurde auch zum Wendepunkt in McKennitt’s Karriere: Platin Auszeichnungen in Kanada, Australien, Italien und den USA; Gold in Spanien, Frankreich, Argentinien und Deutschland.
“Ich habe mich seinerzeit vorbereitet indem ich nach Galizien und anderen keltischen Regionen in Spanien gereist bin, dann nach Marokko – zuerst Marrakesch und dann in die marokkanische Wüste – einfach um mich inspirieren zu lassen. Dies hat mich mit der Musik und der Literatur Spaniens im 15. Jahrhundert in Verbindung gebracht, auch mit allen Facetten des Judentums; des Islams und der Christen und ich wurde in die faszinierende Welt der Geschichte, Religion und der kulturellen Befruchtung in den Bann gezogen”, erinnert sich McKennitt.
“Music full of somber depths, spiritual longings and age-old echoes,” schrieb die the LA Times im Mai 1994.
McKennitt kommt im Sommer zurück nach Europa mit der The Mask and Mirror 30th Anniversary Tour. Darunter sind Outdoor Festivals und natürlich auch einige historische, beindruckenden Venues wie zum Beispiel das Odeon of Herodes Atticus in Athen.
Deutschland Termine live:
Juli 2024 Tollwood Festival, München
Juli 2024 Zitadelle, Mainz
Juli 2024 Tanzbrunnen, Köln
Die Veröffentlichung wird es in drei Formaten geben: CD, 180g Vinyl und auf allen digitalen Plattformen.
LE MUR veröffentlichen mit „…the past will be perfect…“ die 1. Single aus ihrem neuen Album „Keep your fear away from me“/ VÖ 26.05.2023
LE MUR veröffentlichen mit „…the past will be perfect…“ die erste Single Auskopplung aus dem neuen Album „Keep your fear away from me“, das ab dem 26.05.2023 digital auf allen relevanten Plattformen erscheint und auf der Bandcamp-Seite: www.le-mur.bandcamp.com sowie direkt bei der Band auch auf farbigem Vinyl und auf CD erhältlich ist.
Die Single „…the past will be perfect…“ gibt es hier:
LE MUR machen seit 2007 in Bochum Musik. Ihre Musik bezeichnen Sie als „art rock somewhere between jazz and noise“ und haben bis heute 3 LPs bei zwei Labels veröffentlicht.
Das neue Material wurde, wie bei den Alben zuvor, alleine aufgenommen und gemixt und wird nun in Eigenregie ohne Label im Hintergrund veröffentlicht. Nach den Erfahrungen der Vergangenheit fokussieren sich die Lemuren auf die Zukunft und wagen den Schritt zum Ausgang aus der selbstverschuldeten Unmündigkeit.
Musikalische Farbmotive umfassen Einflüsse, die die Band in der jungen Vergangenheit konsumiert hat: Miles Davis der 70er Jahre, Camel, the Doors, Sonic Youth, Dead Can Dance, Hawkwind, Ozric Tentacles, Black Sabbath, John Coltrane, Anathema, Kyuss, Tool, Ulver, UNKLE und Mogwai. Thematisch spricht das Album pathologische und zumindest in Teilen kollektive Ängste unserer Gesellschaft an, die besonders im letzten Jahrzehnt zum Vorschein kamen und deren Auswirkungen bis heute spürbar sind. Ausschnitte aus Reden des Philosophen Jiddu Krisnamurtis (mit offizieller Genehmigung durch die JK Foundation in England) halfen dabei, das Konzept in einer verständliche, aber auch ästhetisch ansprechende Form zu gießen.
Die Single zum Album „…the past will be perfect…“ bietet in 15 Minuten einen Einblick in die Soundwelt von LE MUR. Neben Bass und Drums finden sich Orgel- und, Keyboardparts, sowie Gitarrensoli und Saxofoneskapaden. Sie ist ab dem 28.04.2023 auf allen bekannten Online-Plattformen zum Streamen oder als Download erhältlich.
Das Album ist ab dem 26.05.2023 auf allen bekannten Online-Plattformen zum Streamen oder als Download erhältlich. Auf der Bandcamp-Seite: www.le-mur.bandcamp.com sowie direkt bei der Band ist es auch auf farbigem Vinyl und auf CD erhätlich.
