Joes-Choice CD Cover

V.A. “Joe’s Choice”

Nachdem im Oktober letzten Jahres Henry Rollins mit der Doppel-CD „Rollins’ Choice“ den Auftakt zu dieser neuen Compilation-Serie gemacht hat, folgt nun der nicht minder prominente, legendäre Sänger, Komponist und Pianist Joe Jackson aus Portsmouth, England mit einer eigenen Edition.

Joes-Choice CD Cover
V.A. “Joe’s Choice”

Joe Jackson gelang Ende der siebziger Jahre mit Alben wie „Look Sharp“, „I’m The Man“ und „Beat Crazy“ (1980) ein fulminanter Karrierestart.

Mit der Auflösung der Joe Jackson Band Ende 1980 und der Veröffentlichung seines vierten Albums „Jumpin’ Jive“ (1981) vollzog er einen radikalen musikalischen Wandel, wobei seine Liebe zum Jazz erstmalig deutlich wurde, enthielt das Album doch Interpretationen alter Swing- und Blues-Klassiker, bekannt durch Glenn Miller,

Cab Calloway, Lester Young und Louis Jordan. Mit dem 1984 veröffentlichten Album „Body And Soul“ outete sich Jackson erstmalig auch als Blue Note Fan, war das Cover von „Body And Soul“ doch sehr stark am Artwork des Blue Note Klassikers „Sonny Rollins Vol.2“ orientiert.

Bei der Titelauswahl für die nun vorliegende Doppel-CD hat sich Joe Jackson auf nur zwei Künstler fokussiert, die allerdings extrem stilprägend waren und viele Jahre lang Aufnahmen für das Label Blue Note machten. Es handelt sich hierbei um die Hardbop-Heroen Horace Silver und Art Blakey, die gemeinsam die legendären Jazz Messengers gründeten, die nach dem Ausstieg Horace Silvers von Art Blakey weitergeführt wurden und zur absoluten Talentschmiede avancierten.

CD1 besteht aus 10 Klassikern von Horace Silver, angefangen bei „Cookin’ At The Continental“ über „Senor Blues“, „Sister Sadie“, „Que Pasa“ und dem wohl größten Evergreen aus der Feder Silvers „Song For My Father“ bis hin zu „Peace“, „Cool Eyes“ oder „The Jody Grind“ beweist Joe Jackson guten Geschmack und Kompetenz.

Auf CD2 , die Art Blakey And The Jazz Messengers gewidmet ist, reiht sich ebenso ein Klassiker an den anderen, die da wären „Moanin“, „Lester Left Town“, „Dat Dere“, „A Little Busy“, „Sleeping Dancer Sleep On“, „Ping Pong“ und natürlich „A Night In Tunisia“. Ein gelungenes musikalisches Portrait zweier Jazzlegenden!!!

LE CHIC CLUB 4

LE CHIC CLUB 4

Wummernde Bässe schon von Weitem, in der Schlange stehen viele schöne Beine, die in High Heels enden. Daneben maßgeschneiderte Anzüge mit schmalem Schlips. Das passt.

LE CHIC CLUB 4
LE CHIC CLUB 4 – klingt wie das Versprechen einer verheißungsvollen Nacht.
Mit einem Nicken vorbei am Türsteher, noch schnell ein Drink an der Bar und schon sind wir auf dem Dancefloor angekommen. Ab hier ist DJ-Territorium. Er entscheidet, auf welche Reise wir uns in dieser Nacht unter den Disco-Kugeln begeben. Entspanntes Mitwippen, Abtanzen oder völlige Ekstase? Alles ist drin…

Für alle Freunde anspruchsvoller Club-Musik ist die Compilation LE CHIC CLUB 4 ein überaus zuverlässiger Lotse durch die Nacht. Mit einem soulfoul-housigen Einstieg nimmt sie an die Hand und führt zielsicher und bestimmt voran Richtung Party. Dafür sorgen Künstler wie Ben Westbeech, Chris Lake, Goldfrapp, Oliver Koletzki oder ITB mit einem exklusiv für die LE CHIC CLUB 4 gefertigten Remix von Hattlers „Someone Alive“. LE CHIC CLUB 4 – klingt wie das Versprechen einer verheißungsvollen Nacht. Hit it!

LE CHIC CLUB 4 – soulful dance music: mixed & compiled by: Pete Rivera a.k.a. Rivera Rotation und Max DISKO & Tim TABEL vom wavemusic.sound.collective.

Die Compilation Serie „Le Chic Club“ Music needs Soul and Soul needs Beat. Mit der LE CHIC CLUB Serie widmet sich wavemusic der feinen Form der Club Music. Ob Soulful- oder Deep House, Disco-Beat oder Tech-House, die LE CHIC CLUB zeichnet abseits der Großraumdisco ein Bild der aktuellen Clublandschaft. Das funktioniert am Strand, zuhause, im Büro oder einfach jetzt und hier!

LE CHIC CLUB 4 Tracklisting:
1. QUENTIN HARRIS & ULTRA NATÉ – Give It 2 U (Illfonics’ Type Ill Mix)
2. ZIGGY FUNK feat. TALIWA – Everyday (Yass Classic Mix)
3. BEN WESTBEECH – Falling (Original Extended Mix)
4. COOL MILLION – Musiq (Rivera Rotation Remix)
5. CHRIS LAKE – Secrets In The Dark (Hector Couto Remix)
6. OLIVER KOLETZKI & FRAN – Arrow And Bow (Oliver Koletzki Remix)
7. TRACKS – Long Train Running (Misteralf Dub Mix)
8. HATTLER – Someone Alive (ITB Remix)
9. DENNIS FERRER – Hey Hey (Tom De Neef Remix)
10. HUSKY – Bringin’ It Back (Husky’s RSR Rub)
11. GOLDFRAPP – Believer (Joris Voorn Remix)
12. BEN WATT feat. JULIA BIEL – Guinea Pig (Vocal Variation)
13. TRACEY THORN – Why Does The Wind? (Morgan Geist Remix)
14. FRED EVERYTHING – Don’t Nobody (Hot Toddy Remix)
15. HOT TODDY – Down To Love (Shiny Objects Remix)

Empire-St-Pauli

Empire St. Pauli – von Perlenketten und Platzverweisen

Film trifft Print. Zur dritten Veranstaltung ist der Filmclub Baukultur bei der Neuen Osnabrücker Zeitung zu Gast.

Empire-St-Pauli
Filmclub Baukultur präsentiert die Dokumentation „Empire St. Pauli – von Perlenketten und Platzverweisen“
Über den Dächern der Stadt bietet der Konferenzraum 5B, mit seinem markanten Design, nicht nur ein inspirierendes Ambiente, sondern setzt einen spannenden Kontrapunkt zum Film.

Top-Locations statt Eckkneipen, Lounge Bars statt Rotlichtspelunken: Mit zahlreichen Großprojekten wird Hamburgs berühmtester Stadtteil umgebaut – eine der letzten Lücken in der »Perlenkette« an der Elbe geschlossen. Die touristische Vermarktung läuft auf Hochtouren. Immer mehr Gut- und Best verdienende leben und arbeiten nun im ehemals armen St. Pauli. Wo bleiben die Menschen, die in den günstigen Wohnungen lebten und die in den Kneipen für 1,50 € ein Bier trinken konnten? Was passiert mit denen, die nicht mehr in das neue Bild passen oder sich wehren? Im Film kommen St. PaulianerInnen zu Wort und bilden jenseits von Rotlicht, Kleinkriminellen und Arme-Leute-Klischee ein vielfältiges Meinungsspektrum ab.

„Empire St. Pauli“, ist eine filmgewordene Bürgerinitiative. Aus Unmut über Mieterhöhungen und Verdrängung hat das St.-Pauli-Plenum – ein runder Tisch von Anwohnern – die Low-Budget-Produktion initiiert. Wir wollten einfach dokumentieren, was hier tagtäglich passiert. Wir wollten denen, die hier wohnen, eine Stimme geben,“ so Steffen Jörg, Sozialarbeiter und Produzent des Films, der diesen am 18. Mai in Osnabrück vorstellen wird.

Termin: 18. Mai, um 20 Uhr, Einlass ab 19 Uhr.
Zugang über Breiter Gang 10 – 16

Es wird empfohlen Karten zu reservieren, da die Plätze begrenzt sind. Telefon: 0541 – 408950.

Gabby Young & Other Animals – CD Cover

Gabby Young & Other Animals – „We’re all in this together“

Big schrill! Gabby Young & Other Animals sind definitiv anders und deswegen nur schwer einzuordnen.

Gabby Young & Other Animals – CD Cover
Gabby Young & Other Animals – "We're all in this together"
Notorische Schubladenzieher haben mit den exzentrischen Briten denn auch ihre liebe Müh und Not, keine der gängigen Etikettierungen will so recht zu ihnen passen. Am ehesten trifft es wohl der Begriff „Circus Swing“, den Fans im United Kingdom eigens für ihre Landsleute prägten.

Zirzensisch geht es auf dem Debüt „We’re All In This Together“ in der Tat zu. Die zierliche Frontfrau Gabby Young und ihre Begleiter an Klarinette, Trompete, Posaune, Kontrabass, Mandoline, Banjo etc. jonglieren artistisch mit Ragtime und Big-Band-Bombast, Mazurka und Operndramatik, Varieté und Vaudeville, Kirmeswalzer und Backen voller Balkan-Blasmusik. Was für ein buntes Treiben! Wenn die Formation aus London loslegt, weiß man im Voraus nie, wo man landen wird.

Die Unvorhersehbarkeit hat Methode, und das Vereinen von scheinbar Unvereinbarem macht den jungen Musikern ganz offensichtlich einen Höllenspaß. Mit diebischer Freude wechseln sie übergangslos zwischen Dixieland-Anklängen („Ladies Of The Lake“), morbiden Akustikfolk-Balladen (im Titelstück), Swingjazz in Schieflage („Sour“) und unwiderstehlichen Pop-Ohrwürmern („Lipsink“).

Die Liedertexte aus Gabby Youngs Feder sind nicht minder ungewöhnlich. Ihre einzigartige Sicht der Welt entspringt der Fantasie genauso wie wirklichen Ereignissen um sie herum.

Mit ihrer mehrere Oktaven umspannenden Stimme, die vom Jazz-Crooning bis zu opernhaften Spitzentönen alles drauf hat, singt die Engländerin von ihrer Tollpatschigkeit („Umm …“), dem Rätsel der eigenen Persönlichkeit, das einfach nicht zu lösen ist („Maybe“), Dämonen im Inneren, die sie regelmäßig heimsuchen („Whose House“), oder auch ihrem imaginären Freund, einem grummeligen Miesepeter, der ihr mit seiner schlechten Laune tierisch auf die Nerven geht („Lipsink“). Nicht unbedingt die üblichen Songthemen, stimmt’s?

Gabby Young erblickte 1984 in Bath in der Grafschaft Wiltshire das Licht der Welt. Als Kind versuchte sie sich am Klavier, an Geige und Saxophon, sehr bald wurde ihr jedoch klar, dass das Singen ihre wahre Berufung ist. Schon mit elf war Gesang ihr Leben.

Mit zwölf wurde sie als jüngstes Mitglied aller Zeiten an der National Youth Opera aufgenommen. Gabby war bereits auf dem besten Weg zur Opernsängerin, als ihr die Begeisterung für Jeff Buckley und die Meister der Jazzvergangenheit dazwischenkamen und sie auf ein anderes Gleis setzten.

