ESKIMO CALLBOY Video und Single zu “Prism” vom Album “Rehab”

ESKIMO CALLBOY, die Genre-Könige der Electrocore-Szene, melden sich nach zwei Jahren voller Shows, Charterfolge und Songwriting mit ihrem brandneuen Album „Rehab“ zurück. Ähnlich wie seine Vorgänger ist „Rehab“ eine stilistische Neuerfindung der Band, wo jede neue Idee – ob textlicher, visueller oder soundtechnischer Natur – einen gewaltigen Schritt vorwärts bedeutet.
Das vorangegangene Album, „The Scene“, stieg auf Platz 6 in den deutschen Album Charts ein und ist damit das Dritte, welches eine Top-10 Platzierung erreicht. Sich über Genregrenzen hinwegsetzend, sind die neuen Songs von ESKIMO CALLBOY deutlich direkter und für den Hörer besser zugänglich.

Bevor Eskimo Callboy am 01. November 2019 endlich ihr neues Album „Rehab“ veröffentlichen, präsentieren sie mit dem offiziellen Video zu „Prism“ einen weiteren Song vom Album vorab, hier zu sehen:

ESKIMO CALLBOY über „Prism“„Die neue Single „Prism“ ist eines unserer Lieblingslieder vom neuen Album „Rehab“. Wir mögen den Song, nicht nur wegen der eingängigen Melodie, sondern auch weil er eine positive Botschaft enthält. Das Lied ist als Ermutigung für all diejenigen gedacht, die nicht das sehen, wozu sie eigentlich in der Lage sind. Wir benutzen „Prism“ metaphorisch um zu zeigen, dass es manchmal nur das geeignete Medium braucht, sich selbst komplett zu entfalten und sein wahres Gesicht zu zeigen. Hört euch das neue Lied also unbedingt mit dem dazugehörigen Video an und bleibt positiv. 

Meshiaak mit Track Pre-Listening zu „Tears That Burn The Son“

Als das australische Thrash-Metal Quartett Meshiaak vor gut drei Jahren sein mit Anklängen an Megadeth, Metallica, Machine Head, oder auch Alice in Chains und Slipknot versehenes Debütalbum-Biest „Alliance of Thieves” von der Leine ließ, rannte es damit offene Türen ein. Bei Genre-Fans wie auch Kritikern stieß der darauf zelebrierte Mix aus mächtigem Powermetal, progressiv strukturierten längeren Titeln und allerlei Hochgeschwindigkeits-Abfahrten auf bestmögliche Resonanz.

Meshiaak - Karina-Wells
Meshiaak – Karina-Wells
So feierte die Zeitschrift Classic Rock „Alliance of Thieves” als „Mischung aus brütendem Progressive Rock und Heavy Rock”, das Magazin Powerplay beschied der Band, sie traktiere den Hörer dank unglaublicher Präzision und erstaunlicher Musikalität wie mit Knüppeln, und der Metal Hammer pries die Platte als einfallsreich vorgetragene „Attacke mit modernem Power- und Thrash Metal”.

SCHMUTZKI - Fotograf Thomas Melcher

Schmutzki „Crazy“

Aufgewacht, Augen aufgemacht. Gleiche Stadt, anderer Tag. Wir sind wieder da, wo wir losgelaufen sind. Älter, aber nur bedingt weiser. Reicher auch nicht. Zumindest nicht reicher an Kohle. An Erfahrungen schon. An guten wie an schlechten. Und mit jeder Menge Kilometer auf dem Tacho. Wir sind wir, wir sind hier, wir sind immer noch da. Oder wieder. Beat, Dany, Flo. Schmutzki. Zu punkig fürs Radio, zu tolerant für Punk. Zu alt, um jung zu sterben. Fanden wir früher nicht immer einfach, so zwischen den ganzen Stühlen. Jetzt fühlen wir uns ganz wohl hier. Sitzen ist für Langweiler. Wir bleiben lieber stehen.