Der Preis für die CD beträgt 6 € und für die Platte 17 €, Download-Code, Postkarte und deutschlandweiter Versand inklusive. Das Komplettpaket mit Vinyl und CD liegt bei 20 €
LE MUR befindet sich nach 16 Jahren an einem neuen Anfang. Ohne Label, wie damals mit dem Debüt-Album, doch erfüllt von Motivation, Zufriedenheit und Stolz auf das bisher Erreichte und voller Tatendrang, Zuversicht und Spannung, was die Zukunft bringen wird…
LIABmit neuer Single „Liadl vom Erfolg“ vom Debüt Album„Lost in a Bar“/ VÖ 31.03.2023 und Live Dates 2023
Endlich ist es da! Das Debutalbum der Band LIAB, die schon seit vielen Jahren im bayerischen Kleinkunst-Underground ihr Unwesen treibt. Es trägt den klingenden Namen „Lost in a Bar“ und erscheint am 31.03.2023 auf Konstantin Weckers Label Sturm und Klang.
Neun in bayerischer Mundart vorgetragene Lieder, von Ballade zur Moritat, von Polka bis Schlaflied, mit vielen illustren Gastmusikern (u.a. Hannes Ringlstetter).
Dazu gehört die Single „Liadl vom Erfolg“, eine Abrechnung der Band mit den Veranstaltern, Politikern, und Zuschauern, die Live-Musik als nicht systemrelevant ansehen. Ein traurig-stilvolles „Sich-Auskotzen“ über lang-verbreitete Attitüden und Klischees zum Berufsstand „Musiker“.
Aktuelle Single„Liadl vom Erfolg“ ist hier zu hören:
Die Single passt zur Veröffentlichung der LP am 31.März 2023 bei Konstantin Weckers Plattenfirma „Sturm und Klang“. Die perfekte Adresse, eine Heimat für unabhängige Kleinkünstler, eine wahre Oase für Kreative, die von den Erfahrungen des berühmten Labelchefs profitieren.
Dieses wird nur online und als Vinyl-Pressung erhältlich sein. LIAB Sängerin Ulla Niedermeier dazu: „Wir wollten keinen Tonträger veröffentlichen, sondern einen Kulturträger. So haben die Hörer die Möglichkeit, das Ganze kostenlos im Internet zu hören oder in Kultur zu investieren und ein Album zu erstehen, das sie mit all den Bildern, Texten und natürlich mit unserer Musik auf eine LIABe Reise mitnimmt.“
Credits:
Komposition: Andy Kuhn/ Ray Mohra
Text: Andy Kuhn
Gesang: Ulla Niedermeier
Klavier: Ray Mohra
Schlagzeug: Andy Kuhn
Kontrabass: Felix Renner
Trompete: Dominik Scherer
Gitarre: Stefan Fusseder, Jakob Braun
Produziert von Andy Kuhn und LIAB, aufgenommen von Flo „die Feder“ Streitwieser im Little Cabin Studio Olching
MONA MUR veröffentlicht mit “Rake“ die Video Premiere zu einer weiteren Single aus dem aktuellen Album SNAKE ISLAND/ VÖ 10.03.2023
„I used to wake and run with the moon, I Iived like a rake and young man/
I covered my lovers with flowers and wounds /my laughter the devil would frighten.
The sun she would come and beat me back down/ but every cruel day has its night fall/
I welcomed the stars with wine and guitars…”
“Rake“ – “Schwerenöter“ ist eine berühmte Ballade des todessehnsüchtigen US-Barden Townes Van Zandt. “Die Story meiner Jugend“, sagt Mona Mur. „Ich bin froh, dieselbe überlebt zu haben.“ Ein guter Grund, den Song für ihr aktuelles Album „Snake Island“ (VÖ 10.03.2023) zu covern, heftig und düster, besonders durch Goldkinds apokalyptisches Bassspiel.
Was genau gemeint ist, sehen wir nun im aktuellen Videoclip – eines Parforceritt durch manische Konzerte, Backstage-Parties, Kamikaze-Trips nach Mexico und vieles mehr… aufmerksame Beobachter werden den einen oder die andere Bekannte entdecken. „Now the dark air is like fire on my skin/ and even the moonlight is blinding“… es endet nicht gut. Für ein Prost im Pool auf Fuerte reicht es allemal.
SNAKE ISLAND ist Mona Mur’s erstes Album, bei sie nicht nur Sängerin ist, sondern neben den großen Talenten von Gary Schmalzl, En Esch und Goldkind auch Gitarre spielt. „Wir haben vor, das auch auf die Bühne zu bringen – man kann ja nicht genug Gitarren haben, oder?“ – MONA MUR
Ab dem 10.03.2023 wird das SNAKE ISLAND Album nicht nur über GIVE/TAKE und die Bandcampseite https://monamur.bandcamp.com/album/snake-island zu beziehen sein, sondern dann auch über „Playloud!“, das seit 2021 überdies den imposanten Backkatalog der seit den 80ern international tätigen Künstlerin auf Vinyl wieder veröffentlicht. Darunter auch der aktuellste Re-Release MONA MUR: The Original Band (1984 – 86), der erst am 02. Dezember diesen Jahres veröffentlich wurde.