Noch im Teenageralter ging sie zu open mic nights und schloss sich diversen Bands an, bevor sie ihren 21. Geburtstag feierte nahm sie im heimischen Schlafzimmer die ersten Solosongs auf. Ein Jahr später schlug das Schicksal aus heiterem Himmel kräftig zu: Bei Gabby wurde Schilddrüsenkrebs diagnostiziert, sie musste sich einer Operation ganz in der Nähe der Stimmbänder unterziehen, der Traum von einer Künstlerkarriere schien wie ein Kartenhaus in sich zusammenzufallen.

Doch so seltsam es klingen mag, gerade die schlimme Erkrankung (die glücklicherweise erfolgreich bekämpft werden konnte!) gab Gabby die Energie, ernsthaft an eigenen Songs zu arbeiten. Die Zeit der Rekonvaleszenz nutzte sie zum Schreiben neuer Melodien und zum Verarbeiten der schweren Zeit in sehr persönlichen Lyrics, nachzuhören etwa im beklemmenden Titel „Too Young To Die“.

2008 gründete Gabby Young in der Themsemetropole ihre Begleitband Other Animals und vervollständigte so den magischen musikalischen Jahrmarkt, wie wir ihn heute kennen. Es folgten Auftritte auf Festivals wie dem Barbican (London), WOMAD, in Glastonbury, beim SXSW (= South By Southwest; Austin) und der Canadian Music Week (Toronto) sowie Konzertreisen durch Japan und Australien. Egal wo die Showbiz-Neulinge auch hinkamen, überall hatten sie das Publikum mit ihrer mitreißenden Bühnen-Performance schnell für sich gewonnen.

Insbesondere Gabby Young war mit ihrem flammend roten Haar und den grellen Vintage-Kostümierungen (viktorianische Korsagen, Tüllröckchen, bonbonfarbene Minihüte) ein echter Blickfang. Diese auffällige Erscheinung vergisst man so schnell nicht.

Nach dem Live-Durchbruch jetzt also die internationale Veröffentlichung des Debütalbums. Das im Selbstverlag herausgegebene „We’re All In This Together“ wurde zunächst nur im eigenen Webshop verkauft, nach dem Sensationserfolg der spektakulären Live-Show und Elogen in großen Tageszeitungen und Musikblättern auf der Insel hat inzwischen jedoch eine Major Company den Vertrieb im großen Maßstab übernommen.

Mit Erscheinen in unseren Breitengraden ist ein weiterer Schritt zur Weltkarriere getan. Man muss wohl kein Prophet sein, um Gabby Young & Other Animals auch unter hiesigen Musikliebhabern eine treue Gefolgschaft vorauszusagen. Keine Frage, 2011 wird als the year of circus swing in die Annalen eingehen.

filmclub

Architektur im Film über den Dächern von Osnabrück

Filmclub Baukultur 2011 zeigt Architekturfilme an außergewöhnlichen Orten.

In ungewöhnlich kristalliner Struktur hebt sich das Toronto Royal Ontario Museum in den Himmel empor. © The Museum, Brian Boyle
Filmclub Baukultur 2011 zeigt Architekturfilme an außergewöhnlichen Orten

Der Filmclub Baukultur 2011 startet am 3. Mai 2011 mit der Deutschlandpre-miere des Dokumentarfilms „The Museum – Daniel Libeskind“ von Kenton Vaughan in der englischen Originalfassung.

Spannend und unterhaltsam dokumentiert der Film den Umbau und die Erweiterung des Toronto Royal Ontario Museum von Daniel Libeskind, die Genese einer Vision aus Kunst und extravaganter Persönlichkeit, aus Stahl und Beton.

Das Gebäude des visionären Architekten Norman Foster mit der markanten Form und dem inoffiziellen Namen „The Gherkin“ („Die Gurke“) beeinflusste zugleich die Karriere des Architekten, das Image des Unternehmens Swiss Re und die Skyline von London.

Mirjam von Arx und ihr Team begleiteten die Planung und den Bau des Hauptquartiers des Schweizer Versicherungskon-zerns Swiss Re in London über einen Zeitraum von viereinhalb Jahren. Die Ergebnisse fasste die Schweizer Regisseurin in dem Film „Building The Gherkin – Norman Foster baut in London“ zusammen.

Der Film in englischer Originalfassung mit deutschen Untertiteln läuft am 11. Mai 2011.

6„The Gherkin“ von Norman Foster wurde zu einer markanten Silhouette der Skyline Londons. © Building the Gherkin, Grant Smith
„The Gherkin“ von Norman Foster wurde zu einer markanten Silhouette der Skyline Londons. © Building the Gherkin, Grant Smith

Am 18. Mai 2011 dokumentiert „Empire St. Pauli – Von Perlenketten und Platzanweisern“ von Irene Bude und Olaf Sobczak die Entwicklung von Hamburgs berühmtesten Stadtteil.

Eine der letzten Lücken in der „Perlenkette“ an der Elbe wird geschlossen und immer mehr Gut- und Bestverdienende leben und arbeiten nun im ehemals armen St. Pauli.

Im Film kommen St. PaulianerInnen zu Wort und bilden jenseits von Rotlicht, Kleinkriminellen und Arme-Leute-Klischee ein vielfältiges Meinungsspektrum ab.

Den Abschluss der Reihe bildet am 25. Mai 2011 der Film „Rem Koolhaas – A Kind of Architect“.

Markus Heidingsfelder zeichnet das Bild eines Menschen und Künstlers, der eine typische Ästhetik entwickelt und dessen Bauten auch jenseits postmoderner Spielereien noch etwas zu sagen haben. Dem Hol-länder Rem Koolhaas ging es nie um das einzelne „masterpiece“, sondern stets darum, zu provozieren und Spannung zu erzeugen. Die Seattle Library, die Casa da Música in Porto oder die Niederländische Botschaft in Berlin sind eindrucksvolle Beispiele seiner Architektur.

3. Mai 2011, 20 Uhr, Stadthaus 1, Natruper-Tor-Wall 2, 49074 Osnabrück, Raum 717/718: „The Museum – Daniel Libeskind“ (von Kenton Vaughan, 2008)

Einführung: Architekt Dipl.-Ing. Daniel Jo Krüger, SCHNEIDER & SŒHNE Architekten und Designer, Berlin (ehemaliger Mitarbeiter im Büro Libeskind)

11. Mai 2011, 20 Uhr, Iduna-Hochaus, Erich-Maria-Remarque-Ring 11, 49074 Osnabrück, Schwimmbad im 19. Stockwerk: „Building the Gherkin – Norman Foster baut in London“ (von Mirjam von Arx, 2005)

Einführung: Dr. Jons Messedat, Institut für Corporate Architecture, Stuttgart

18. Mai 2011, 20 Uhr, Neue Osnabrücker Zeitung, Breiter Gang 10-16, 49074 Osnabrück, Konferenzraum 5B, Zugang über Breiter Gang: „Empire St. Pauli – Von Perlenketten und Platzanweisern“ (von Irene Bude und Olaf Sobczak, 2009)

Einführung: N.N.

25. Mai 2011, 20 Uhr, Universität Osnabrück, Fachbereich Kunst, Seminarstraße 33, 49074 Osnabrück, Zeichensaal Raum 308, Eingang im Hof: „Rem Koolhaas – A Kind of Architect “ (von Markus Heidingsfelder, 2006)
Einführung: Prof. Dr. Falk Jaeger, Architekturkritiker, Berlin

Eintritt: 5 €/4 €

Inspector-Barnaby-Vol-11 DVD Cover

Inspector Barnaby Vol. 11

Seit 14 Jahren ermittelt Inspector Barnaby in der englischen Grafschaft Midsomer und kommt mit seinem Scharf- und Spürsinn auch den gewieftesten Gaunern und Mördern auf die Schliche.

Inspector-Barnaby-Vol-11 DVD Cover
Inspector Barnaby Vol. 11 Neue spannende Folgen der ZDF-Krimiserie
Seit dem 26. Juni 2005 läuft die Serie auch in Deutschland und hat sich auf dem Krimi-Sendeplatz im ZDF am Sonntag um 22.00 Uhr zum absoluten Blockbuster entwickelt. Mehr als 3,5 Millionen Zuschauer schalten zu den Ausstrahlungen den Fernseher ein und fiebern bei jedem spannenden Fall von Inspector Tom Barnaby mit.

Der smarte Kriminalist hat sich bei den Deutschen einen festen Platz im sonntäglichen Fernsehprogramm „ermittelt“ und gehört zur Sonntagabendgestaltung so dazu, wie damals Derrick zum Freitagabend. Die britische Fernsehkrimiserie basiert auf den preisgekrönten Romanen der Bestsellerautorin Caroline Graham. Die Hauptfigur des Inspectors wird von John Nettles auf grandiose Weise verkörpert.

Ihm zur Seite steht u. a. sein gewissenhafter Kollege Detective Sergeant Ben Jones, gespielt von Jason Hughes.

Nach der Veröffentlichung der Jubiläumsbox Inspector Barnaby Vol.10 im Dezember letzten Jahres folgen nun vier neue Fälle vom englischen ZDF-Kriminologen. Inspector Barnaby Vol. 11 erscheint am 18. März 2011 bei Edel:Motion mit insgesamt 375 Minuten Spieldauer.

Wieder einmal überschlagen sich die Ereignisse in der Grafschaft Midsomer und fordern Inspector Barnaby und seinem Assistenten Sergeant Ben Jones alles ab. Ein ermordeter Regisseur, ein brutaler Brandbombenanschlag, zwei spurlos verschwundene Paare und ein getöteter Bauunternehmer stehen im Fokus der Ermittlungen. Und auch hier erweisen sich die Fälle komplizierter als gedacht, da es zahlreiche Verdächtige gibt. Gelingt es Tom Barnaby Licht ins Dunkel zu bringen? Die Antworten hierzu stecken in der DVD-Box „Inspector Barnaby Vol. 11“.

Inspector Barnaby Vol. 11 Infos:
Format: Dolby Digital 2.0 Stereo
Sprache: Deutsch, Englisch
Bildseitenformat: 16:9
Studio: Edel Germany GmbH
DVD-Erscheinungstermin: 18.03.2011
Spieldauer: 375 min
Artikelnummer: 0206450ER2
EAN: 4029759064503
Anzahl Disks: 4
FSK: 12

+ Bonus: Fotogalerie

Inspector Barnaby Vol. 11 Inhaltsangaben:

DVD 1 – Mit Gift und Guillotine (They Seek him here)
Eines Morgens findet man in Magna Manor die Leiche von Nick Cheyney, einem Regisseur, der gerade dabei war einen Film über die Zeit der Französischen Revolution zu drehen. Kurz zuvor hatte er am Drehort zwei Ex-Freundinnen wiedergetroffen: die Schauspielerin Gwen und die Tochter des Herrenhaus-Besitzers, Leonie, die er seinerzeit schwanger zurückgelassen hatte. Barnaby trifft außer Gwen niemanden, der über Nicks Tod traurig ist.

DVD 2 – Ein missratener Sohn (Days of Misrule)
Nach einem Brandbombenanschlag in der Spedition von Matt und James Parkes vernehmen Barnaby und sein Assistent Jones viele Verdächtige. Der Fall scheint komplizierter zu sein als zuerst gedacht, denn die Parkes waren nicht wirklich beliebt. Das Ehepaar Galsworthy gibt Matts Sohn die Schuld am Selbstmord ihrer Tochter Gilly, Kellnerin Layla Barkham wird von James wegen ihres anrüchigen Nebenerwerbs erpresst, ihr Vater George arbeitet seit Jahrzehnten für die Parkes und wird in seiner Hoffnung auf Beförderung immer wieder enttäuscht, und Caroline Halsey hält ihren Enkel gar für Abschaum. Inspector Barnaby ist also mehr als gefordert.

