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Doc Schocko by Gabriele Summen

Doc Schoko – Stadt der Lieder

Doc Schoko denkt sich überall und dauernd Musik aus. Mit Freundinnen und Freunden, allein oder zusammen mit vielen anderen, auf jedem erreichbaren Instrument.

Doc Schoko - Stadt der Lieder - VÖ: 02.02.2018
Doc Schoko – Stadt der Lieder – VÖ: 02.02.2018
Wenn er loslegt, wenn Doc Schoko also spielt, singt und damit anrührt und unterhält, bestärkt er so die unterschiedlichsten Menschen in seiner Umgebung, selber Worte zu finden und dazu Farben mit Klängen zu malen, kurz: Musik zu machen. Auf diese Weise wirkt Doc Schoko als leider noch viel zu oft übersehener Musician`s musician, der anderen Mut eingibt.

Und eine Lust, die auch ihn selbst ansteckt. Doc Schoko liefert dafür seit langer Zeit immer wieder beste Beispiele. Wenn er gerade nicht als Support Act mit der einen legendären Band tourt, mit einer anderen legendären Band im Studio aufnimmt oder Kompositionen für Theaterstücke schreibt und aufführt, dann veröffentlicht er in aller Ruhe und Gelassenheit Lieder unter seinem Namen.

Lauter Als Bomben – DONOTS

Müssen Bands sich weiterentwickeln? Ist es wirklich wichtig, spannend und innovativ zu sein, neue Dinge auszuprobieren und mit alten Gewohnheiten abzuschließen?

Oder fährt man nicht im Grunde viel besser, wenn man sich bequem einrichtet in seinen vier Wänden, allenfalls hier mal ein Sofa verrückt und dort mal die Wand beige statt weiß streicht? Da weiß man, was man hat – mit dieser Einstellung sind Bands wie Bad Religion oder die Ramones jahrzehntelang mehr als gut gefahren.

Doch trotz aller Bewunderung für die musikalische Kontinuität, die man gerade im Punkrock oft findet: Für die DONOTS war das Festhalten am Status Quo nie eine Option. Nicht, als sie 2008 mit „Coma Chameleon“ den Reset-Knopf gedrückt und sich sowohl musikalisch als auch als geschäftlich-organisatorisch neu aufgestellt haben. Und auch nicht 2015, als sie einen der größtmöglichen Schritte gegangen sind, den man als Band machen kann: den Wechsel der Sprache. Denn seit „Karacho“ singen die DONOTS deutsch. Und die Frage, wie das wohl ankommt, hat die Band garantiert einige zerkaute Fingernägel gekostet. Wenn man in seiner Muttersprache singt, ist es nun mal deutlich schwerer, sich hinter gut klingenden, aber wenig ausdrückenden Floskeln zu verstecken. Wer besser verstanden wird, muss auch mehr zu sagen haben.

Bernocchis Rosebud (mit FM Einheit)

Eraldo Bernocchi „Rosebud“ mit FM Einheit

New York, 23. November 2017 – Der experimentelle, italienische Gitarrist, Elektro-Produzent und Sound-Designer Eraldo Bernocchi trifft in Rosebud auf Percussionist FM Einheit (Mitbegründer der Band Einstürzende Neubauten) und der in London ansässigen Cellistin Jo Quail.

Bernocchis Rosebud (mit FM Einheit)
Bernocchis Rosebud (mit FM Einheit)

„Was mich wirklich fasziniert ist, verschiedene Elemente miteinander zu verschmelzen und zu sehen welche Alchemie des Sounds und Ideen es bei mir hochbringt“, erklärt Bernocchi. „Es ist wirklich schwierig für mich mir ein bestimmtes Ziel zu setzen oder einen Plan zu erstellen, wenn ich anfange an einem neuen Album zu arbeiten. Ich mag bestimmte Leute, Atmosphären, Haltungen des Sounds und Energien, und ich verweile bei ihnen. Es ist so, als würde man losfahren und verreisen ohne ein bestimmtes Ziel zu haben.“