Schmutzki "Crazy"
Schmutzki „Crazy“
Ein crazy 2018 liegt hinter uns. Die Nachwirkungen des Major-Deals, der letzte bittere Nachgeschmack vollkommen utopischer Versprechungen. Dann aber auch: Auftritte mit den Toten Hosen vor so vielen Menschen. Festivals, Konzerte überall. Puh. Aber na ja, man muss auch ehrlich mit sich selbst sein: Am Ende war das Big Business einfach nichts für uns. Am Ende hatten wir keinen Bock, uns reinreden zu lassen. Verbiegen zu lassen. Schmutzki, das sind wir. Und wir wissen am besten, was diesem kleinen Wonneproppen gut tut. Oder zumindest was er am liebsten trinkt, aber das ist ja manchmal das gleiche. Auf „Ohne Rotz und Verstand“ hat man das schon teilweise gespürt. Ganz frei, ganz bei uns waren wir da noch nicht. Klar, für die obligatorischen Verrisse hat es trotzdem gereicht, aber das Leben braucht eben Konstanten.

Starley - Lovers + Strangers

STARLAY – Lovers + Strangers

Singer und Songwriterin Starley veröffentlicht nach ihrem weltweiten Erfolg mit „Call on Me“ jetzt ihre Single „Lovers + Strangers“, welche eine neue Ära ihrer musikalischen Karriere einläutet.

STARLAY
STARLAY
Der „Call On Me“ Hitremix von Ryan Riback, der Starley den internationalen Durchbruch bescherte, kann mittlerweile über 1 Milliarde Streams weltweit vorweisen und hat in zahlreichen Ländern Gold- und Platinstatus erlangt. Zudem steht Starley mittlerweile neben Superstars wie Katy Perry, Clean Bandet oder Cher auf der Bühne.

Grund genug, um mit „Lovers + Strangers“ noch eine Schippe draufzulegen.

Starley - Lovers + Strangers
Starley – Lovers + Strangers
Die Single handelt von den Gefühlen, die man bei einer Trennung durchmacht. Sei es eine Trennung vom Partner oder aber ein Auseinanderleben von Freunden.
Die gefühlvollen Lyrics gepaart mit Starleys eingängiger Stimme und den Starley-typischen Elektro-Pop-Vibes machen die Single zu einem der vielversprechendsten Tracks des Herbsts.

„Im Wissen“ – Ein Projekt des Münchner Liedermachers Josef Hien für die Fridays for Future

Josef Hien hat sein Debütalbum „Mit Dir“ zu Beginn des Jahres im Label Sturm & Klang veröffentlicht. „Eine außergewöhnliche Stimme“, meinte da schon die Süddeutsche Zeitung. Und das Urteil von BRF1: „Welch ein Album. Josef Hien, der mal an Konstantin Wecker, mal an Reinhard Mey erinnert, ist eine echte Entdeckung!“

Nun meldet sich der Münchner Liedermacher mit einem aktuellen Projekt zu Wort: „Im Wissen“ – ein Lied, das der Aktualität geschuldet ist, geschrieben für die Fridays for Future.

Video hier zu sehen:

„Im Wissen“ bei Spotify:

„Die Fridays for Future machen mir Hoffnung“, sagt Josef Hien, „Hoffnung durch ihr überzeugtes, friedliches und doch kompromissloses Engagement.“ Davon berührt entstand „Im Wissen“ – ein hoffnungsvoller Appell im Glauben, dass jeder etwas verändern kann, etwas verändern muss. Denn politisch verantwortliches Handeln heißt für den Liedermacher, sich um die Träume von Menschen zu sorgen; Träume, die nur wahr werden können, wenn Frieden herrscht, wenn für soziale Gerechtigkeit, vor allem aber auch für eine intakte Umwelt gesorgt ist.

Black Stone Cherry – Video Premiere zu „All Your Love“ – EP „Black To Blues, Volume 2”

Nach der erfolgreichen Veröffentlichung der Tribute-EP „Black to Blues” von Black Stone Cherry in 2017 erscheint nun am 01. November mit „Black To Blues, Volume 2” eine weitere EP, die genau in die gleiche Kerbe schlägt!

Vorab gibt es nun brandneu die Video Premiere zu „All Your Love“ und dazu noch das Static Video zu „Death Letter Blues“, also eine Menge zu hören…

Video Premiere zu „All Your Love“:

Dazu hier ein Kommentar von der Band: „John Fred had the absolute honor to meet Mr. Rush when The Kentucky Headhunters played with him at the Blues Aid Festival in Helena Arkansas. His kindness and larger than life his personality was encouraging and stuck. When we did the BTB2 album, we had the idea to cover „All Your Love“. The arrangement is true to the original but with our special BSC was touch. I think he would be proud to know his music is still inspiring younger generations. Hope ya’ll enjoy!“

Static Video zu „Death Letter Blues“:

Sophie Passmann über Frank Ocean

Sophie Passmann über Frank Ocean

Musik verändert Leben. Mit vier Titeln zum Auftakt etabliert KiWi eine neue Reihe zum Thema Musik. Bekannte Autorinnen und Autoren, Künstlerinnen und Künstler, Musikerinnen und Musiker schreiben über ihre Lieblingsband oder ihre liebsten Sängerinnen und Sänger: radikal subjektive Liebeserklärungen auf knapp 100 Seiten.