DVD 3 – Die Untoten von Barton Woods (Talking to the Dead)
Im Dorf Monks Barton sind zwei Paare spurlos verschwunden: Molly und Colin Thomas sowie Stanley und Nesta Goodfellow. Colins Leiche wird vom ‚Geisterseher‘ Cyrus LeVanu mit Schusswunden im Wald entdeckt. Da tauchen weitere zwei der Vermissten auf: Molly Thomas, in ihrem Schlafzimmer erschossen, und Stan Goodfellow, wahnsinnig und keines vernünftigen Wortes mächtig.
Barnaby findet die Lösung des Falles auf einem Umweg: Die Spur führt über einen Ring von Antiquitätendieben.

DVD 4 – Kind des Todes (Left for Dead)
Die Aktivistin Lynne Fox, die gegen den Bau einer Autobahn im Dorf Dunston kämpft, findet beim Sammeln von Unterschriften die Leichen von Ron und Libby Wilson. Wenig später wird der Bauunternehmer Jack Purdy ermordet. Während das Dorf die Wilsons ehrlich betrauert, weint dem rücksichtslosen Unternehmer Jack niemand eine Träne nach. Nur seine Ex-Frau Louise, die in diesen Tagen Jacks Bruder Mark heiratet, scheint traurig. Assistent Jones kann sich nützlich machen – als Trauzeuge und beim Flirten mit der jungen Fotografin Charlotte Knight.

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Knights-Of-The-Playboy-Mansion

Knights Of The Playboy Mansion

Zwei der besten, angesagtesten und erfolgreichsten House DJ´s der Welt überhaupt ERSTMALS zusammen auf einer Veröffentlichung.

Knights-Of-The-Playboy-Mansion
V.A. mixed by Bob Sinclar & Dimitri From Paris "Knights Of The Playboy Mansion"
Bob Sinclar & Dimitri From Paris selecten und mixen jeweils eine CD der „Knights Of The Playboy Mansion“ Compilation 2CD

Diese sensationelle Überraschung konnte sicher kein anderes Label als Defected unter Dach und Fach bringen, das bereits legendäre und in Sachen House weltweit führende Label aus UK.

Bob Sinclar und Dimitri From Paris bespielten Ende Feburar gemeinsam die legendäre Party-Reihe der Playboy Mansion.

Die besten Tracks der gemeinsamen Party-Nächte wurden auf diese CD gebannt!

Hiermit präsentiert Defected sein größtes Pfund für das Jahr 2011:

V.A. mixed by Bob Sinclar & Dimitri From Paris „Knights Of The Playboy Mansion“

Dimitri from Paris and Bob Sinclar perform at Hugh Heffner’s Playboy Mansion and bring us a disco infused album of their adventure.

„Take two relatively harmless compounds, say nitro and glycerine. Mix them together and you have a very potent combination.“

“Handle it carelessly and it can blow your head off.”

Judge Fulton and his assistant are talking about Roger Moore and Tony Curtis, the Oxford-educated Lord and the brash New York oil millionaire brought together to solve crimes and look at girls’ behinds in the opening episode of the Persuaders. Now meet their modern day French counterparts: Dimitri from Paris and Bob Sinclar. Les Persuadeurs, if you will.

As Lord Brett Sinclair and Danny Wilde, Moore and Curtis were blackmailed into helping the Judge as an alternative to a jail sentence for fighting each other in a French Riviera hotel. Dimitri and Bob, who’ve managed to disagree plenty of times over the years without resorting to fisticuffs, united on record with slightly more honourable intentions: the DJs wanted the chance to perform at Hugh Hefner’s Playboy Mansion one last time, and will do so on 26 February.

They’re heading to Hef’s love nest at 10236 Charing Cross Road, Los Angeles, to launch Knights of the Playboy Mansion, a two-sided, Playboy-themed mix album that marks Bob’s second trip into the world of bunnies and smoking jackets, and Dimitri’s fourth. It’s a heady blend of disco favourites old and new that form the ideal soundtrack for a dip in an underground swimming grotto with at least eight women.

“When I think about Playboy, the sound has to be disco,” says Bob, who should know, as the owner of such a vast collection of classic back issues that his mattress must touch the ceiling. “For me the concept of Playboy worked best at the end of the Seventies, before Photoshop and silicone made the girls look more like cyborgs.” Accordingly, he’s filled his mix with shiny tracks by the likes of Candi Staton, Grace Jones and Boney M, while Dimitri goes for more recent acts including Sebastién Tellier, Jimi Tenor and Tensnake. “It’s disco-flavoured but a more modern take on it,” he says. “You can call it nu-disco for lack of a better word. The lifespan of a mix CD can be incredibly short, so I’m looking for timeless music that will still stand up in a decade or more.”

Like Bob’s Playboy collection, Dimitri Yerasimos and Christophe Le Friant go way back. With almost 60 years of DJing between them, the pair first met in the record shops of Paris. Bob released Dimitri’s first album, Sacrebleu, on his shoestring Yellow Productions label in 1996. “I was already working with major labels a lot as I was getting a lot of remix jobs, but I really wanted to work with this young entrepreneur with all this energy and records stacked up in his bedroom,” says Dimitri.

Since then, the songs of Sacrebleu have become a catwalk show staple and Dimitri has developed a specialism in remixing classic dance tracks, including songs by the Chic Organization and Philly Sound artists such as Harold Melvin & the Blue Notes and Teddy Pendergrass. Since Chris became his “James Bond a la Francaise” alter ego Bob Sinclar, he’s produced international dance hits including Love Generation, Rock This Party (Everybody Dance Now) and Sound of Freedom. He’s just received an unlikely Grammy nomination for Best Reggae Album for Made in Jamaica – reggae reworkings of his hits recorded with Sly and Robbie.

Working together on a record again for the first time in 15 years, the Persuaders parallels are clear, although Dimitri didn’t study at Oxford and Bob, sadly, is no oil tycoon. “He’s more like Roger Moore the dandy, I’m like Curtis the bad boy,” says Bob.

“I’m not posh, I didn’t grow up privileged, but I’ve developed quite sophisticated tastes and can come across as this snobby guy,” says Dimitri from behind his carefully cultivated beard. “Chris is more flashy, bling and brash, goes around bare-chested with tonnes of girls at his feet.”

Both have managed to maintain a playboy image despite being married – Bob with his Ferrari, Dimitri with his bespoke suits. They’ll fit right in at the Playboy Mansion, especially with their extensive expertise in getting parties started. “The Playboy Mansion is the ultimate hedonistic spot,” says Dimitri, although the last time he visited he was ogling the light switches more than the women.

“I’m a details kind of guy, so I loved the retro-futuristic design, the dimmers, the telephone built into a rock wall and so on. It had that James Bond, Austin Powers kind of vibe.” He got on well with Hefner too. “Usually those big tycoons are really loud and brash but he was quiet, very smooth, elegant, soft spoken. I like old school behaviour and old school things so he was perfect.”

It’s Dimitri who’s had the longest musical relationship with Playboy, having played at a Playboy party at Miami’s Winter Music Conference in 1998 and subsequently been asked by Playboy’s people to immortalise that sound on disc. A Night at the Playboy Mansion has sold over 400,000 copies since its release that year. Then came After the Playboy Mansion in 2002 and Return to the Playboy Mansion in 2008, while Bob dipped a toe in with Live At The Playboy Mansion in 2007.

Now comes Knights of the Playboy Mansion, so called because, as recipients of France’s Ordre des Arts et des Lettres, the pair are undoubtedly modern day equivalents of Lancelot and Galahad, or at least Moore and Curtis, squabbling amiably as they search for the next thrill. “We’re the two very different guys who still solve the case but will surely fight over who gets the reward for it“” says Dimitri. They may argue on the way, but you can’t argue with tunes like this.

CD1 – Dimitri from Paris

1. Jestofunk – I’m Gonna Love You (MC Turbosax mix)
2. Tensnake – I Need Your Loving
3. Dimitri From Paris Presents Electra 80 – Rock This Town (Dimitri From Paris is Nightdubbin‘)
4. Tensnake – Coma Cat
5. Precious – Definition Of A Track
Logic – The Warning (Acappela)
6. Basil Hardhaus – Make Me Dance
7. DJ Spen & The Muthafunkaz – Reason To Love (Dimitri From Paris is Nightdubbin‘)
8. Bas Noir – My Love Is Magic
9. Erodiscotique Ft Fred Ventura – I Need A Reason For Living (Dimitri From Paris goes Freestyle Remix)
10. Breakbot – Baby I’m Yours (Aeroplane Remix)
11. Sebastien Tellier – Kilometer (A-Trak Remix)
12. Jimi Tenor – Take Me Baby (Slappers, Organ And RX70 Chorus Mix)
13. Cookie Watkins – I’m Attracted To You (Original Mix)
14. DJ Box Ft Darryl Pandy – Just Came To Party (Dimitri From Paris Classic Instrumental)
Blaze – I Remember House (Acappela)
15. DSK – What Would We Do (Hurley’s Extended Remix)
16. Photon Inc. – Generate Power
17. Markus Nikolai – Bushes (The First Recreation Version 1.1)
18. Endangered Species – Ping Pong
19. Biboulakis Ft Nina Zeitlin – If Only Alarms Didn’t Ring

CD2 – Bob Sinclar

1. Bob Sinclar ‘F*** The Disco’
2. Carrie Lucas – I Gotta Keep Dancin‘ (Keep Smilling)
(12 Inch Mix)
3. Azoto – San Salvador
4. John Davis & The Monster Orchestra – Love Magic
5. Two Man Sound – Que Tal America (Bob Sinclar Edit)
6. Metropolis – New York Is My Kind Of Town
7. Rare Pleasure – Let Me Down Easy
8. Bob Sinclar ft DTrain – Got To Be Free (Mix Mika 3)
9. Bob Sinclar – Sexy Dancer
10. Martino vs Putsch79 – 4 AM In The Morning
11. Blackjoy – Crumble-Girl
12. Blackjoy – Moustache
13. FF Yellowhand – You Want Every Night (12“ U.S. Remix) (Tony remaster)
14. Candi Staton – Young Hearts Run Free

Spirit-of-Summer

Spirit of Summer – Urlaub mit DIE ATZEN

Der „Spirit of Summer“ ist schon seit Jahren das absolute Highlight unter den Jugend-Sommerevents. In diesem Jahr wird aus dem Event eine buchbare Sommer Jugendreise.

Spirit-of-Summer
Beim „Spirit of Summer“ geben sich die Stars die Klinke in die Hand!
Neben endlosen Sport- und Freizeitmöglichkeiten und einem vielfältigen Workshop Angebot erleben die jugendliche Reisegäste im Sommerurlaub hautnah Meet ‚n‘ Greets mit Künstlern, Schauspielern, Models, Moderatoren und Sportlern.

Wer schon immer mal mit DIE ATZEN Urlaub machen wollte, der sollte sich schnell für die „Spirit of Summer“ Reisewoche ab dem 19. August anmelden. Denn am 24. August werden Frauenarzt und Manny Marc die Clubanlage Hydraclub in Süditalien, am Ortsrand von Marina di Casalvelino, in das absolute Party Chaos verwandeln und mit allen Teilnehmern des „Spirit of Summer‘s“ die ultimative Sommersause feiern.

Für das Wochenprogramm haben sich viele weitere Stars angekündigt. Drei Mal pro Woche wird den jungen Reisenden in kreativen Workshops mit bekannten Künstlern die Möglichkeit gegeben, ihre Talente zu entdecken.