Bernocchi hält großes Lob für seine zwei Mitstreiter auf Rosebud bereit. „FM Einheit ist einer der Gründe warum ich Musik mache. Seine Arbeit mit den Einstürzenden Neubauten hat mich tief beeinflusst, als ich in den 80ern anfing mit Sound zu experimentieren. Wir haben zusammen am Black Engine Projekt gearbeitet, mit Zu. Jo Quail ist eine englische klassisch-geschulte Cellistin mit einem unglaublichen Talent. Sie kann sich umstellen von Orchesterarbeit auf Kompositionen für Streicher und auf Distortion Pedale und wer weiss was sonst noch. Ausserdem teilen Jo und ich eine Vorliebe für bestimmte Metal Bands. Beide Musiker haben eine breite Sound-Palette mit eingebracht und wurden ausgesucht für ihre Fähigkeit sich von einem auf den anderen Moment an neue Formen anzupassen.“

Cecilie Sadolin „Pseudo Random“

Junge dänische Komponistin und Sängerin nimmt uns mit auf eine experimentelle Entdeckungsreise.

 

Das Album „Pseudo Random“ ist eine Hommage an das abstrakte musikalische Grenzland.

Elegante, experimentelle Streicher, die in harte elektronische Beats übergehen und düstere, manipulierte Töne, die sich in Pop-Melodien verwandeln. Und unterwegs taucht eine zerbrechliche und starke weibliche Stimme auf, die Geheimnisse und Geschichten von Licht und Dunkelheit erzählt.

Die Stimme gehört Komponistin und Sängerin Cecilie Sadolin, die mit ihrem ersten Album „Pseudo Random“ die Zuhörer auf eine experimentelle und anspruchsvolle musikalische Entdeckungsreise einlädt:

„Pseudo Random“ ist ein Aufstand gegen Image und Oberfläche und ist eine Hommage an die Musik ohne Grenzen, Musik, die aus einer Mischung aus verschiedenen Musikgenres besteht.

Der Albumtitel bezieht sich auf einen Algorithmus, der Zufallszahlen erzeugt. Das erzählt Cecilie Sadolin, die das Album selber komponiert und geschrieben hat. Nachdem sie die EP „Nordic Craft“ herausgegeben hatte, arbeitete sie als Hintergrundsängerin für die dänische Jazz-Sängerin Cæcilie Nordby und die dänische DR Big Band. Außerdem machte sie eine Ausbildung zur rhythmischen Sängerin in Dänemark.

Ramona Rotstich – neue Single/ Video “Regenbogenmaschine“

Man kann Glück selbst herstellen. Jetzt. Hier. Immer. Denn mit der neuen Single “Regenbogenmaschine“ (VÖ 20.10.2017) von Ramona Rotstich kommen eine geniale Hook-Line, ein mörderisches Gitarren-Riff und eine mitreißende Groove unter die Leute, die uns allen ein breites Grinsen ins Gesicht zaubern. Reine Glücksgefühle. Eine Regenbogenmaschine.

Ramona Rotstich – neue Single/ Video “Regenbogenmaschine“
Ramona Rotstich – neue Single/ Video “Regenbogenmaschine“

Die alten Griechen glaubten, dass eine Göttin auf dem Regenbogen zwischen Himmel und Erde hin und her flitzt und Ramona Rotstich nutzte die Inspiration, machte sich ans Werk und bastelte aus Urban-Pop, Funk-Rock und einer ultramodernen Produktion einen veritablen Hit. Einen knalligen Song aus Spektralfarben. Ein echtes Feuerwerk. Regenbogenmaschine. Brandbeschleuniger. Gaspedal.

Ein Song, der einem sofort in die Beine und in den Kopf fährt, und wo Lebenslust, Intuition und Sex-Appeal zwischen den Noten hervorquellen wie zähflüssiges Vinyl in allen sieben Farben. Und die Sieben ist eine magische Glückszahl. Ein fetter Beat, rockige Gitarren, ein funky Bass, eine top Produktion, ein intelligenter Text, tolle Vocals und die einzigartige Attitude der feuerroten Ausnahme-Künstlerin. Ein Song, der so bunt und einleuchtend ist, wie das flimmernde Band am Himmel selbst und weit darüber hinaus. Over the Rainbow.