Sophie Passmann über Frank Ocean
Sophie Passmann über Frank Ocean
Frank Oceans Album Blonde ist für Sophie Passmann ein Souvenir aus einer Zeit, in der nichts gut war. Und doch ist es das Album ihres Lebens. Es erschien in dem Sommer, in dem sie in Arztpraxen saß, mal ominöse, mal seriöse Pillen nahm, sich hektisch verliebte und alles in allem brachial lebte. Song für Song seziert sie das Album und damit ihre Gefühle. Sophie Passmann zeigt auf ihre unnachahmliche Weise, wie eng Musik mit dem verknüpft ist, was man so Leben nennt.

Tino Hanekamp über Nick Cave

Tino Hanekamp über Nick Cave

Musik verändert Leben. Mit vier Titeln zum Auftakt etabliert KiWi eine neue Reihe zum Thema Musik. Bekannte Autorinnen und Autoren, Künstlerinnen und Künstler, Musikerinnen und Musiker schreiben über ihre Lieblingsband oder ihre liebsten Sängerinnen und Sänger: radikal subjektive Liebeserklärungen auf knapp 100 Seiten.

Tino Hanekamp über Nick Cave
Tino Hanekamp über Nick Cave
Seit einigen Jahren lebt Tino Hanekamp im tiefen Süden Mexikos. Als er die Chance bekommt, den Sänger und Schriftsteller Nick Cave in Mexiko-Stadt zu treff en, zögert er. Denn vor 15 Jahren gab es eine Begegnung, an die er sich ungern erinnert. Aber er macht sich auf den Weg, zusammen mit seiner Liebsten, die nichts über sein Idol weiß. Eine abenteuerliche, aber wahre Geschichte über einen der größten Songwriter unserer Zeit, über Kunst und Kreativität, Trauer, Liebe und die Kraft, die im Wandel liegt.

Tino Hanekamp war Musikjournalist und Clubbetreiber. Für seinen Roman »So was von da« wurde er mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Heute lebt er als Autor und Übersetzer im Süden Mexikos.

Kiepenheuer & Witsch startet im Herbst 2019 die KiWi Musikbibliothek

Anja Rützel über Take That

Anja Rützel über Take That

Musik verändert Leben. Mit vier Titeln zum Auftakt etabliert KiWi eine neue Reihe zum Thema Musik. Bekannte Autorinnen und Autoren, Künstlerinnen und Künstler, Musikerinnen und Musiker schreiben über ihre Lieblingsband oder ihre liebsten Sängerinnen und Sänger: radikal subjektive Liebeserklärungen auf knapp 100 Seiten.

Anja Rützel über Take That
Anja Rützel über Take That
1996 musste Anja Rützel zwei Mal bitterlich weinen: um ihr eingestelltes Lieblingsmagazin Tempo – und um ihre aufgelöste Lieblingsband Take That. Aus ihren Liedern hatte sie alles gelernt, was man über das Suchen und Erfinden der Liebe wissen muss. Aus der Trennung und der glücklichen Wiedervereinigung lernte sie dann alles über Hass und Versöhnung. Und über würdevoll cooles Erwachsenwerden im Pop und anderswo.

Anja Rützel lebt als freie Autorin in Berlin. Ihr liebstes Take-That-Mitglied ist Jason Orange (wegen seiner geheimnisvollen Aura und seines Kiefers).

Kiepenheuer & Witsch startet im Herbst 2019 die KiWi Musikbibliothek

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Thees Uhlmann über Die Toten Hosen

Thees Uhlmann über Die Toten Hosen

Musik verändert Leben. Mit vier Titeln zum Auftakt etabliert KiWi eine neue Reihe zum Thema Musik. Bekannte Autorinnen und Autoren, Künstlerinnen und Künstler, Musikerinnen und Musiker schreiben über ihre Lieblingsband oder ihre liebsten Sängerinnen und Sänger: radikal subjektive Liebeserklärungen auf knapp 100 Seiten.