DIE-ATZEN-Spirit-of-Summer
Urlaub mit DIE ATZEN - Spirit of Summer
Ob bei den Reisenden die Gesangsstars von morgen versteckt sind, stellt sich in den Vocalcoaching Workshops mit den Bands Varsity Fanclub und Final Stair und den Ex-Popstar, DSDS und X-Factor Sängern Faiz Mangat, Tialda van Slogteren, Sascha Salvati, Kim Gloss und Anthony Thet heraus. Tipps für Mimik, Sprache und Gestik geben deutsche Serienstars wie Jörn Schlönvoigt, Janina Uhse, Thore Schölermann, Jana Julie Kilka, Romina Becks und Christopher Kohn im Schauspiel-workshop.

Dem Traum „Germanys next Topmodel“ zu werden, näher zu kommen, unterstützen Heidi’s Ex Kandidatinnen Janina Delia Schmidt und Anne-Kathrin Wendler sowie Alesandra Geisel und Verena Mundhenk. Wer lernen möchte wie man vor der Kamera richtig „spricht“ ist beim Moderatorenworkshop mit der VIVA-Moderatorin Nadine Vasta, Tigerenten Moderator Pete Dwojak und die München Live Moderatorin Tina Kaiser genau richtig.

Das Trendsportangebot, das endlose Freizeit- und Animationsprogramm und die Workshops finden dieses Jahr erstmals in einer festen Residenz statt. Die Clubanlage „Hydraclub“ befindet sich mitten im Naturschutzgebiet in Süditalien am Ortsrand von Marina di Casalvelino.

Hier gibt es Cafes, Eisdielen, Bars, Restaurants, kleine Shops entlang der Strandpromenade und einen Markt. Auf der „Piazza“ und den Straßen mit vielen kleinen Geschäften gibt es süditalienisches Flair pur! Kulturell kann man bei einem Besuch in Pompeji in die Welt der Römer und Griechen eintauchen.


Spirit of Summer Hintergrundinformationen:

Aus dem bisherigen „Spirit of Summer“ Erlebnistag, welcher seit Jahren innerhalb einer Jugendreise stattfand, wurde erstmals eine buchbare Event-Jugendreise für 14- bis 18jährige nach Süditalien. Mit der Banane Reisen Touristik GmbH, einem Reiseveranstalter für Sportreisen für Jugendliche, wurde ein erfahrener Partner gefunden. Im Leistungspaket der 10 einwöchigen Reisetermine von 1. Juli bis 11. September 2011 ab 385 Euro sind Hin- und Rückreise, 7 Übernachtungen mit Halbpension, viele Workshops mit Künstlern, ein Windsurf-Schnupperkurs und ein Reisepreissicherungsschein enthalten. Die 24 Stunden Betreuung durch ausgebildete Reiseleiter macht eine Reise ohne Eltern möglich, was sie zu einer ganz besonderen Erfahrung werden lässt. Durch die bunte Mischung aus Sport, Musik und Party kommt keine Langeweile auf. Mit vielfältigen Workshop-Angeboten können die jungen, sportaffinen, trendigen Reisegäste aktiv teilnehmen und ihre Talente entdecken. Dabei erleben sie ein hautnahes Meet and Greet mit Künstlern, Schauspielern, Models, Moderatoren und Sängern. Weitere Informationen und Buchungsmöglichkeit unter www.spirit-of-summer.de

Art of Beatbox – Album

Wir erinnern uns: einem der viel zu wenig beachteten Elemente des Hip-Hop wieder die Aufmerksamkeit zukommen zu lassen, die es verdient – so lautete das Ziel.

Art of Beatbox Album "Artcore"
Der Name des Künstlers ist dabei Programm. Es geht um Art of Beatbox und den Beweis, dass Vielfalt und Vielseitigkeit nicht nur bereits etablierten Musikrichtungen vorbehalten ist.

Nachdem die Single „Was wäre wenn?“ feat. P!Jay bereits erfolgreich seine Videopremiere auf YouTube () gefeiert hat, steht nun das Album des Hamburgers in den Startlöchern.

ARTcore“ erscheint am 11. April 2011 und beeindruckt nicht nur mit einem internationalen Spektrum an Featuregästen aus Deutschland, Polen und den USA (Grand Agent, Declaime, TemmyTon, VIBEKINGz u.a.). Es ist das erste Produzenten-Album eines Beatboxers in Deutschland!

Hört bereits jetzt in den aktuellen Promomix rein, der einen kurzen akustischen Überblick über die Albumtracks gibt.

Außerdem ist nun der Albumtrailer online, mit allen wissenswerten Fakten rund um „ARTcore“ und seine Featuregäste.

Spätestens am 11. April sollten dann auch die letzten Zweifel daran, ob Beatbox wirklich radiotauglich sein kann, aus dem Weg geräumt sein. Ein Album, mehr als 10 ausschließlich mit dem Mund produzierte Tracks und ein Name: Art of Beatbox.

Asaf-Avidan-The-Mojos CD Cover

Asaf Avidan & The Mojos

In ihrer Heimat Israel sind Asaf Avidan & The Mojos längst ein TOP-Act mit Goldstatus und Charterfolgen. Schnell schafften sie es vom Newcomer zu einer Band deren Konzerte heute Wochen im voraus ausverkauft sind.

Asaf-Avidan-The-Mojos CD Cover
Asaf Avidan & The Mojos proudly present ”Poor Boy / Lucky Man
Bereits mit dem Debüt des Quintetts „The Reckoning“, das 2010 auch in Deutschland erschien, gelang den Musikern fern von Majorvertrag und Pressehype der Durchbruch.

Inzwischen haben auch die Medien und Musikliebhaber des Okzidents den talentierten Sänger, Songwriter und Gitarristen mit der außergewöhnlichen Stimme für sich entdeckt. Nach MTV-Award-Nominierungen, zahlreichen Festivalauftritten und Tourneen in Europa und den USA erscheint im April 2011 das Follow-Up „Poor Boy / Lucky Man“.

Die Arbeit daran hatte bereits in der Endphase der Produktion des Debütalbums „The Reckoning“ (2008) der Mojos begonnen. Wieder zeigte sich der unbändige Drang des 29-Jährigen Erlebnisse und Erfahrungen musikalisch zu verarbeiten, seine Gefühle in Worte zu fassen – sie regelrecht Herauszuschreien. Bereits frühzeitig hatte Avidan festgestellt, dass in Worte gefasste Emotionen Erleichterung bringen. Aus einer gescheiterten Beziehung heraus griff er vor fast fünf Jahren zur Gitarre und fand in der Musik seinen (gleichwohl preiswerteren) Therapieersatz. „Ich schrieb Songs, konnte aber den Schmerz, um den es ging, nicht richtig nachempfinden. Ich wollte meine Stimme zerreißen, genauso, wie es mein Inneres zerrissen hatte. Ich wanderte also auf der Gitarre immer höher und höher, bis mich das Singen fast physisch schmerzte.“ Das unverkennbare Merkmal von Asaf Avidan war geboren: seine Stimme. Vergleiche von Janis Joplin bis Robert Plant wurden um sie bemüht – teilweise richtig und doch hinkend. „Am Anfang haben mich diese ganzen Vergleiche mit Janis Joplin und Robert Plant ziemlich verunsichert. Mittlerweile habe ich aber gelernt, damit umzugehen“, sagt er in aller Bescheidenheit.

Internationale Aufmerksamkeit

Asafs sirenenartige, zuweilen androgyne Stimme bleibt neben dem Irokesenschnitt Erkennungsmerkmal des Sängers, der trotz seiner großen Erfolge zu Hause ohne Starallüren daher kommt. Sie lässt aufhorchen – verleiht den ohnehin emotionalen Texten des Sängers eine zusätzliche Dramatik und Intensität. „Wenn Asaf zu singen beginnt, dann reiben sich die Zuschauer ungläubig die Augen – es entsteht eine Magie, welche während des gesamten Auftritts anhält und die Seele eines jeden Zuschauers zutiefst berührt“, resümiert die Presse.

Zu der gehören inzwischen auch so renommierte Blätter wie der Rolling Stone oder ARTE TV. Längst haben sich die energetischen Live-Shows des Sängers herumgesprochen, denn „Asaf Avidan & The Mojos überstrahlen jedes Genre“ (Pennyblack, UK). Vor allem in Frankreich haben sie sich inzwischen eine treue Fangemeinde erspielt und traten letztes Jahr zur Abschlussfeier der renommierten Filmfestspiele in Cannes auf. Ihr Song „Weak“ vom Debütalbum „The Reckoning“ findet sich auf dem Soundtrack des Films „The Tree“ von Julie Bertucelli mit Charlotte Gainsbourg in der Hauptrolle.

Aber auch das Taubertal-Festival, der WDR Rockpalast, das Paleo Festival, die New Yorker Carnegie Hall oder das größte Festival Chinas standen auf dem Tourplan der Band. Morrissey wählte Asaf Avidan als special guest für sein Israelkonzert im Sommer 2008, da auch er von den musikalischen Qualitäten des Sängers beeindruck war.

„Poor Boy / Lucky Man“

Während die Lieder auf Asafs Solo-Debüt-EP „Now That You’re Leaving“ (2006) noch ganz unmissverständlich das Ende einer Liebesbeziehung zum Thema gehabt hatte und das Erstlingswerk mit The Mojos, eine Lebensphase mit diversen Fällen von Liebeskummer beschreibt, versuchte Asaf diesmal, sich selbst besser kennen zu lernen. „Das ganze Konzept von „Poor Boy / Lucky Man“ ist die Darstellung einer emotional zurückgebliebenen Person durch verschiedene Charaktere, die sie symbolisieren“, sagt Avidan über das bereits Ende 2009 in Israel erschienene Album.

So begegnen wir, einem Clown, dem Teufel und einem Geist. Avidan, dessen Songs stets sein Innerstes nach außen kehren, ergründet auf dem neuen Album jenen Menschen, der ihm so fremd ist wie sonst keiner: Er selbst. „Die Frau, der Berg, Ich, der Geliebte – das sind alles unterschiedliche Facetten meiner Persönlichkeit“, sagt Avidan. „Ich ist ein kleines Wort für eine große Sache. Auf Englisch gibt es zum Glück kein Geschlecht, wie im Hebräischen oder im Deutschen, deswegen rede ich oft aus unterschiedlichen Perspektiven mit mir selbst.“ Metaphern ermöglichen dem Zuhörer ganz unterschiedliche und eigene Interpretationen – schaffen Bilder, die musikalisch unterstrichen werden.

„Ich kann sagen, mir geht es schlecht und du wirst das verstehen. Aber wenn ich sage, dass mir die Eingeweide rausgerissen wurden, auf den Boden geworfen und dass ein Elefant darauf trat, verstehst du nicht nur, sondern fühlst, was ich fühle.“ Auch hier liegt eines der großen Talente von Avidan.

„Poor Boy / Lucky Man“ handelt vom Akzeptieren der Tatsache, dass es neben den hellen und freundlichen Seiten auch finstere Winkel in der eigenen Persönlichkeit gibt. Es beschreibt die Einsicht, dass es kein absolutes Gut und Böse gibt. Dass das Leben als Erwachsener viel komplexer ist und aus einer Verkettung endlosen Graustufen besteht.