Andromeda Mega-Express Ochestra by Christoph-Soeder

Andromeda Mega Express Orchestra ab morgen auf Tour

Explosionen am Firmament, kollektive Streifzüge durch abenteuerliche Klanglandschaften: Andromeda Mega Express Orchestra sind zurück mit ihrem vierten Album „Vula“.

Nachdem das „genresprengende Faszinosum“ (FAZ) zuletzt das 10-jährige Jubiläum mit etlichen Live-Shows zelebriert hat, klingen AMEO im Jahr 2017 deutlich melodischer – aber kein bisschen weniger explosiv und unberechenbar.

ANDROMEDA MEGA EXPRESS ORCHESTRA - ALBUM: Vula (07.07.2017, via Alien Transistor)
ANDROMEDA MEGA EXPRESS ORCHESTRA –
ALBUM: Vula (07.07.2017, via Alien Transistor)

Flirrend bahnt es sich an, mit leichten Winden, tänzelnden Melodien, aber ihre Schuldigkeit tun die altbekannten Isothermen und Isotheren schließlich doch: Blitze zucken durch die vertonte Einträchtigkeit, ungeahnte Energien entladen sich, rollen rhythmisch wie Urgewalten über die Klanglandschaft hinweg. Indem sie inmitten der sich entfaltenden Dramatik mit vereinten Kräften nach wiederkehrenden Harmoniemomenten suchen, Schutzräume aufmachen, bricht das 18-köpfige Großensemble um Leiter und Komponist Daniel Glatzel auf ins vierte Album: „Vula“!

Moon Taxi „Two High“

Bereits seit mehr als zehn Jahren zählt die US-Formation Moon Taxi zu den musikalisch versiertesten und interessantesten Bands des progressiven Indie/Alternative-Rock-Genres.

In dieser Zeit veröffentlichte das aus Nashville stammende Quintett um Sänger, Songwriter und Gitarrist Trevor Terndrup vier Studioalben, erspielte sich durch unzählige Konzertreisen und Festivals (u.a. Coachella, Lollapalooza, Bonnaroo) eine Pech-und-Schwefel-treue Fangefolgschaft und begeisterte Millionen Fernsehzuschauer bei prestigeträchtigen TV-Shows wie „Late Night with Seth Meyers“, „Conan“ und „The Late Show with David Letterman“. Das bislang letzte Moon Taxi-Album „Daybreaker“ aus dem Jahr 2015 entstand unter der Regie von Grammy-Preisträger Jacquire King (Kings Of Leon, Modest Mouse, Tom Waits, James Bay u.a.).

Im elften Jahr ihres Bestehens schickt sich die Band (deren Musik gerne als „ein uneheliches Kind von Kings of Leon und Imagine Dragons“ beschrieben wird) nun an, einen weltweiten Hit zu landen: ihre unfassbar catchy Single „Two High“ kommt bereits auf mehr als vierzig Millionen (!) Spotify-Streams und taucht in siebzehn Ländern in den Top 100 des Streamingdienstes auf, darunter Großbritannien, Schweden, Kanada, Belgien, Schweiz und Irland. Damit ist Moon Taxi die einzige echte Rockband in den Spotify Top 200 Global Charts. In den USA klettert der Song rasant in den Airplay-Charts und steht kurz vor den Top Ten.

WE ARE AUST - Credit: Kai Bernstein

WE ARE AUST – WILD RIVER

Eine geheimnisvolle Band zwischen Performance Arts, Mystik und Musik. Ein Kunstprojekt, welches Visuelles und Auditives auf innovative Art und Weise verbindet.

WE ARE AUST - Credit: Kai Bernstein
WE ARE AUST – Credit: Kai Bernstein

Gegensätze bestimmen den Sound. Natur trifft Stadt. Epik trifft Intimität. Dunkelheit trifft Licht. Die Balance der Gegensätze, die die Welt zusammenhält, hält auch den Kosmos der Band zusammen. Magie und Epos bestimmen die Produktionen. Vocals treffen auf einen Mix aus Pop- und HipHop-Beats vermengt mit Nuancen aus der klassischen Komposition.