Die Songs aus dieser Ära avancierten über die Jahre zu wichtigen Bestandteilen ihrer Karriere und erschienen in neuen Versionen auf späteren Veröffentlichungen, in der Mehrheit auf dem 2009 zusammen mit En Esch aufgenommenen Album “120 Tage – The Fine Art of Beauty & Violence” (Pale Music).
Die ursprünglichen Fassungen jedoch wurden, trotz einiger Angebote, beinahe vier Jahrzehnte lang nicht veröffentlicht – ein Desiderat, dem Play Loud! Productions nun entgegenwirken.
Zurück zum neuen Album…„Ich stieß auf die Geschichte einer kleinen Insel vor der brasilianischen Küste, auf der tausende von hochgiftigen Vipern hausen, die sich gegenseitig kannibalisieren. Sie ließen nicht mal den Leuchtturm-Wärter am Leben. Die Schlangen waren überall – bis die Population implodierte. Ich stellte mir vor, dort zu leben … vielleicht sogar als eine der Schlangen. Ich weiß nicht, ob die Story wahr ist. Aber dieses Bild hat mich inspiriert, ein weiteres Album mit meinem Freund Goldkind in Angriff zu nehmen. Goldkind ist ein exzentrischer Klangschamane. Wir haben eine tiefe musikalische Verbindung. Die Bedingung war – ich spiele die meisten E-Gitarren selbst. Goldkind stimmte zu. So konnte ich mich richtig ausleben, nicht nur als Sängerin, sondern auch an der verstärkten Gitarre, auf der ich in den letzten drei Jahren einen eigenen Style aus verzerrten, monströsen, schleppenden Riffs entwickelt habe.“
So bilden die 10 Songs von SNAKE ISLANDein dunkles Gemälde aus Melancholie, Doom, Schönheit, Romantik und Apokalypse. SNAKE ISLAND zelebriert das Ende des Spätkapitalismus in exquisiten Elektronik – Layern, harschen Gitarren und herzzerreissend schönen Melodien. “SNAKE ISLAND enthält meinen ganzen bodenlosen Schmerz über die sinnlose und dumpfe Zerstörungswut hasserfüllter Menschen, die dem schönsten aller Planeten in Kürze den Garaus machen, wenn nicht ein Wunder geschieht.“
Den Einstieg auf die „Schlangeninsel“ befördern zwei Coverversionen: Motörhead – Knaller „Ace of Spades“ mit furiosem Gitarrensolo von Gary Schmalzl – und “Rake“, die Schwerenöter-Ballade des todessehnsüchtigen US-Barden Townes Van Zandt, mit feinem Solo von En Esch. „Die Story meiner Jugend“, lacht Mona Mur. Man kauft es ihr ab.
Veredelt wurde SNAKE ISLAND durch extensive Nachbearbeitung und Mastering von Produzentenlegende Jon Caffery (Joy Division, Kraftwerk, Einstürzende Neubauten, Linton Kwesi Johnson), dem beide Künstler langjährig verbunden sind.
„Mona Mur ist nach vier Jahrzehnten ihres Musikschaffens genau so vital, intensiv und boshaft wie eh und je. Ihr artistisches Alter Ego verströmt Klasse, Stil und pures Gift zu gleichen Teilen.“ ReGen Mag 10 /2022
MONA MUR, Sängerin, Komponistin, Produzentin, ist seit den 80ern bekannt für ihre einzigartige dunkle Stimme und ihre manisch–intensiven Live-Auftritte in Gitarrengewittern und morbidem Slowbeat-Chic. Ihre Musik bildet eine eigene Kategorie aus Punk und Chanson, Electronic Rock ’n’ Roll und orchestralen Klangwänden. Mona hat mit Musikern wie „Einstürzende Neubauten“ –Schlagwerker FM Einheit, den „Stranglers“ J.J. Burnel und Dave Greenfield, Yello’s Dieter Meier oder auch Operndiva Simone Kermes kollaboriert. Mit En Esch (KMFDM, Pigface) tourte sie weltweit.