Neue musikalische Herausforderungen

Musikalisch haben Asaf Avidan & The Mojos nicht versucht, einfach an den Erfolg des Vorgängers anzuknüpfen und den Sound von „The Reckoning“ zu wiederholen. Wenngleich jeder Song von Asaf Avidan geschrieben, wurden sie in akribischer Detailarbeit zusammen mit der Band arrangiert, um die Essenz der Ursprungsidee möglichst exakt heraus zu arbeiten. Mit dem Erfolg der letzten Jahre, den vielen Wochen, die man auf Tour zusammen verbrachte, ist die Band regelrecht zu einer Familie zusammengewachsen.

„Hadas, Yoni, Roi and Ran sind Haut, Muskeln und Venen des Körpers meiner Musik“, sagt Asaf über seine Mojos. „Ohne sie, wäre der größte Teil von dem, der ich heute bin, nicht möglich gewesen.“ Somit zollt „Poor Boy / Lucky Man“ auch den einzelnen Musikern Tribut, die jeweils ihre ganz eigene Sensibilität und Instrument zur Gesamtheit des Albums beitrugen.

Wo ihre angestammten Instrumente nicht ausreichten, kamen ganz einfach neue zum Einsatz. So vergrößerte sich nach und nach das Instrumentarium der Band, vom Xylophon über Mandoline, bis hin zur Melodica und Harfe – keine Idee blieb unversucht. Hadas Kleinman übernimmt dabei mit ihrem zauberhaften Cello einen kongenialen Melodiepart, in dem man sich wunderschön selbst verlieren kann.

Musikalisch facettenreich spannt das Quintett den Bogen von Old School Blues, Folk und Rock’n‘Roll bis Indie-Rock und Americana. Verlieren sich gleichermaßen in 70er Romantik, gepaart mit klassischen Elementen und ausgelassener Zirkusmusik, wie sie sphärischen Rockklängen und verträumten Balladen Platz einräumen.

Asaf-Avidan-The-Mojos-Band Foto
Asaf Avidan & The Mojos
Bei „The Ghost of a Thousand Little Lies“ wagen sie sogar einen Ausflug in Richtung Jazz um den Hörer anschließend mit straightem Rock von Stuhl zu reißen. Erneut besticht Asaf Avidan nicht nur mit seiner Falsettstimme, sondern durch spannendes Songwriting mit Überraschungsmomenten und viel Tiefe.

Wenngleich durch den kommerziellen Erfolg des Albums „The Reckoning“ das Independent-Label der Band, in der Lage war, für die Produktion von „Poor Boy / Lucky Man“ wesentlich bessere und vielseitigere Aufnahme-Möglichkeiten auszuprobieren, entschied man sich für die Produktion am gleichen Ort (den Ogen-Studios, in einem Kibbutz nördlich von Tel Aviv) mit der gleichen Crew.

Die Produktion des Albums teilten sich einmal mehr Ori Winokur, der neben seiner Arbeit als Produzent auch mit seiner eigenen Band Coolooloosh arbeitet, und Asaf Avidan. Zum Mastern wählte man jedoch die legendären „Abbey Road Studios“ in London und Steve Rook (Teenage Fanclub, Beatles Re-mastering, Ultravox, Killing Joke).

Zwei Perspektiven Mit dem Albumtitel „Poor Boy/Lucky Man“ unterstreicht Avidan, dass er es dem Betrachter überlassen will, wie er die Realität individuell wahrnimmt und Situationen unterschiedlich bewertet. So wie das Gute und das Schlechte nicht fern voneinander sind und im Auge des Betrachters liegen, erschien das Album in einer zweifachen Ausgabe, mit zwei unterschiedlichen Covern und Titeln. „Das Publikum soll entscheiden, ob die Person, über die das Album berichtet, ihrer Meinung nach ein ‚Poor Boy’ oder ein ‚Lucky Man’ ist“, sagt Asaf.

Asaf Avidan

Eigentlich hält der Sänger Privates gern im Hintergrund, will seine Musik für ihn sprechen lassen – gibt durch sie bereits viel aus seinem Inneren preis. Dass er 1980 in Jerusalem geboren wurde, ist für ihn nur eine Randnotiz. „Ich bin zufällig Israeli, so wie Augen zufällig blau sind. Wir trinken aus dem kulturellen Brunnen unserer Historie, aber unsere Musik ist universell“, sagt er.

Seine Eltern, beide Diplomaten, nahmen ihn in jungen Jahren mit nach New York und Jamaika, fast seine gesamte Kindheit verbrachte er im Ausland. Die Eltern hatten jene Plattensammlung, die sich in der Musik ihres Sprösslings widerspiegelt.

„Anfang der Neunziger liebte ich Nirvana, Soundgarden und Pearl Jam – und fand im Schrank meiner Eltern die Ursprünge dieser Musik. Du hörst also Zeppelin, Hendrix, Joplin. Und dann gehst du weiter zurück und findest Muddy Waters, John Lee Hooker und Billie Holiday. Das alles hängt zusammen.“

Zurück in Israel studiert er zunächst Film in Tel Aviv und Jerusalem, wurde schnell zum gefragten Spezialisten für Animation. Noch heute, für die Arbeit an den Videoclips für die Band, kann er von diesen Fähigkeiten zehren.

Asafs Werke wurden auf Festivals herumgereicht, es hagelte Preise. Doch schnell hatte er genug vom Film, schmiss die Karriere hin und griff zur Gitarre. Aus einer tiefen Krise heraus entstand seine erste EP und Asaf Avidan tingelte als Solokünstler durch die Clubs und Bars seiner Heimat.

Obwohl die Medien dem Englischsingenden Musiker keine Beachtung schenkten, verbreitet sich die Kunde von dem Sänger mit der außergewöhnlichen Stimme rasend schnell im Land. „Erfolg war nie das Ziel. Er ist nur ein Werkzeug, mit dessen Hilfe wir tun können, was wir wollen“, sagt er heute.

Asaf Avidan & the Mojos – Poor Boy / Lucky Man – credits:
Lyrics and music by Asaf Avidan Arranged by Asaf Avidan & The Mojos and Ori Winokur Produced & Mixed by Ori Winokur and Asaf Avidan Recorded at Ogen Studio, Israel by Ori Winokur Mastered by Steve Rook at Abbey Road Studios

Asaf Avidan & The Mojos Websites:

www.mymojolove.com | www.myspace.com/findlovenow | www.youtube.com/mymojolove

Asaf Avidan & The Mojos Discography:

2006 “Now That You’re Leaving” (EP, Telmavar Records)
2008 “ The Reckoning” (Telmavar Records), 2010 Columbia/ Sony
2009 “Poor Boy / Lucky Man” (Telmavar Records), 2011 Columbia/ Sony

Tour „Poor Boy / Lucky Man“
präsentiert von Gitarre & Bass – Kulturnews – Melodie & Rhythmus – Rolling Stone

30.04.11 Frankfurt – Nachtleben
02.05.11 München – Ampere
03.05.11 Köln – Gloria
05.05.11 Bielefeld – Forum
07.05.11 Hamburg – Uebel & Gefährlich
09.05.11 Berlin – Frannz Club

Wasilewski-Trio-Faithful Cd Cover

Wasilewski „Faithful“

Hände senken sich auf Tasten, Finger greifen in straff gespannte Saiten, Holz fällt auf Metall und streicht über Trommelfelle. Musik ist stets ein außerordentlich physischer Prozess.

Wasilewski-Trio-Faithful Cd Cover
Marcin Wasilewski / S. Kurkiewicz / M. Miskiewicz - "Faithful"

Wenn es jedoch gelingt, die Schwerkraft und Kinetik, die Reibung und oberflächliche Beschaffenheit des Materials, wie auch die Unumkehrbarkeit des zeitlichen Ablaufs aufzuheben, dann setzt Transzendenz ein.

Das passiert nicht allzu oft. Das Trio um den polnischen Pianisten Marcin Wasilewski aber beherrscht genau diese Kunst bis zur Vollendung.

Doch was heißt hier schon Trio. Der europäische Jazz wird gegenwärtig von Piano Trios überschwemmt. Die Mehrzahl dieser Formationen ist kaum voneinander zu unterscheiden, weil sie sich nicht über die Limits ihrer Instrumente hinwegzusetzen vermögen.

Ein Klavier wird von Bass und Schlagzeug begleitet, fertig. Beim Wasilewski Trio kommen hingegen ganz andere Kräfte zum Wirken. Die drei Musiker kennen sich seit frühester Jugend. Sie haben schon gemeinsam musiziert, lange bevor sie von ihrem Mentor Tomasz Stanko aufs internationale Jazz-Parkett gehievt wurden.

So haben sie sich Geschichten zu erzählen, die aus dem tiefsten Inneren kommen und die narrative Routiniertheit vieler Jazzproduktionen weit hinter sich lassen. Diese Geschichten basieren auf dem jedem Menschen bekannten Urbedürfnis, die schönen Eindrücke des Lebens festzuhalten, mögen sie auch noch so flüchtig sein.

„Faithful“ ist nach „January“ und „Trio“ das dritte Album der drei jungen Polen für ECM. Sie haben sich von Anfang an durch eine starke Handschrift ausgezeichnet. Stilistische Grenzen waren ihnen unbekannt, das Persönliche hatte immer Vorrang vor der Konvention.

Auf ihrer neuen CD scheint auch ein neues Selbstvertrauen zu greifen. Der Titel bringt es zum Ausdruck: eine Band entdeckt sich selbst. Sie kann weniger sagen, um mehr auszudrücken. Der Minimalismus ist faszinierend. Jede Aussage wird auf das Notwendigste reduziert.

Die poetische Einfachheit der Einspielung und die intuitive Fähigkeit der drei Musiker, die Schönheit des Augenblicks in fließenden Klängen zu manifestieren, setzen eigene Maßstäbe. Piano, Bass und Schlagzeug vereinen sich zu einer einzigen Klangquelle. Es erscheint eher zufällig als zwangsläufig, dass gerade diese drei Instrumente erklingen.

Die Musik macht sich von der physischen Übertragung der Intention der Spieler auf die Instrumente unabhängig. Wenn beispielsweise Bassist Slawomir Kurilewicz ein Solo spielt, müssen Wasilewski und Drummer Michal Miskiewicz keinen Spot dafür schaffen, sondern dieser Raum ergibt sich aus der internen Logik des gemeinsamen Musizierens.

So wie bei einem ganz normalen Gespräch unter Freunden, bei dem auch keiner sagen würde: jetzt bis du dran.

Wasilewski, Kurkiewicz und Miskiewicz ersetzen Programmatik durch Klarheit und kanonisierte Verbindlichkeit durch Transparenz. Fünf Fremdkompositionen ganz unterschiedlicher Herkunft, vom Jazzstandard übers Kunstlied bis zum Popsong, mischen sich mit fünf Originalen aus der Feder des Pianisten.

Es geht dem Trio nicht darum, die eigenen Stücke durch Hits aufzuwerten, denn für einen solchen Aha-Effekt sind die Vorlagen von Hanns Eisler, Ornette Coleman, Hermeto Pascoal, Paul Bley und dem Beat-Musical „The Nervous Set“ wohl allgemein zu wenig bekannt. Es ist auch nicht jenes Kräftemessen der persönlichen Intuition mit den Errungenschaften der Vergangenheit, die gerade im Jazz immer noch für viele Musiker eine Herausforderung darstellt.

Nein, hier geht es um die Musik selbst, frei von allen Einschränkungen, seien sie nun stilistischer, geografischer oder merkantiler Natur. Es ist jedem Hörer selbst überlassen, ob er diese Stücke Jazz nennen will oder einfach nur Musik bzw. Klangdichtung. Wasilewski und Co. fordern beim Hören keine Voraussetzungen. Sie laden lediglich ein, sich auf die poetische Offenheit ihrer Exkurse einzulassen. Diese Musik entstand aus ihrem Leben heraus und wird im Alltag jedes einzelnen Hörers etwas völlig anderes auslösen.