Thees Uhlmann über Die Toten Hosen
Thees Uhlmann über Die Toten Hosen
Ein handgeschriebener Zettel am Schwarzen Brett seiner Schule – »Wer will mit zum Toten-Hosen-Konzert nach Hamburg? Bus wird organisiert. Eintragen!« – markiert den Beginn eines Orkans, der Thees Uhlmann aus der Ödnis ins Paradies wirbelt. Es ist 1988, und wer wie Thees Uhlmann zwischen Helmut Schmidt und Angela Merkel als Punk in Deutschland aufwächst, der liebt die Toten Hosen für immer. Und lernt fürs Leben: »Befehl an alle! Bleibt besser klug.« Thees Uhlmann erzählt von einer Liebe, die seit 30 Jahren währt, von einer Freundschaft, die entstanden ist, von gemeinsamen Konzerten und Fußballausflügen und dem Blitz der Erkenntnis in den bizarrsten Situationen.

Kiepenheuer & Witsch startet im Herbst 2019 die KiWi Musikbibliothek

Musik verändert Leben. Mit vier Titeln zum Auftakt etabliert KiWi eine neue Reihe zum Thema Musik. Bekannte Autorinnen und Autoren, Künstlerinnen und Künstler, Musikerinnen und Musiker schreiben über ihre Lieblingsband oder ihre liebsten Sängerinnen und Sänger: radikal subjektive Liebeserklärungen auf knapp 100 Seiten.

Den Auftakt machen Thees Uhlmann über Die Toten Hosen, Sophie Passmann über Frank Ocean, Anja Rützel über Take That und Tino Hanekamp über Nick Cave. In der Folge sind vier bis sechs Titel pro Jahr geplant. Das handliche Format, die besondere Gestaltung sowie der Preis von 10 Euro laden zum Sammeln und Verschenken ein. Hier spiegelt sich die Liebe zum Buch genauso wie die zur Musik.

Kerstin Gleba, Verlegerin von Kiepenheuer & Witsch:
»Die Liebe zur Musik zieht sich wie ein leiser Beat durch die Kiepenheuer & Witsch-Programme der letzten Jahrzehnte. In Büchern von Patti Smith, Nick Cave, Thees Uhlmann, Neil Young, Courtney Love, Kurt Cobain, Kim Gordon, Dirk von Lowtzow oder Udo Lindenberg u.a. Jetzt wird aus dem Beat ein ständiger Begleiter: Ich freue mich, dass sich in den Büchern der Musikbibliothek die Leidenschaft für Musik auf schönste Weise paart mit der Leidenschaft für das Wort und es jetzt im Haus von Kiepenheuer & Witsch, das ein Haus der großen Literatur, des kritischen Sachbuchs und der intelligenten Unterhaltung ist, ein schickes kleines Musikzimmer gibt.«

Scratches

Scratches – Rundown

Ob alte Schlösser, Ballsäle oder Synagogen, Brandenburg oder Himalaya, Scratches, die vierköpfige Band aus Basel, scheint sich vor Allem in spinnenverhangenen, steinernen und sagenumwobenen Gemäuern zu Hause zu fühlen und scheinen ebenfalls in solchen Gefilden ihre cineastisch dunklen Songs zu schreiben.

Scratches - Rundown
Scratches – Rundown
Mystische Orte und Nostalgie, das verbindet die vier MusikerInnen.

Zu später Stunde spulen sie die Zeit im Salon zurück und streifen durch die Plattensammlungen der Gutsherren, tauchen ein in verschiedene Genres der Musikgeschichte.

Jeder, der schon einmal alte Burgruinen erforscht hat, weiß, dass an solchen Orten die Zeit stehen bleibt, sich einnistet, Spinnennetzen gleich. So kommt es, dass Schratches auch mal mit Fledermäusen und Geistern zusammen arbeiten.

Scratches
Scratches
Das ist nicht nur ein Märchen, sondern eine wahre Geschichte.

Scratches veröffentlichen nach dem Debutalbum „Fade“ (2014) und dem Folgealbum „Before Beyond“ (2017) im Oktober 2019 nun ihr drittes Album mit dem Titel „Rundown“ (heruntergewirtschaftet, ausgebrannt).