Im einen Moment zerbrechlich klein, dann groß wie eine Kathedrale ertönen Klänge die Sturm und Gewitter aufziehen lassen. LIVE überzeugen die Lady und ihre urbanen Eingeborenen mit einem epochalen Sound- und Show-Spektakel voller Percussion und verzaubernder Gitarrenflächen.

VIDEO: WE ARE AUST – WILD RIVER

WILD RIVER ist die erste Singleauskopplung aus dem Debütalbum ‘We Are Aust’ welches am 3. November 2017 erscheinen wird. Nach dem langen Prozess der Soundfindung veröffentlichen We Are Aust einen irren Kopfnicker-Beat der nur von Olivias Gesang im Zaum gehalten wird.

Le Fly feat. Shegone – neues Video „Superstars“

Seit nunmehr einem Jahrzehnt rollt die Le Fly-Maschine unaufhaltsam durch das Land und bringt den Menschen gute Gefühle – egal ob HipHop-Veteran, Hardcore-Kid, Rasta-Zopf oder Indie-Mädchen.

Mit „St. Pauli Tanzmusik“ und „Grüß dich doch erstmal!“ brachten sie bislang zwei weithin beachtete Alben-Bretter in schönster DIY-Manier unter die meist bebende Fan-Meute und formulierten damit einen seltenen Zustand zwischen der Ernsthaftigkeit ihres Anliegens und der totalen Leichtigkeit des Seins. Was nahe liegt, denn die Le Fly – Eckis sind nicht nur Hamburger, sondern St. Paulianer – was übersetzt bedeutet: Mach und leb‘ wie du willst, wir lieben dich trotzdem. Denn nur dort, wo die guten Emotionen wohnen, findet sich auch innere Zufriedenheit. Daran glauben Le Fly und leben das in jedem Ton ihrer brodelnden Musik, in der sich grob geschätzt mehr als ein halbes Dutzend gegensätzlicher Genres zu einem Sound vermengen, der letztlich nur eine betreffende Beschreibung zulässt: St. Pauli Tanzmusik.

Pop-O-Mat

Liebe Mama! Weil der Wahl-O-Mat gerade wegen Überfüllung geschlossen ist, schreib ich jetzt erst mal wie versprochen den Newsletter und versuche es dann später noch einmal, ok?

Ja, hallo Peoples!
Jetzt wo sich Berlin Ende August doch nochmal von seiner Berliner-Weiße-mit-Schuss-Seite zeigt, sitzt unsereins auch schon wieder an Deck und forstet sich durch Belege, Rechnungen und Mails. Richtig: Augen auf der Berufswahl!
Ja, und was da nicht alles los war in Berlin während der eigenen Abwesenheit.
Der BDS-Boykott des Pop-Kultur-Festivals zum Beispiel. Und das alles wegen 500 Euro Zuschuss von der Israelischen Botschaft?

Nun, es werden für weitaus weniger als 500 Euro Menschen sogar getötet, liebe entsetzte Pop-Kultur-Menschen!
Dafür gehen namenhafte Fußballspieler heute für weit über 100 Millionen über den Verhandlungstisch und wir merken: Die emotionale Aufregung kann zwischen 500 Euro und 140 Millionen Euro in etwa gleich hoch sein. Manch einer flippt schon bei 20 Cent Wechselgeld-Beschiss total aus und macht den Metzgereifachverkäufer im Handumdrehen zum Beaf-Burger mit deliziösem Topping.

Thomas Andreas Beck

Thomas Andreas Beck – ernste Klänge mit dem Album „Stille führt“

Finster ist es in dem Wald, aus dem heraus Thomas Andreas Beck zu uns singt.

Thomas Andreas Beck – ernste Klänge mit dem Album „Stille führt“
Thomas Andreas Beck – ernste Klänge mit dem Album „Stille führt“
Leichen sind darin vergraben, hinter manchem Baum lauert ein längst vergessener Schmerz. Sehr österreichisch sind die Themen, sehr unösterreichisch ist sein genauer Blick auf diese.