„Faithful“ ist ein wohltuender Kontrapunkt zur pathologischen Beliebigkeit des aktuellen Musikbetriebs, egal ob Pop, Jazz oder Klassik, der sich nur allzu oft in kurzlebigen Parolen, aufgesetzten Haltungen oder platten Images verrennt. Wasilewski, Kurkiewicz und Miskiewicz nehmen sich die unerhörte Freiheit, einfach nur sie selbst mit ihren individuellen Lebensgeschichten und Schlussfolgerungen zu sein.

Die Konsequenz ist eine Musik, die sich gleichermaßen in der Zeit wie im Augenblick ausbreitet und somit ebenso zum Abschalten wie zur aufmerksamen Teilhabe auffordert. Vor allem ist „Faithful“ aber ein Kunstwerk, das vom ersten Ton an ganz und gar in den Besitz dessen übergeht, der es hört. Welch ein Geschenk!

www.wasilewski-trio.de

Live- Termine:

08.4.11 Bremen Sendesaal
09.4.11 Hannover Jazz Club
10.4.11 München Ampere
11.4.11 Leipzig Jazz Club
13.4.11 Köln Stadtgarten
14.4.11 Berlin A-Trane
15.4.11 Stuttgart Bix

Joshua-Redman-James-Farm CD Cover Artwork

James Farm

James Farm könnte eine dieser seltenen Durchbruchs-Bands sein – Miles Davis und Dave Brubeck haben das vor langer Zeit vorgemacht – die auch ein Publikum jenseits der klassischen Jazz-Hörerschaft erreicht.

Joshua-Redman-James-Farm CD Cover Artwork
James Farm: Joshua Redman - Aaron Parks – Matt Penman – Eric Harland

Bereits auf dem Montreal Jazz Festival 2009 betrat eine Formation die Bühne, die beim Publikum und bei der Kritik einen bleibenden Eindruck hinterließ.

Der erste Auftritt von JAMES FARM fand vor einem ausverkauften Haus statt und führte bei der Presse zu überschwänglichen Lobeshymnen, wie zum Beispiel von All About Jazz: „So viel ist sicher: Hier haben wir absolut professionelle Musiker auf dem Höhepunkt ihres Könnens“.

Saxophonist Joshua Redman, Pianist Aaron Parks, Bassist Matt Penman und Drummer Eric Harland sind JAMES FARM. Ganz unbekannt sind sie natürlich nicht, und ihr bewundernswert tightes Zusammenspiel auf dem Debüt-Album James Farm kommt nicht von Ungefähr.

Denn abgesehen von den vielfältigen Einzelleistungen der Bandmitglieder, glänzten sie auch schon in unterschiedlichen Kombinationen, bei denen sie einander die Taktstöcke in die Hand gaben.

So gehören Redman, Harland und Penman zum SFJazz Collective, das im Zuge eines karitativen Non-Profit-Konzepts unter der Leitung des „Young Lion“ Joshua Redman seit 2004 mit Interpretationen von Ornette Coleman, John Coltrane, Herbie Hancock, Thelonius Monk und vielen weiteren Größen aufwartet.

Nicholas Harland erwies sich zudem in den Bands von Nicholas Payton bis Betty Carter als hervorragender Schlagzeuger, und der New Yorker Bassist Matt Penman brillierte als Sideman bereits auf über 50 Alben mit Gary Bartz, Mark Turner, Madeleine Peyroux und anderen.

Der nicht einmal 30-jährige Aaron Parks engagierte die heutige Rhythmus-Sektion von JAMES FARM schon auf seinem Blue Note-Debüt „Invisible Cinema“ von 2008 und galt als Wunderkind, das mit 14 Jahren erste Meriten einstreichen konnte und schließlich fünf Jahre lang in der Band von Terence Blanchard eine überaus fruchtbare Lehrzeit genoss.

Auf ihrem Debüt orientieren sich JAMES FARM grundsätzlich an der traditionellen akustischen Instrumentierung des Jazz-Quartetts, aber zu ihren Statuten gehört auch die Integration ihrer vielfältigen Einflüsse jenseits des Jazz, sprich: Rock, Soul, Folk, Klassik und Elektronika, die mal mehr, mal weniger subtil ihren Eingang in die Stilistik JAMES FARMs finden.

„In JAMES FARM vereinigen wir unser gemeinsames, kollektives Wissen“, so erklärt Penman. „Wir lassen die besten Ideen aus unseren vielseitigen musikalischen Einflüssen zusammenlaufen, während wir uns auf einer gemeinsamen, substantiellen Ebene begegnen – der Liebe zum Jazz, der Faszination an Song und Struktur, der Besessenheit vom Groove und der Offenheit den zeitgenössischen Einflüssen gegenüber.

JAMES FARM ist eine Band, in der jeder von uns Komponist und Improvisator sein kann, sich im Rhythmus der Zeit bewegt und konstant weiterentwickelt.“

Im kommenden Sommer werden JAMES FARM ihr Repertoire auf einer ausgiebigen US-Tour live präsentieren.

Disney-Jazz-Vol1 CD Cover

Disney Jazz Vol.1

DISNEY JAZZ VOLUME 1: EVERYBODY WANTS TO BE A CAT,
Eine superbe Kollektion von Jazz Stars der Gegenwart, die Disney Klassiker interpretieren.

Disney-Jazz-Vol1 CD Cover
Disney Jazz Vol.1: Everybody Wants To Be A Cat

Berücksichtigt man Walt Disneys Vorliebe für den Jazz der späten 1920er und frühen ‘30er Jahre, wundert es einen nicht, dass nicht wenige Interpreten in späteren Dekaden Interpretationen der populärsten Songs aus seinen Film-Soundtracks aufgenommen haben.

So manches Stück wie beispielsweise “Some Day My Prince Will Come” aus dem 1937er Animationsfilm Snow White and the Seven Dwarfs (Schneewittchen und die sieben Zwerge), wurde bereits zum Great American Songbook Standard Dank der Jazz Künstler, die die Melodie als Plattform für Improvisationen nutzten und nutzen.

Über die Jahre sind Größen wie Bunny Berigan, Artie Shaw, Glenn Miller, Louis Armstrong, Dave Brubeck, Miles Davis und John Coltrane echte Disney Musik Anhänger geworden.

Die Begeisterung für Disneys musikalisches Erbe findet nun ihre Fortsetzung in einer Kopplung mit neu aufgenommenen Songs, Disney Jazz Volume 1: Everybody Wants to Be a Cat, welche von Walt Disney Records auf dem Edel-Label Disney Pearl Series am 29.04.11 veröffentlicht wird.

Produziert von Jason Olaine und unter der technischen Leitung von Joe Ferla, liefert die lebendige 13-Song-Kollektion Darbietungen des Who’s-Who’s der zeitgenössischen Jazz Stars und Entdeckungen wie The Bad Plus Trio, Saxophonist Joshua Redman, Trompeter Roy Hargrove und Mark Rapp, Pianist Alfredo Rodriguez, Gitarristen Kurt Rosenwinkel und Gilad Hekselman, Violinistin Regina Carter, Bassistin/ Sängerin und frisch-gekürte Grammy-Gewinnerin (Best new artist) Esperanza Spalding, und Sängerin Dianne Reeves, Roberta Gambarini und Nikki Yanofsky.

Der erste Künstler, der in das Projekt eingestiegen ist, der Dekan des Jazz Piano, Dave Brubeck, gerade 90 Lenze reich geworden, lieferte gleich zwei Tracks, “Some Day My Prince Will Come” und “Alice in Wonderland,” im Trio mit Gambarini als Sängerin.

Der Titel des Albums ist dem Song “Ev’rybody Wants to Be a Cat,” aus dem Animationsklassiker Aristocats entlehnt, welcher den Auftakt mit einem groovendem Engagement des Hargrove’s Quintet gibt. Passender könnte das Album nicht eingeleitet werden.

Der Ursprung von Disney Jazz Volume 1 liegt 2 Jahre zurück, als Olaine gebeten wurde, die besten und versiertesten Musiker von Heute zusammen zu bringen, um einen echten Disney Klassiker vorzulegen, egal welche Stilrichtung und Arrangements sie wählen. Die sagenhafte Anzahl von nicht weniger als 600 Songs, die Olaine für diesen Auftrag bekam, reichen von legendären Soundtrack-Kompositionen für animierte Klassiker-Juwelen wie Lady and the Tramp (Susi & Strolch) oder abendfüllende Leinwandlegenden wie Mary Poppins bis hin zu den Scores, von aktuelleren Animations-Blockbustern a la Toy Story oder The Lion King (König der Löwen.

“Ich wollte ein Essemble von Persönlichkeiten zusammen bekommen, die einerseits die vielen Spielarten des Jazz repräsentieren, aber auch Künstler wie The Bad Plus für einen abenteuerlichen Ausflug oder Regina Carter für einen World Music-orientierten Ansatz und Joshua Redman für einen runden Sound,” erzählt Olaine, früher A&R Repräsentant für Verve Records und Booker für George Wein’s Jazz Festivals sowie für den San Francisco Jazz Club, Yoshi’s.

“Wir wollten ebenso die Bandbreite und Tiefe, die den Jazz ausmacht, als auch die der Generationen von Größen wie Dave Brubeck, der bereits ein komplettes Album mit Disney Music, Dave Digs Disney, 1957 aufgenommen hat, bis Nikki Yanofsky, der noch Teenager ist, widerspiegeln.”

Olaine bemerkt dass er nicht nur völlige Handlungsfreiheit für die Wahl der Künstler hatte, sondern auch absolute Oberhoheit wie jeder der Darbietenden seinen speziellen Song präsentiert. Der überwiegende Teil wurde in den Avatar Studios in New York aufgenommen. “Es grenzt an ein Wunder, dass wir alle Aufnahmen in einer Zeitspanne von gerade mal einer Woche zusammenbekommen haben,” sagt Olaine. “Wir haben jeden Tag mit einem Teil der Künstler aufgenommen. Sie haben ihre Arrangements eingebracht, von denen manche noch bis auf die letzte Minute bearbeitet wurden, und wir nahmen verschiedene Versionen auf.”

Weitere Aufnahme-Sessions fanden aus terminlichen Gründen außerhalb New Yorks statt. Redmans Darbietung von “You’ve Got a Friend in Me,” den Randy Newman für Toy Story geschrieben hat, wurde vor einem seiner Auftritte im Yoshi’s in Oakland aufgenommen. Yanofsky nahm “It’s a Small World” in ihrer Heimat Kanada auf, Rosenwinkel nutze ein deutsches Studio um “Free the Birds (Tuppence a Bag)” aus Mary Poppins einzuspielen, und Rodriguez steuerte seine Version von “The Bare Necessities” aus The Jungle Book (Das Dschungelbuch) aus den Los Angeles Studio, produziert von seinem Mentor, Quincy Jones.

In den Linernotes des Albums preist Ashley Kahn die Qualität und das Können der vertretenen Künstler in höchstem Maße: “Es ist außerordentlich selten, dieses Maß an Talent auf einem Jazz Album zu finden. Wenn jemand nach dem exakten Maßstab für die zeitgenössische Szene in allen ihren Geschmacksrichtungen und Formen sucht, findet er ihn auf dieser CD wieder.”