The Dues - Ghosts Of The Past

The Dues – Ghosts Of The Past

The Dues bringen das „Roll“ zurück in den „Rock‘n‘Roll“. Es gab eine Zeit, da war Rock‘n‘Roll ein Versprechen. Ein Versprechen, die Konformität der Gesellschaft aufzubrechen, auszubrechen aus dem grauen Alltagstrott. The Dues aus Winterthur nehmen dich mit zurück in diese Zeit. Und lassen dich am Bahnhof im Kreis drehen. Und während du tanzt, das Jetzt vergisst, rollt eine alte Frau mit den Augen und es verschluckt sich ein pendelnder Anzugträger an seinem Kaffee.

The Dues - Ghosts Of The Past
The Dues – Ghosts Of The Past

Heavy Rhythm‘n‘Blues nennen The Dues das, was sie machen und treffen damit den Nagel auf den Kopf. Denn was die drei Jungs aus Winterthur spielen, das ist nicht einfach stumpfer Gitarren-Rock, sondern groovt, schwebt, steppt aus der Reihe und rein ins R‘n‘R-Paradies.

Ein Power Trio, wie es im Buche steht eben. The Jimi Hendrix Experience? Cream? Grosse Namen, zugegeben, aber man kommt nicht um sie herum, wenn man über The Dues schreiben will.

Deren Songs klingen wie spontane Jams, die vor Kreativität und Energie überschäumen und trotzdem hängen bleiben, so funky wie heavy, so krachend wie tanzbar.

Svenson - Lotterlurch

Svenson – Lotterlurch

Svenson sind wieder da: Auf Lotterlurch zelebriert die Band aus Osnabrück ihren akkordeongestützten Rock’n’Roll konsequent wie nie. Das ist partytauglicher Sound mit Glamour, Leidenschaft und Humor. „Die Musik, die du hören willst, bevor du weißt, dass es sie gibt.“ (aus dem Lied „Sheila“)

Svenson - Lotterlurch
Svenson – Lotterlurch
Raue Rockgitarren und Melodien ohne Ende. Die Songs sind liebevoll ausgetüftelt und arrangiert, und sie erzählen Geschichten aus dem Lotterleben: von einer fröhlich-beduselten Runde, die von der Polizei aufgelöst wird („Marihuana und Bier“), von der Bürde übertrieben guten Aussehens („Du siehst gut aus“), oder jazzig und lakonisch von den Fehltritten des Lebens („Scheiße am Schuh“).

Lotterlurch ist Party und Tempo. Der Sound ist roh und direkt, die Musik wird angetrieben von Lukas Schnadts rollenden Drums. Aber Svenson können auch anders. „Weißes Rauschen“ singen Julia Kruse und Herr Svenson im Duett: ein Song über Sehnsucht, die unter die Haut geht. Wer schon mal vermisst hat, kennt dieses Gefühl. Das ist der melancholische Moment, der ein gutes Rockalbum abrundet.

SMELTZ – Schön Ist Anders

SMELTZ – Schön Ist Anders

Jo mei! Hardrock mit Wiener Schmäh. Das darauf nicht schonmal früher einer gekommen ist?

SMELTZ – Schön Ist Anders
SMELTZ – Schön Ist Anders
„Hammer schlagen auf Ambosse. Dazwischen tanzt eine bizarre Gestalt mit Melone einen surrealen Walzer, rezitiert dabei schaurig schöne und ekelhafte Gschichten.“ Gut, aus dem Info zu zitieren, ist nun wahrlich nicht besonders schick, aber so treffend, wie es hier ausgedrückt ist, kriegt es selbst der Pulitzer-Preisträger nicht hin – versuchen wir es also gar nicht erst.

Klar. Smeltz wird sich durchsetzen müssen, denn die Journaille hierzulande agiert ja oft wie der viel zitierte Bauer, dass das nicht essen mag, was er nicht kennt.

Lässt man sich als Hörer aber darauf ein, wird man, soviel ist klar, Spannendes entdecken können. Oder so: „Würstelstandphilosophie am mitternächtlichen (Wiener) Gürtel mit einem Soundtrack irgendwo zwischen Audioslave und St. Vitus.“

Auch der Sound stimmt. Fazit: Mit Smeltz könnte etwas entstehen, was sich aufgrund gewisser musikalischer Alleinstellungsmerkmale auf Dauer in den Ohren festsetzen wird. Zu wünschen wäre es der Band.

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