Ihre Alben sowie ihre preisgekrönten Soundtracks für Games („Kane & Lynch 2: Dog Days“) und Filme („Gegen die Wand“, von Fatih Akin, „Genderation“ von Monika Treut, ‘Letzte Ausfahrt: Weltall“ von Rudolph und Werner Herzog) produziert sie in ihrem Berliner Studio KATANA.
Zudem hat der Filmemacher und Grimme-Preis-Träger Dietmar Post (u.a. Monks: The Transatlantic Feedback, Deutsche Pop Zustände)in einem Studio ein 4-stündiges Gespräch mit der Künstlerin Mona Mur geführt. Daraus sind zunächst zwei kürzere Filmezu den Alben ‚Mona Mur: Mona Mur (1988)‘ und ‚Mona Mur: The Original Band (1984-86)‘ entstanden. Nun soll für den Herbst 2023 aus dem Material, welches die komplette Karriere von Mona Mur abdeckt, ein längerer Dokumentarfilm entstehen.
KENSINGTON ROAD sind mit ihrem neuen Album SEX DEVILS OCEAN direkt auf Platz 13 der Deutschen Album-Charts eingestiegen, begeistern die nationale Musikpresse, laufen auf Rock-Radiostationen in ganz Europa und dürfen sich zum erlesenen Kreis der WDR-Rockpalast-Bands zählen. Jetzt gehen die Indierocker endlich wieder auf große Deutschland-Tournee.
Frontmann Stefan Tomek sagt dazu:„Nach der langen Zeit des Wartens und der Unsicherheiten ist das jetzt fast wie ein Comeback. Ein Comeback mit einem lauten Knall! Wir sind wahnsinnig happy über den Erfolg und freuen uns auf die nächsten Wochen und Monate und besonders auch auf unsere Tour. Wir können es kaum erwarten mit unseren Songs durch Deutschland zu fahren und endlich wieder live in Clubs zu spielen.“
Die Füße stillhalten? Cool bleiben? Das gelingt bei den Songs der Berliner Band KENSINGTON ROAD nur eiskalten Typen. Alle anderen sind sofort angefixt vom modernen, internationalen Sound der Band, der gekonnt eine Brücke zwischen Indierock und Alternative-Pop schlägt. Authentische Songs, die ohne Schnickschnack und Künstelei auskommen – denn nach tausenden Kilometern im Tourbus durch ganz Europa und unzähligen Live-Shows, weiß die „hard-working band“ ganz genau wovon sie singt.
SEX DEVILS OCEAN – Mit Geschichten von Freundschaft, Zusammenhalt und Zuversicht, aber auch Stolpern, Fallen und wieder Aufstehen geht das neue Studio-Album der fünf Berliner direkt ins Herz. Gerade in Zeiten wie diesen zeigen KENSINGTON ROAD damit sämtlichen gesellschaftlichen & persönlichen Unsicherheiten den Stinkefinger und bleiben dabei immer positiv. Fern von gängigen Rock-Klischees lockt die Band die Zuhörer mit vorwärtsdrängender Energie und leidenschaftlicher Live-Show aus der Reserve. Echt, authentisch, kein Bullshit.
Hunzgrippe veröffentlichen neue Single und das Video „Nachttischlambal“ – neues Album „Into The Woid“ am 19.08.2022
„Hunzgrippe“ veröffentlichen am 19.08.2022 ihr zweites Album „Into The Woid“ – und schicken mit der neuen Single „Nachttischlambal“ eine weitere Single voraus; und fordert darin die Menschen in bildreicher Sprache dazu auf nach vorne zu schauen und auch nach vorne zu gehen, proaktiv zu werden, denn es gibt trotz schwieriger Zeiten immer etwas Positives in dieser Welt, an dem man festhalten sollte.
Anhand einer vermeintlich zwischenmenschlichen Geschichte im Songtext erklärt das Duo: „Wenn es draußen hell ist und die Sonne scheint, der Tag vor der Tür steht und bereit ist, dann brauchst du drinnen deine Lampe nimmer mehr, also geh raus, lass die gute Zeit, die vor deiner Tür wartet, herein, denn es liegt an dir, ob es am Ende ein Happy End oder ein Unhappy End gibt.“
Musikalisch liegt „Nachttischlambal“zwischen The Killers & Falco, ist eine flotte Uptempo-Nummer, die die Tanzbeine schwingen & zappeln lässt; und zusätzlich eine große Portion gute Laune versprüht, angereichert mit musikalischen Überraschungen und Einsätzen von Steel Drum und Synthesizer.