Kahn fasst in seinen Begleittext zusammen, dass die gesamte vielfältige Jazz-Session der Disney Songs ein berauschendes Fest von Sound, Lyric und Melodie abfeiert, welches einmal mehr herausstellt, wie diese Melodien die Magie der Improvisation freisetzen. Disney und Jazz?…sind alte Freunde. Zwei Katzen, die von jeher ausersehen sind zusammen zu swingen.

Disney Jazz Volume 1: Everybody Wants to Be a Cat wird ab 29.04.11 überall im Handel erhältlich sein. Mehr Informationen zu Walt Disney Records’ Veröffentlichungen sind auch auf Disney.com/music zu finden, man kann Fan auf Facebook.com/disneymusic werden oder auf Twitter.com/disneymusic folgen.

Produziert von Jason Olaine mit Liner Notes von Ashley Kahn. Die 13-Track Kollektion enthält erhabene Versionen von Dave Brubeck, der Frisch-gebackenen Grammy-Gewinnerin Esperanza Spalding, Roy Hargrove, Joshua Redman, The Bad Plus, Dianne Reeves, Regina Carter, Nikki Yanofsky und Andere.

Ambrose-Akinmusire CD Cover Artworks

Ambrose Akinmusire „When The Heart Emerges Glistening“

By the time the lone standard “What’s New?” arrives with a wink 11 tracks into trumpeter-composer Ambrose Akinmusire’s tour de force Blue Note debut When The Heart Emerges Glistening, the song’s title has become a rhetorical question.

Ambrose-Akinmusire CD Cover Artworks
Ambrose Akinmusire – "When The Heart Emerges Glistening"
The unneeded answer: Everything. Akinmusire has delivered nothing less than a manifesto, a Search for the New Land, a personal statement of such clarity and vision that it’s bound to turn heads around towards this startlingly fresh young talent.

Co-produced by Akinmusire and his label mate and mentor Jason Moran, the album’s 12 songs (10 of which were composed by Akinmusire) feature the 28-year-old trumpeter’s young quintet (tenor saxophonist Walter Smith III, pianist Gerald Clayton, bassist Harish Raghavan, and drummer Justin Brown), a close-knit group of longtime friends and frequent collaborators that breathes a remarkable collective identity. The New York Times wrote that the quintet “seems destined for much wider recognition,” and described their unique sound as “limber, straight-ahead jazz with mystery and pop instincts that gets around most of the old, pervasive mainstream influences, both of trumpet playing and bandleading.”

The Los Angeles Times recently named Akinmusire one of their 2011 “Faces to Watch,” and offered this descriptive of the quintet’s recent LA performance: “Akinmusire and his band demonstrated a remarkably fluid, adventurous interplay and patiently imaginative way with melody that sounded as steeped in the music’s history as it was hard-wired with the sound of something new. With a chameleonic tone that can sigh, flutter or soar, Akinmusire sounds less like a rising star than one that was already at great heights and just waiting to be discovered.”

The discovery of Ambrose Akinmusire (pronounced ah-kin-MOO-sir-ee) has been a slow and steady process. Born and raised in Oakland, California, it was as a member of the Berkeley High School Jazz Ensemble that Akinmusire first caught the attention of a discerning ear. Saxophonist Steve Coleman was visiting the school to give a workshop and immediately heard promise in the young trumpeter, eventually hiring him as a member of his Five Elements band and embarking on an extensive European tour when Akinmusire was just 19.

The experience proved life-changing. Coleman—considered by many to be the spiritual godfather of the current creative jazz scene—challenged Akinmusire on and off the stage. “Ambrose, what’s your concept?” Akinmusire remembers Coleman asking him on a train ride through Germany. “Concept? I’m 19, I don’t need a concept. It’ll just come one day,” shrugged Akinmusire, raising the saxophonist’s ire. “He really laid in on me. I’ll never forget it,” he recalls. “You’ve got to start thinking about it now,” Coleman told him. “Everything you don’t love, make sure that’s not in your playing.”

Akinmusire took the advice to heart, and returned to his studies at the Manhattan School of Music determined to discover his own voice. “When I got back to school I wrote a list,” he explains. “It was very specific, it had things on it like ‘I don’t want to be confined by my instrument’ or ‘I want to have a sound like a French Horn player.’ It had harmonic concepts on it. I posted it on my wall so every day I was reminded of it. It caused me a lot of trouble because if a teacher told me to do something and it didn’t really fit what was on that list I didn’t listen to them. It really made me learn who I was because I had to defend that every day.”

After returning to the West Coast to pursue a master’s degree at the University of Southern California, Akinmusire went on to attend the Thelonious Monk Institute of Jazz in Los Angeles, an experience that began to bring his quest into clearer focus. “I went from being the oddball to being surrounded by people who were just like me and having teachers that were stressing [individuality] like Terence [Blanchard], Herbie [Hancock], and Wayne [Shorter]. I learned a lot from Terence. He really got me to be 100% comfortable in the things I was hearing in my head. After the Monk Institute it was just me going for my own sound and my own concept.”

2007 was a pivotal year for Akinmusire. He entered and won the prestigious Thelonious Monk International Jazz Competition from a panel of judges that included Blanchard, Quincy Jones, Herb Alpert, Hugh Masekela, Clark Terry and Roy Hargrove. That year he also won the Carmine Caruso International Jazz Trumpet Solo Competition and released his debut recording Prelude…To Cora on the Fresh Sound New Talent label. He moved back to New York City and began performing with the likes of Vijay Iyer, Aaron Parks, Esperanza Spalding, and Jason Moran, taking part in Moran’s innovative multimedia concert event In My Mind: Monk At Town Hall, 1957. It was also during this time that he first caught the attention of another discerning set of ears, those of Bruce Lundvall, President of Blue Note Records.

“I’ve been following Ambrose for a while, and I believe he is the kind of musician that jazz needs more of,” states Lundvall. “He’s finding a very distinctive voice on his instrument, has a fantastic sense of adventure, and is dedicated to pushing the music forward.”

Lundvall signed Akinmusire, and in September 2010 the trumpeter brought his quintet into Brooklyn Studios to begin recording. Bringing Moran on board as co-producer was a natural choice. “Over the years not only has he been a musician and an artist that I’ve looked up to but he’s been one of the most blunt and honest people I’ve ever met in my life, and I just wanted that type of energy in the studio,” explains Akinmusire. “He’s also one of the few musicians that on every record he’s given 100% and that’s what I was striving for. He’s the guy that people of my generation really look up to right now. I think knowing that he was in the control booth made everyone play harder and reach for things that we maybe would not have reached for.”

The album’s opening track “Confessions to My Unborn Daughter” immediately establishes several of the quintet’s hallmarks including their striking juxtaposition of bombast and beauty, with searing solos turning on a dime to reveal moments of touching tenderness, and the profound frontline interplay between Akinmusire and Smith. The way the two intuitively trade lines back-and-forth, finishing each other’s musical sentences, is surely a result of the 12 years that they’ve been making music together. “He and I never have any musical conversations,” says Akinmusire. “It’s amazing, it feels like he’s part of my brain and I’m part of his. I know exactly what he’s thinking, what note he’s going to end on, when he’s going to play something, when he’s going to stop.”

“Confessions” also reveals Akinmusire’s penchant for intriguing song titles, as does the album’s penultimate track “Tear Stained Suicide Manifesto” (which features Moran on piano). The titles are secret clues to elaborate storylines that he constructs as inspiration for his composing process. “I always put the title first before I write one note,” he explains. “I need a whole story to have the format for a composition.”

However, some of Akinmusire’s compositions do have explicit references. “The Walls of Lechuguilla” refers to the extensive cave system in New Mexico known for the rarity and unusual beauty of its geological formations. “Every day I practice in front of a documentary because I do long tone for an hour and a half and I have to have something in front of me. This time I was checking out the Planet Earth series on BBC and they went down into this cave that nobody had ever gone into. They shine the light on the walls, and it was the most beautiful thing I had ever seen in my life, and so I immediately started writing that tune and it came out just like that from beginning to end.”

“My Name Is Oscar” is a powerful piece that features Akinmusire’s spoken voice backed solely by Brown’s relentless drums. Oscar is Oscar Grant, the unarmed 22-year-old African American man who was shot and killed by a transit officer on New Year’s Eve in 2009 in Akinmusire’s hometown of Oakland. “I just want people to know the story. I don’t want it to become this ‘f*ck the police’ anthem,’” he says. “Every time I go back home I’m reminded of it, people still talk about it, it’s still such a big thing because he got off with just two years, he didn’t get charged with murder. It just really resonates with me because I feel like it could have been me or anyone. The piece begins with me observing what happens, then me talking in the voice of Oscar Grant himself.”

“Ayneh (Cora)” and “Ayneh (Campbell)” are two delicate interludes that are dedicated to Akinmusire’s mother. “’Ayneh’ in Farsi means ‘mirror’ but more related to ‘reflection’ and I just wanted to write a piece that felt like an exhale, it’s a relaxing thing,” he says. “Then I flipped the song around, so the first bar I wrote is the last bar, so I flipped the title around and called it ‘Henya,’” which coincidentally in the Hebrew language is a name that translates as “Grace of God.”

As for “What’s New?” it isn’t meant to be entirely ironic, Akinmusire says. “Clifford Brown is one of my favorite trumpet players, and his version of that is just so amazing. So it was sort of a tribute to him, but also just in case you’re doubting that I have any type of tradition, there’s this.”

“When The Heart Emerges Glistening refers to being present, emotionally invested, honest—not exclusively in our art, but in every act of expression,” Akinmusire says in explaining the album’s title. “It’s about parting our chests to reveal ourselves to one another and to ourselves, to reflect honestly the ‘everything’ of us—the ugly, the changing, the vulnerable, the fierce, the solid, the safe. The heart ‘glistens’ because it is wet, it is fresh. With every act of expression, it is a newly excavated heart, so that through listening closely, we are ultimately chronicling every present moment, and constantly re-examining our changing selves. In bearing ourselves this way, we connect more deeply with one another. The many sides of the album itself are a testament to our complexity and uniqueness as individuals, and the imperative to bare and explore honestly every coexisting side of us.”

ERKKI MELARTIN THE SOLO PIANO WORKS MARIA LETTBERG Cd Cover

ERKKI MELARTIN THE SOLO PIANO WORKS MARIA LETTBERG

Für ErFür Erkki Melartin (1875– 1937) war Komponieren das Ein und Alles im Leben, und er betrachtete diese Tätigkeit als seine einzige wahre Berufung. „Komponieren zu können, das ist mein tägliches Gebet“ schrieb er während der Genesungsphase nach überstandener Tuberkuloseerkrankung.

ERKKI MELARTIN THE SOLO PIANO WORKS MARIA LETTBERG Cd Cover
ERKKI MELARTIN THE SOLO PIANO WORKS MARIA LETTBERG

„Ich kann ganz einfach dem inneren Druck nicht standhalten ohne zu explodieren, wenn ich nicht in der Lage bin, Musik nieder zuschreiben“ klagte er in einer ausgesprochen arbeitsreichen Phase als Dirigent. Dieser Leidenschaft blieb er bis zum Ende treu.

Er hörte nicht auf die Ratschläge seiner Ärzte, sondern stand nur wenige Wochen vor seinem Tod leise auf und versperrte heimlich die Tür zu seinem Arbeitszimmer um in Ruhe komponieren zu können.

Nichtsdestotrotz gelang es Melartin, seine lebenslange Mission mit zahlreichen anderen beruflichen Aktivitäten in Einklang zu bringen. Von 1908 bis 1911 war er Dirigent des Viipuri (Vyborg) Orchesters und widmete sich beinahe 30 Jahre lang der Vermittlung von Musiktheorie. 25 Jahre war er dem Helsinki Music Institute, der heutigen Sibelius Akademie, als Direktor und Professor für Komposition verbunden.