Er schaut hin – auf die Vergangenheit, den allgegenwärtigen Missbrauch – sei er sexueller Natur oder einfach die „g’sunde Watschn“ – die pädagogische Drohung, den Krieg in den eigenen vier Wänden, Abtreibung, Selbstmord, Ohnmacht – Hoffnung?

„Heim“:

Die Hoffnung liegt im „Hinschauen“. Bevor die Therapie beginnt, muss man sich seinem Schmerz stellen und es wird nur wenige geben, die nicht ganz persönlich von einer Zeile oder einem Ton dieses Albums berührt werden. Von den einsamen Klängen dieses Satyrs, der die Saiten seiner Gitarre mit gefundenen Eisenteilen kratzt und mit ganzer Seele ansingt gegen die Verdrängung.

Thomas Andreas Beck
Thomas Andreas Beck
Thomas Andreas Beck ist kein Schulterklopfer und kein Mitraunzer. Er hat Lieder geschrieben, durch die uns unsere Traumata als immer wiederkehrende Ohrwürmer melodiös verfolgen. Traurig, schön und befreiend.

Rothacher – Video „Lonely Man“ und neues Album „Quiet Little Place Called The Inside“

Rothacher ist viel beschäftigt. Wenn er nicht an seinen eigenen – Americana- und Indie-inspirierten – Songs schreibt, steht er als viel beschäftigter Berufsmusiker auf der Bühne.

Rothacher – Video „Lonely Man“ und neues Album „Quiet Little Place Called The Inside“ am 29.09.2017!
Rothacher – Video „Lonely Man“ und neues Album „Quiet Little Place Called The Inside“ am 29.09.2017!
Seit seiner Ausbildung an der Jazz-Abteilung der Musikhochschule Basel spielte er als Gitarrist mit Künstlern wie Trauffer, Natacha, Reto Burrell und Eve Gallagher und ist auf deren Alben zu hören. Mit seiner Band Deadwerner sammelte er zwischen 2008 und 2015 Erfahrungen als Sänger und Frontmann. Neben zahlreichen Konzerten, größtenteils in Deutschland, veröffentlichten Deadwerner zwei Alben.

Im Frühjahr 2016 entschied sich Rothacher, unter eigenem Namen neue Songs zu schreiben. Jede Woche entstand ein kompletter Titel, der so weit vertont wurde, dass sich potentielle Mitmusiker gleich ein konkretes Bild davon machen konnten. Er setzte sich das Ziel, alle Instrumente selber zu spielen. Entstanden sind ehrliche Lieder, welche in zeitloser Stilistik viele Wendepunkte in seinem Leben, aber auch sozialkritische Themen dokumentieren. Die Stücke sind leichter geworden, die Texte weniger angestrengt.

Braggarts – neues Album „Exploring New Stars“

Auf zu neuen Welten: Mit ihrem Album “Exploring New Stars“ ist den Schweizern Braggarts ein großer Wurf gelungen.

Braggarts - neues Album "Exploring New Stars"
Braggarts – neues Album „Exploring New Stars“

Mit eingängigen modernen Indie-Hymnen und einer breiten Produktion, die zudem äußerst stimmungsvoll ausgefallen ist, nehmen sie die nächsten Schritte ihrer Karriereleiter in Angriff.

Und es läuft rund: Mit ihrem eingängigen, zeitgemäßen und energiegeladenen Indie-Sound haben sie es auf diverse große Spotify-Listen geschafft und wurden unter anderem zum bekannten Schweizer Festival Stars in Town in Schaffhausen eingeladen.

Die aktuelle Single “Different Light“ zeugt von der schieren Energie der Band und zeigt schon mal sehr gut, was mit dem Album auf einen zukommen wird… Das Video zu “Different Light“ ist übrigens hier zu sehen:

Die Band wurde bereits 2006 von Singer/Songwriter Ralph Buetikofer aus Zug in der Schweiz gegründet. Seither hat die Band einige Shows in der Schweiz und in Deutschland gespielt. Doch die Band hat noch größere Pläne: Nach dem Release von “Fight the Static View“ und einigen Live Shows haben Braggarts nun das nächste Studioalbum aufgenommen: “Exploring New Stars“ erscheint am 22. September 2017 über das Zürcher Indie Label Ambulance Recordings. Für die Aufnahmen konnte die Band Produzent Reto Peter (Green Day, Counting Crows) gewinnen. Die Zusammenarbeit brachte einmal mehr eine große Sound-Wand und mächtige Melodien.