Berlin, 25. März 2022 – Wenn griechische Tragödie auf Art-Rock trifft: Die Berliner Band Lolita Terrorist Sounds kündigt ihre zweite Studio-Single „Red Carpet” an. Ein metatheatralisches neues Musikvideo zu dem Song wird am 25. März auf YouTube veröffentlicht.
Lolita Terrorist Sounds
Es zeigt skurrile Charaktere, die mit den katastrophalen Nebenwirkungen schnell wachsenden Ruhms zu kämpfen haben.
„Red Carpet” mit seinem Brecht’schen Anfang, der zwischen subtilem Humor und den persönlichen Geständnissen eines nach Ruhm gierenden Mannes schwankt, befasst sich mit Themen wie Popularität in der modernen Welt und dem verzweifelten Versuch, zum Star aufzusteigen. Der rote Teppich, im Song beschrieben als „a human rug – I cannot trample upon” verweist auf einen Ort, an dem die menschliche Würde durch den gierigen Wunsch nach kommerziellem Erfolg mit Füßen getreten wird.
„I am the Pope, I am the President“ und weitere kryptische Texte formen die inneren Monster, die tief in uns verborgen sind, und verewigen eine obskure Version des roten Teppichs, der bei Gala-Veranstaltungen ausgerollt wird. Einige Songzeilen wurden von der griechischen Tragödie Oresteia von Aischylos inspiriert und gehen auf den Ursprung des roten Teppichs in der Zeit von König Agamemnon ein – eine der ersten, in der Geschichte aufgezeichneten Persönlichkeiten, die über einen roten Teppich gelaufen ist.
Agamemnons obsessives Machtstreben, das ihn dazu brachte, seine eigene Familie zu opfern, wird zu einer Metapher, um die Nebenwirkungen des Starsystems in der modernen Gesellschaft zu beschreiben.
Die neue Single von Lolita Terrorist Sounds betont den theatralischen Aspekt der Geschichte und mischt traditionelle musikalische Elemente wie cineastische, martialische Rhythmen und Streicherarrangements mit dissonanten Gitarren und atonalen Metal-Percussions.
Der Videoclip fängt die skurrilen geltungsbedürftigen Charaktere und ihr narzisstisches Verhalten ein, welches sich im Songtext widerspiegelt.
Lolita Terrorist Sounds ist eine Avantgarde-Band aus Berlin, die von Maurizio Vitale gegründet wurde. Der Name ist eine provokante Kombination aus Nabokovs Romantitel „Lolita“ und dem Wort „Terrorist“. Beide wurden mit Hilfe der Cut-up-Technik von Wiliam S. Burroughs generiert und mit dem Wort „Sounds“ ergänzt, um den bahnbrechenden Charakter der Kompositionen und Performances der Band zu beschreiben.
Vitale hat in der Vergangenheit und Gegenwart mit Mitgliedern bekannter Bands wie den Einstürzenden Neubauten, Swans, Iggy Pop, Thåström, PJ Harvey und Faust
zusammengearbeitet. Sein Talent stand im Dienst des legendären Sabar-Schlagzeugers Doudou N’Diaye Rose (SN) und er hat mit der deutschen Sängerin Andrea Schroeder im
Studio und live gespielt.
Die Studio Debütsingle „Prison Song“ featuring Swans Lap-Steel-Gitarrenlegende Kristof Hahn wurde vergangenen Dezember veröffentlicht.
„Es erinnert mich an die besten Post-Punk-Bands der 70er Jahre … heißer als eine Bratpfanne, schärfer als ein Rasiermesser …“ – Kristof Hahn (Swans, Pere Ubu)
„…ein treibender Beat pusht Lolita Terrorist Sounds von einem coolen klassischen Sound zu einem neuen seltsamen Wort…“ – Thomas Wydler (Nick Cave & the Bad Seeds)
„Der Song vereint den schmutzigen Glamour des besten Coldwave- und Industrial-Rock der 80er mit Glanz und Schauer des 21. Jahrhunderts…“ – Nick Soulsby (Autor versch. Bücher über Nirvana,
Sonic Youth und Swans)
Anlässlich der letzten Veröffentlichung „Shaved Girl“ eröffnete die Band für die schwedische Künstlerin Anna von Hausswolff und spielte eine exklusive Akustik-Show bei Radio Eins. „Shaved
Girl“ erschien als Live-Platte in limitierter Auflage auf Vinyl bei dem Kultlabel Psychofon Records (The Residents).
Der Comiczeichner Reinhard Kleist (Nick Cave „Mercy on me“, David Bowie „Starman“) kuratierte das besondere Artwork des Albums und nahm an einigen Live-Auftritten der Band teil.
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