Melartin war eine fesselnde und vielbegabte Persönlichkeit. Seine Hobbys reichten von Zeichnen und Malen über Fotografie und Kunstgeschichte, Literatur, Sprachen bis zur Gärtnerei; seine intensive Reisetätigkeit bleibt dabei noch völlig unerwähnt.

Auch war er ein passionierter Sammler von Briefmarken, Ex Libris und Postkarten. Idealismus und eine strenge Moral bestimmten sein Weltbild und in seinen späten Jahren widmete er sich nicht nur der Theosophie sondern auch der indischen Philosophie und dem Mystizismus. Melartin wurde 1875 in Käkisalmi (Kexholm), einer karelischen Stadt am Ladoga See in Finnland geboren. Später, während des Zweiten Weltkriegs wurde das Gebiet der Sowjetunion zugeschlagen.

Er studierte Komposition bei denselben Lehrern wie sein zehn Jahre ältere Zeitgenosse Jean Sibelius: bei Martin Wegelius 1892-1899 in Helsinki und bei Robert Fuchs 1899-1901 in Wien.

Bald machte er sich einen Namen als Komponist von Klavierstücken, Solos, Begleitmusik und Kammermusik. Endgültig schaffte er den Durchbruch in Finnland mit seiner Bühnenmusik für Dornröschen 1904 und seinen ersten drei Sinfonien, die 1903, 1905 und 1907 uraufgeführt wurden.

Bis zu den 1910er Jahren kann man ihn eigentlich neben Sibelius als den einzigen Sinfoniker Finnlands bezeichnen. In seinem kompositorischen Schaffen war Melartin vielseitig und ausgesprochen produktiv: sechs Sinfonien, die Oper Aino und das Ballet Die blaue Perle, ein Violinkonzert, sinfonische Gedichte, Orchestersuiten und eine Vielzahl an Instrumentalund Gesangsstücken.

Es ist zutreffend, dass seine Musik oftmals von der National-Romantik und Einflüssen lyrischer Finnischer Volksmusik geprägt ist, es finden sich aber auch spätromantisch expressionistische Elemente, sowie Einflüsse aus Symbolismus und Impressionismus. Seine späteren Werke zeigen auch eine klar modernistische Prägung. Melartin selbst spielte Klavier, wobei er weniger als Solist sondern vielmehr als Liedbegleiter und als Experte für freie Improvisation in Erscheinung trat. Melartins Klaviermusik ist stark in der lyrischen nordischen Tradition im Geiste Griegs verwurzelt.

Im Vergleich zum dunklen nordischen Ton von Sibelius finden sich in Melartins musikalischem Idiom oft leichtere und flüchtigere Färbungen. Generell scheint ein Charakteristikum von Melartins Klavierstücken die Synthese von nordischem Impressionismus, Spätromantik und Russischer Moderne zu sein. Melartin war völlig zweisprachig. Er benannte seine Werke oft abwechselnd auf Finnisch oder Schwe-disch, sofern er nicht deutsche oder klassisch italienische und französische Titel verwendete. In dieser Aufnahme sind die Titel von Melartins Klavierstücken auf Finnisch oder Schwedisch, Deutsch und Englisch angegeben.

Späne I [Lastuja I], Op. 7 (1898– 1900) ist eine Sammlung von sechs Charakterstücken oder „Lieder ohne Worte“ für Klavier. Der Titel Lastuja bezieht sich auf eine Reihe nicht zusammenhängender lyrischer Gedanken oder kurzer Novellen der Finnischen nationalromantischen Literatur. Jedes der Stücke dieser Sammlung basiert auf einem poetischen Text und machte Melartins Namen dank der darin enthaltenen aufrichtigen vaterländischen Gefühle in Finnland weithin bekannt.

Legende II, Op 12 (1900) wurde in Wien komponiert, wobei ein Grossteil des Materials dafür aus einer von Melartin geschriebenen Begleitmusik zu einem symbolistischen Stück von G. Hauptmann stammte. In dem Werk findet sich viel virtuose und jugendliche Romantik, was es schon zu Lebzeiten Melartins bei Klavierschülern beliebt machte. Der Garten der Melancholie [Surullinen puutarha], Op. 52 (1908) ist eine der besten lyrischen Kompositionen Melartins, der das Stück ursprünglich für Orchester geplant hatte.

Die fünf impressionistischen Musikgedichte entstanden in Viipuri (Vyborg) zu einer Zeit als Melartins Leben von tief empfundener Enttäuschung und Einsamkeit geprägt war. Dem ungeachtet widmete Melartin das Meisterwerk seinem Zeitgenossen Jean Sibelius, dem „lieben großen Bruder Jean“, dem er in einem Brief seine besten Grüsse und Worte der Bewunderung schickte. In seiner Antwort zeigte sich Sibelius sehr stolz über Melartins edle Geste: „Ich danke Ihnen für die Suite, den Brief und die liebenswürdigen Worte.

Diese Suite ist eine hervorragende poetische Arbeit. Sie haben eine ausgesprochen geschickte Form gefunden Einsamkeit auszudrücken. Ich verstehe Sie sehr gut.“ Der Zyklus hat inneren Pathos und Virtuosität und repräsentierte zu jener Zeit in Finnland eine neue musikalische Form, mit Ganztönen und unkonventionellen Harmonien. Lyrische Stücke für Klavier, Op. 59 (1909) ist eine Sammlung von fünf klassisch betitelten Stücken für Piano, entstanden in Viipuri (Vyborg).

Der Charme dieser „Albumblätter“ wurde von Klavierschülern und Amateuren in Finnland erkannt und geschätzt. Viele der Stücke sind seinen musikbegeisterten Freunden oder bewundernswerten jungen Damen der örtlichen High Society gewidmet.

Der geheimnisvolle Wald [Den hemlighetsfulla skogen], Op. 118 (veröffentlicht 1923) ist ein exquisiter Zyklus impressionistischer Bilder. Er ist mit effektvoller Pianotechnik und recht modernen Ideen angereichert, die von der eigensinnigen Wiederholung bis zur fragmentarischen Ausdrucksweise, der gleichzeitigen Verwendung hoher und niedriger Stimmlagen, Halb- und Ganztönen, Tritonus und Flageoletti reichen.

Sechs Klavierstücke, Op. 123 (1924-25) ist eine Sammlung von Werken, in denen Melartin zu einem traditionalistischerem Klavierspiel zurückgefunden hat, ohne jedoch dabei etwas von seiner individuellen Note und musikalischen Qualität zu verlieren.

Die Komposition enthält viel frische und natürlich fließende Musik, in manchen Teilen aber auch Chromatik und selbstständige moderne Harmonien. 24 Preludes Op. 85 (1913–1920). In seinen 24 Preludes verbindet Melartin die Traditionen vieler Klavierkomponisten, vielleicht als Antwort auf eine Herausforderung durch seinen Finnischen Kollegen Selim Palmgren, einem auf Klaviermusik spezialisiertem Zeitgenossen, der seine eigenen 24 Preludes bereits 1907 geschrieben hatte.

Melartin begann 1913 mit der Arbeit, es sollte jedoch sieben Jahre dauern den Zyklus abzuschließen. Stilistisch sind die Preludes sowohl den klassischen und romantischen Modellen verbunden, als auch Debussy, Ravel, Scriabin und Sibelius verpflichtet. Jede Prelude besitzt einen deskriptiven Titel, der die musikalische Idee – wie zum Beispiel ‚Japanische Kirschblüte’ oder ‚Herbstnacht’ – widerspiegelt. Die Preludes erhielten in den 1920er Jahren sehr gute Rezensionen, unter anderem von Deutschen Kritikern. Noli me tangere, Op. 87 (1914), bedeutet „Rühr mich nicht an“ und bezeichnet einen Zyklus von fünf Bildern, die oftmals zu Melartins besten Arbeiten für Klavier gezählt werden.

Die kurzen Stücke sind eindeutig im mehr oder weniger asketischen skandinavischen Impressionismus beheimatet. Zusätzlich entwickeln einige der Stücke recht moderne dissonante Harmonien oder zeigen sogar atonale Elemente. Die Stimmung ist von introvertierter Melancholie und Trostlosigkeit gekennzeichnet. Legende I , Op. 6 (1898) war lange Zeit eines von Melartins beliebtesten Klavierstücken. Seine Wurzeln hat das Stück im lyrischen nordischen Ton, da Melartin in seinen frühen Jahren ein großer Bewunderer Griegs gewesen war. Melartin verwendet darin bisweilen feine modale Harmonien, öffnet aber im Mittelteil sein junges Herz ganz dem romantischen Pathos.

Sonate I (Fantasia apocaliptica per il pianoforte), Op. 111 (1920) ist Melartins umfangreichste Arbeit für Piano und kann als sein Hauptwerk im Bereich Klavierkomposition angesehen werden. 1921 schrieb der Komponist selbst, dass er ‚eine wilde apokalyptische Fantasie’ geschaffen habe, ‚deren moderner Geist sogar den drei Menschen zu stark ist, die das Stück jemals einstudiert haben’.

Tatsächlich geriet die ausgesprochen expressive und expressionistische Sonate für Jahrzehnte praktisch in Vergessenheit. In finnischen Musikerkreisen wurde die nicht publizierte Sonate mit all ihrer apokalyptischen und phantastischen Modernität zur fernen Legende. Glücklicherweise wurde das Manuskript in den 70er Jahren gefunden und die Sonate 1984 erstmals eingespielt.

ERKKI MELARTIN THE SOLO PIANO WORKS MARIA LETTBERG CD 1

1-6 Lastuja I, Op. 7, Kuusi pianokappaletta / Späne I, Op. 7, Sechs Klavierstücke Chips I, Op. 7, Six Pieces for Piano 7 Legend II, Op. 12 / Die Legende II, Op.12 / The Legend II, Op. 12 8-12 Surullinen puutarha, Op. 52 / Der traurige Garten, Op. 52 The Melancholy Garden, Op. 52 13-17 Lyyrisiä pianokappaleita, Op. 59 / Lyrisches, Op. 59 / Lyric Pieces for Piano, Op.59 18-23 Den hemlighetsfulla skogen, Op. 118, Sex pianostycken Der geheimnisvolle Wald, Op. 118, Sechs Klavierstücke The Mysterious Forest, Op. 118, Six Pieces for Piano 24-29 Sex pianostycken, Op. 123 / Sechs Klavierstücke, Op. 123 Six Pieces for Piano, Op. 123

ERKKI MELARTIN THE SOLO PIANO WORKS MARIA LETTBERG CD 2

1-24 24 Preludier, Op. 85 / 24 Präludien, Op. 85 / 24 Preludes, Op. 85 25-29 Noli me tangere, Op. 87, Stämningsbilder / Stimmungsbilder / Impressions 30 Legend I, Op. 6 / Die Legende I, Op.6 / The Legend I, Op. 6 31 Sonata I, Op. 111, Fantasia apocaliptica per il pianoforte MARIA LETTBERG, Klavier / piano C L A S S I C S

PIANO RARITIES – ERKKI MELARTIN THE SOLO PIANO WORKS MARIA LETTBERG

Lastuja I, Op. 7 · The Legend II, Op. 12 · The Melancholy Garden, Op. 52 The Mysterious Forest, Op. 118 · 24 Preludes Op. 85 · Fantasia apocaliptica Maria Lettberg Erkki Melartin (1875-1937)

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