Achim Reichel_A.R.& Machines -Foto: Hans-Jürgen Dibbert

A.R. & MACHINES – „The Art Of German Psychedelic (1970-74)“

Man sagt: „Gut Ding will Weile haben”. Fast fünf Jahrzehnte hat Achim Reichel verstreichen lassen, bevor er sich entschloss der Welt sein mysteriöses Projekt A.R. & Machines zurückzubringen. Hinter jeder guten Platte steckt eine Geschichte und Reichel hat einige interessante zu erzählen.

A.R. & MACHINES - „The Art Of German Psychedelic (1970-74)“
A.R. & MACHINES – „The Art Of German Psychedelic (1970-74)“

Den meisten Achim Reichel Fans ist überhaupt nicht bekannt, welche Vielfalt an Musik er bewusst aus den Ladenregalen entfernen ließ, bevor er seine Gesangskarriere startete, die ihn letztendlich berühmt machte. Weit abseits seiner bekannten Hits wie „Aloha Heja He“ schlummerten fünf Studioalben fast ein halbes Jahrhundert lang im Verborgenen.

A.R. & Machines – The Art Of German Psychedelic (EPK)

In den 1970ern trat eine neue Generation an deutschen Künstlern, geboren nach dem 2. Weltkrieg, ins Rampenlicht und Krautrock entlud sich förmlich auf die Musikszene. Das Genre – der Begriff Krautrock dabei durch britische Journalisten geprägt, um die faszinierend frische und klinisch-korrekt ausgearbeitete Musik „Made In Germany“  zu beschreiben – setzte sich aus Bands zusammen, die mittlerweile zu Legenden geworden sind: Von Kraftwerk bis Amon Düül, über Neu! und Can und natürlich A.R. & Machines. Die Künstler waren jung, hemmungs- und furchtlos. Elektronik traf auf Spiritualität, Vollblutmusiker auf Technologie und Achim Reichel auf „seine Maschinen“ – Machines.

„Keine Bewegung 2“ – Compilation und Festivals in Hamburg und Berlin

Haste Strom, haste Licht: Alle Lampen an! „Keine Bewegung 2“ Festival + Compilation

Keine Bewegung. Wir erinnern uns. 2014. Der Hamburger Popkulturbeschleuniger Euphorie und das Berliner Label staatsakt machen gemeinsame Sache und veröffentlichen den Vinyl-Sampler „Keine Bewegung“ – eine Bestandsaufnahme des urbanen Undergrounds in der Bundesrepublik: Postpunk, Indiepop und Agitprop von Die Nerven über Messer bis Ja, Panik. Klarer Gewinner damals: Das Hamburger Duo Schnipo Schranke (damals noch Frankfurt am Main), die zum ersten Mal auf „Keine Bewegung“ in Erscheinung traten und mit der auf dem Sampler erhaltenen Version von „Pisse“ die Charts und Herzen erobern.

Nun endlich ein Update. Da inzwischen drei Jahre vergangen sind ist „Keine Bewegung 2“ ein pickepackevolles Doppel-Album mit exklusivem Material – zumindest erstmalig auf Vinyl! – geworden. Es erscheint am 03.11.2017 via Staatsakt / Caroline (Universal).

Wieder gibt es Unerhörtes von Schnipo Schranke, Superpop von Das Paradies aus Leipzig, endlich International Music aus dem Ruhrgebiet, Isolation Berlin übersetzen Pulp, ein Antifolk-Update von Ilgen-Nur, Haste Strom, haste Licht, haste Lampe an!, ähm, ja… Neues von Drangsal, Tape-Aufnahmen von Friends Of GasPaul von Trümmergibt solo den Funkypunk, Kala Brisella reichen den Krankenschein ein, Gurr machen uns atemlos und Albrecht Schrader singt eine Ode and die Öde! Vieles mehr inklusive! Hits, Hits, Hits!